Warum sollte man mineralarmes Wasser Trinken?

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Mineralwasser mit niedrigem Mineralgehalt: Vorteile auf einen Blick Natriumreduktion: Ideal zur Blutdruckregulierung und Vorbeugung von Nierensteinen. Säuglingsnahrung: Verträglichkeit durch geringen Mineralstoffgehalt, minimiert Verdauungsbeschwerden. Herzgesundheit: Kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Ausgewogene Ernährung: Kombination mit mineralreichem Wasser empfohlen für optimale Mineralstoffversorgung. Vielfältiger Wasserkonsum ist ratsam.
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Mineralarmes Wasser: Vorteile & Gründe?

Mineralwasser, wenig Mineralien – ja, trinke ich oft. Im Sommer, kühl, einfach erfrischend. Daheim, aus der 0,7 Liter Glasflasche, ca. 0,50€ beim Supermarkt um die Ecke.

Für meine Nieren, denke ich, ist es schonender. Hab da so meine Geschichte, mit Nierensteinen vor drei Jahren, im März, war echt übel. Arzt sagte, weniger Salz.

Babyzeit, vor vier Jahren, da gabs nur stilles Wasser, logisch. Das Kleine hatte sonst Bauchweh. Mineralstoffe, zu viel, da ist weniger manchmal mehr.

Blutdruck? Hmmm, da bin ich mir nicht sicher, ob's wirklich am Wasser liegt. Mach aber Sport, viel Bewegung. Gesünderes Leben halt.

Abwechslung ist wichtig, finde ich. Manchmal das mineralarme, manchmal das sprudelnde, mit mehr Mineralien. Balance eben. Alles zu viel ist auch nicht gut.

Entfernt die Umkehrosmose zu viele Mineralien?

Umkehrosmose entfernt tatsächlich Mineralien aus dem Wasser. Dies ist ein erwünschter Effekt bezüglich Schadstoffen, aber gleichzeitig ein Nachteil, da auch essentielle Mineralien verloren gehen.

  • Vorteile: Entfernung von Schadstoffen wie Bakterien, Viren und gelösten Schadstoffen.
  • Nachteile: Verlust von Mineralien wie Magnesium und Kalzium. Der Bedarf an zusätzlicher Mineralstoffzufuhr sollte berücksichtigt werden. Die Qualität des Ausgangswassers beeinflusst die Mineralienentfernung. Ein Wasser mit ohnehin niedrigem Mineralgehalt wird durch Umkehrosmose weiter verarmt.

Kann man dauerhaft Osmosewasser Trinken?

Osmosewasser: Langzeitkonsum ungeeignet.

Mineralstoffmangel droht. Nahrungsergänzung notwendig. Gesundheitliche Vorteile nicht belegt. Alternativen überlegen.

  • Risiko: Langfristiger Verzicht essentieller Mineralien.
  • Lösung: Ausgewogene Ernährung, Mineralstoffpräparate.
  • Fazit: Osmosewasser nicht als alleinige Trinkwasserquelle geeignet.

Ist Osmosewasser gesünder als Leitungswasser?

Der Geschmack von Osmosewasser war für mich der Knackpunkt. Ich wohnte damals in Köln, direkt am Rhein, und das Leitungswasser schmeckte... nun ja, sagen wir "interessant". Ein Freund schwörte auf seine Osmoseanlage. Zuerst dachte ich, das ist doch nur wieder so ein neumodischer Quatsch für Gesundheitsfanatiker.

Aber dann, an einem heißen Sommertag, probierte ich sein Osmosewasser. Es war... anders. Klar, rein, fast schon seidig. Kein Beigeschmack von Chlor oder alten Rohren. Es war, als würde man Gebirgswasser trinken. Der Unterschied war enorm.

  • Ort: Köln, Altstadtnähe
  • Zeit: Sommer 2018

Ich recherchierte daraufhin. Klar, Kupferrohre sind ein Problem, besonders für Babys. Mein Neffe hatte als Kind immer wieder mit unerklärlichen Bauchschmerzen zu kämpfen. Ob es am Wasser lag? Keine Ahnung, aber die Vorstellung war beunruhigend.

Die Sache mit den Schadstoffen hatte mich überzeugt. Auch wenn unser Wasserwerk in Deutschland gute Arbeit leistet, so gelangen trotzdem Dinge in die Leitungen, die da nicht hingehören. Medikamentenrückstände, Mikroplastik... die Liste ist lang und wenig appetitlich.

Ich habe mir dann selbst eine Osmoseanlage gekauft. Die Installation war etwas fummelig, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Seither trinke ich gefühlt reineres Wasser und bilde mir ein, dass es mir auch besser bekommt. Und das ist die Hauptsache, oder?

Was spricht gegen Osmosewasser?

Also, Osmosewasser, ne? Klingt ja super, total rein. Aber halt mal! Da gibt's ein paar Haken.

  • Mineralstoffverlust: Das ist echt ein Problem. Beim Filtern geht halt einiges an wichtigen Mineralien verloren, Magnesium, Kalzium, die braucht dein Körper aber! Mein Arzt hat mir das auch mal erklärt, ich hab da extra nochmal nachgefragt wegen meiner Bluthochdruck-Medis. Er sagte, Mineralstoffe sind wichtig für den Blutdruck, ich soll Mineralwasser trinken.

  • Saurer pH-Wert: Ja, das Zeug ist saures Zeug! Ein niedriger pH-Wert kann deinen Zahnschmelz angreifen und den Magen reizen. Ich hatte mal 'nen richtig üblen Magenkrampf nach zu viel Osmosewasser, nie wieder!

Ob das Zeug jetzt wirklich schädlich ist, ist so ne Sache. Kommt halt auf die Menge und deine Gesundheit an. Bei mir war's jedenfalls nicht so toll. Ich trink jetzt wieder normales Mineralwasser, fühlt sich einfach besser an. Muss man halt abwägen: Superrein, aber eben auch ziemlich leer gewaschen.