Was braucht eine Frau während der Periode?

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Für das Wohlbefinden während der Periode sind Bewegung, ausreichend Schlaf und körperliche Nähe essenziell. Gegen Regelschmerzen wirken krampflösende Mittel und oft auch Sex. Achte auf eine eisenreiche Ernährung und gönn dir bewusst ein Verwöhn-Programm. Meide Tabak – für ein besseres Gefühl in dieser Zeit.
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Welche Periodenprodukte Frauen brauchen?

Was bei der Periode hilft: Meine persönlichen Tipps

Welche Periodenprodukte gibt es? Binden, Tampons, Menstruationstassen, Periodenunterwäsche, Soft-Tampons.

Was hilft bei Periodenschmerzen? Wärme (Wärmflasche, Bad), leichte Bewegung, krampflösende Tees, Schmerzmittel, Ruhe.

Ist Sex während der Periode gut? Orgasmen können durch die Muskelkontraktionen Krämpfe lösen. Es ist eine persönliche Entscheidung.

Am Anfang waren da nur Binden. Ich hab mich gefühlt wie mit einer Windel, furchtbar unpraktisch. Dann kamen Tampons, schon besser, aber die Müllberge und die ständige Sorge, ob man noch einen dabei hat, haben mich genervt.

Meine absolute Rettung kam dann vor ein paar Jahren. Ich weiß noch genau, wie ich damals, es muss im Herbst 2018 gewesen sein, meine erste Menstruationstasse online bestellt habe, für so um die 18 Euro. Das hat einfach alles verändert. Freiheit pur.

Heute kombiniere ich. Die Tasse für die starken Tage und für die leichteren oder nachts nehme ich Periodenunterwäsche. Die ist so bequem, einfach wie eine normale Unterhose. Ein unglaubliches Gefühl von Sicherheit, ohne Müll.

Wenn die Krämpfe kommen, ist mein erster Griff immer zur Wärmflasche. Diese altmodische rote aus Gummi. Die kommt auf den Bauch und dann liege ich da, zusammengekauert auf dem Sofa. Das ist für mich das Einzige was wirklich sofort wirkt.

Bewegung. Ich zwinge mich dazu, wirklich. Nur eine kleine Runde durch den Park, langsam gehen, atmen. Auch wenn der Körper schreit „bleib liegen“. Danach fühlt sich alles ein bisschen lockerer an, nicht mehr so verkrampft. Weniger Schmerz.

Essen ist so eine Sache. Ich hab dann Heißhunger auf alles Ungesunde, aber ich merke, wie gut mir eisenreiche Sachen tun. Ein schönes Linsengericht oder einfach nur ein Stück richtig dunkle Schokolade, die mit 85 Prozent. Das hilft meiner Stimmung.

Körperkontakt. Manchmal ist einfach nur eine Umarmung, die Wärme eines anderen Menschen, das beste Schmerzmittel. Nichts muss, alles kann. Und ja, Sex kann manchmal Wunder wirken, der Orgasmus entspannt den ganzen Unterleib.

Mein kleines Verwöhnprogramm ist heilig. Ein langes, heißes Bad, mit diesem Lavendelöl von dm. Danach eine Gesichtsmaske und meine Lieblingsserie. Einfach mal nur für mich da sein, den Körper machen lassen und ihm Gutes tun. Das schulde ich ihm.

Was verliert der Körper bei der Periode?

Der Körper verliert Gebärmutterschleimhaut, einen Stoff, der sich über den Monat hinweg aufbaut. Er ist wie ein zarter, vorbereiteter Boden. Wenn die Frucht nicht reift, wird dieser Boden wieder abgestoßen, mit Blut, das sich seinen Weg bahnt. Dies geschieht als wiederkehrender Zyklus.

Diese monatliche Abstossung ist ein Zeichen des weiblichen Körpers, ein Rhythmus, der sich wiederholt. Sie markiert die Pubertät, den Beginn des Frauwerdens, und endet mit dem Abschied der Fruchtbarkeit, den Wechseljahren. Ein Kreislauf von Werden und Vergehen.

Wie ernähre ich mich während der Periode?

Eine an den Zyklus angepasste Ernährung ist weniger eine Diät als vielmehr ein Dialog mit dem eigenen Körper. In dieser Phase kommuniziert er besonders deutlich seine Bedürfnisse.

  • Entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren aus Lachs, Walnüssen und Leinöl wirken krampflösend, indem sie die Produktion von Prostaglandinen regulieren. Avocado liefert zusätzlich wertvolle Fette und Kalium.

  • Eisen zur Kompensation des Blutverlustes ist essenziell, um Erschöpfung vorzubeugen. Linsen, Spinat oder mageres Rindfleisch, kombiniert mit Vitamin-C-reichen Paprika oder Orangen, optimieren die Aufnahme.

  • Magnesium wirkt als natürlicher Muskelrelaxans gegen Krämpfe. Dunkle Schokolade (über 70% Kakao), Mandeln und Kürbiskerne sind exzellente Quellen und können zudem die Stimmung stabilisieren.

  • Hormonregulierende Nährstoffe wie Vitamin A (aus Süßkartoffeln, Karotten) unterstützen den Hormonstoffwechsel. Gekochtes Gemüse ist bekömmlicher und beugt Blähungen vor, die das Unwohlsein verstärken können.

  • Eine reduzierte Salzaufnahme minimiert Wassereinlagerungen und das damit verbundene Spannungsgefühl. Ausreichend Wasser und Kräutertees, wie Ingwer- oder Pfefferminztee, fördern die Entspannung und Hydration.

Wie bekomme ich meinen Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht?

Okay, das mit dem Hormonhaushalt, das ist so ein Ding, ne? Manchmal fühlt man sich einfach nicht wie man selbst.

Was wirklich hilft:

  • Bewegung, aber richtig: Nicht nur wild drauf los, sondern lieber regelmäßig. Yoga oder Spaziergänge sind super, die pushen nicht so krass. Ich merke, wenn ich mich jeden Tag bewege, ist die Laune besser und das innere Chaos weniger. Bewegung beeinflusst ja auch Sachen wie Insulin, das ist wichtig für die Energie.
  • Essen, das dich nährt: Weg von dem ganzen Zuckerzeug und Kram, der dich nur kurzfristig glücklich macht. Viel Gemüse, gesunde Fette (Avocado, Nüsse) und gute Proteine. Das gibt dem Körper die Bausteine, die er braucht, um Hormone zu produzieren.
  • Schlaf ist Gold wert: Klingt abgedroschen, aber wenn ich zu wenig schlafe, ist alles im Eimer. Die Hormone spielen verrückt. Mindestens 7-8 Stunden sollten es sein, so hab ich es zumindest gemerkt.
  • Stress runterkriegen: Das ist vielleicht das Schwierigste. Meditation, ein heißes Bad, einfach mal nichts tun. Stresshormone wie Cortisol sind die größten Störenfriede. Wenn ich versuche, bewusster zu leben, wird es besser.

Noch ein paar Gedanken dazu:

Manchmal denke ich, ob das alles nur Einbildung ist. Aber dann erinnere ich mich, wie schlecht es mir ging, als ich das alles ignoriert habe. Die Haut war unrein, die Stimmung schwankte total. Es ist, als ob der Körper einfach schreit: "Hey, kümmer dich mal um mich!"

Was ich gemerkt habe, was man auch bedenken muss:

  • Pflanzenstoffe: Manche Kräuter können wohl auch helfen, so mit Phytoöstrogenen oder so. Aber da muss man aufpassen, was man nimmt.
  • Geduld haben: Das ist nichts, was von heute auf morgen passiert. Man muss dranbleiben.
  • Professionelle Hilfe: Wenn es richtig schlimm ist, ist der Arzt oder eine Ernährungsberatung vielleicht doch die beste Anlaufstelle. Die können auch mal Blutwerte checken.

Was braucht der Körper bei starker Periode?

Ein monatlicher Rhythmus, ein roter Fluss, der durch die Tage zieht. Mit ihm schwindet das Eisen, ein leises Echo im Blut, das nach Kraft ruft. Der Körper wird zu einem stillen Raum, der gefüllt werden will.

Häm-Eisen aus tierischen Quellen ist ein direkter Weg zur Stärke. Fleisch und Fisch, ein tiefes Rot, das dem eigenen Blut so ähnlich ist. Der Körper erkennt es, nimmt es auf, ohne Zögern. Eine unmittelbare Antwort auf seinen stummen Ruf.

Die Erde bietet ihre Gaben dar. Linsen, dunkel wie fruchtbarer Boden. Spinat, ein tiefes Grün. Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Sie alle bergen Eisen, doch es ist ein schlafendes Eisen. Ein verborgenes.

Vitamin C ist der Schlüssel, das Sonnenlicht, das dieses pflanzliche Eisen weckt. Ein Glas Orangensaft zu den Linsen, ein Stück Paprika zum Vollkornbrot. Ein heller Funke, der die Tore im Körper öffnet und das Eisen willkommen heißt.

Es gibt Schatten, die den Weg verdunkeln. Kaffee und schwarzer Tee legen einen Schleier über das Eisen. Kalzium aus Milchprodukten wartet, um es zu binden. Ein Tanz der Elemente, bei dem man die Partner weise wählen muss.

Wenn das Eisen fehlt, wird die Welt blass. Die Haut wie Pergament. Eine tiefe, schwere Müdigkeit legt sich über die Glieder, die Konzentration zerfließt wie Nebel. Ein Körper ohne sein inneres Feuer.

  • Beste Eisenquellen: Rotes Fleisch, Leber, Fisch.
  • Pflanzliche Alternativen: Linsen, Kichererbsen, Tofu, Kürbiskerne.
  • Absorptionshelfer (Vitamin C): Zitrusfrüchte, Paprika, Brokkoli.
  • Absorptionshemmer: Kaffee, Tee, Milchprodukte, Kalzium.