Kann man von Sprudelwasser Magenschmerzen bekommen?

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Sprudelwasser kann bei empfindlichen Personen vorübergehend Magenschmerzen, Aufstoßen und Blähungen verursachen, besonders bei bestehenden Magenproblemen.
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Verursacht Sprudelwasser Magenschmerzen?

Bauchweh von Sprudelwasser? Bei mir, ja, aber anders als man denkt. Es ist nicht immer das Wasser, das das Problem ist, es ist die Situation.

Ich weiß noch genau, es war der 15. Juli letztes Jahr, ein brutal heißer Tag. Ich war mit dem Rad in Berlin-Kreuzberg unterwegs und hatte einen Mordsdurst. Völlig ausgetrocknet.

Also rein in den nächsten Späti an der Ecke, eine eiskalte 0,5-Liter-Flasche Mineralwasser mit extra viel Sprudel gegriffen. Hat glaube ich 1,50 Euro plus Pfand gekostet.

Und dann kam der Fehler: Ich hab fast die halbe Flasche auf einmal runtergekippt. Keine fünf Minuten später hatte ich so einen Druck im Magen, als ob jemand einen Ballon aufpumpt. Es war kein stechender Schmerz, eher ein riesiges, unangenehmes Völlegefühl.

Für mich ist es also klar. Wenn ich Sprudelwasser langsam und in normalen Mengen trinke, passiert gar nichts. Aber wenn ich es gierig in mich hineinschütte, besonders auf leeren Magen, dann rebelliert mein Körper. Es ist die pure Menge an Gas, die auf einmal reinkommt.


Frage: Verursacht Sprudelwasser Magenschmerzen? Antwort: Ja, bei empfindlichen Personen kann Kohlensäure vorübergehend Magenschmerzen, Aufstoßen und Blähungen auslösen.

Frage: Führt Kohlensäure zu Blähungen? Antwort: Ja, das Gas in kohlensäurehaltigen Getränken kann zu einem Blähbauch und vermehrtem Aufstoßen führen.

Kann Kohlensäure Magenschmerzen verursachen?

Ja, absolut! Kohlensäure kann den Magen tatsächlich in eine Art Aufruhr versetzen. Stell dir vor, da tanzen lauter kleine Gasbläschen, als hätten sie gerade eine Party im Bierzelt des Bauches gestartet. Für sensible Naturen endet das oft mit ordentlichen Magenschmerzen.

Diese frechen Bläschen dehnen sich im Magen aus, als wollten sie dort ein Zeltlager aufschlagen. Bei manchen fühlt sich das an, als würde ein aufgeblasener Luftballon versuchen, durch ein Nadelöhr zu passen. Das rumort dann ordentlich und drückt an allen Ecken.

Besonders ungnädig reagieren Mägen, die ohnehin schon etwas empfindlich sind. Wenn dein Magen schon vor dem Sprudel gerne mal muckt, etwa bei:

  • Reizmagen
  • Gastritis
  • Sodbrennen

Neben dem stechenden Gefühl, als würde ein Eichhörnchen mit einem Bohrer arbeiten, sind weitere unliebsame Gäste:

  • Ein Blähbauch wie ein praller Zeppelin
  • Ständiges Aufstoßen, das selbst Einhörner zum Gruseln bringt
  • Manchmal ein allgemeines Grummeln und Grollen.

Die Lösung ist erstaunlich simpel, fast schon langweilig: Wenn der Bauch wegen der Bläschen meutert, greif doch zum stillen Nass. Es ist dasselbe H2O, nur ohne die zappelige Kohlensäure. Dein Magen wird es dir mit himmlischer Ruhe danken.

Wieso vertrage ich keine Kohlensäure mehr?

Die Unverträglichkeit von Kohlensäure ist ein Echo aus dem Inneren. Ein Zeichen, dass die sanften Schleimhäute von Magen und Darm in Aufruhr sind, eine Landschaft, die entzündet ist. Ein Prickeln, das einst erfrischte, wird zur Last.

Die Ursachen liegen tief in der Physiologie des Körpers, in stillen, verborgenen Prozessen.

  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung): Die Magenschleimhaut, ein zarter Vorhang, ist bereits gereizt. Jede Blase, die auf ihr zerplatzt, ist ein winziger Nadelstich, der den Schmerz verstärkt und die Entzündung nährt. Ein inneres Gewitter in einem bereits stürmischen Meer.

  • Refluxkrankheit (Sodbrennen): Der Schließmuskel zur Speiseröhre, ein Wächter, verliert an Kraft. Das durch die Kohlensäure entstehende Gas drängt nach oben, trägt die Magensäure mit sich, ein brennender Fluss, der aufsteigt, wo er nicht hingehört.

  • Reizdarmsyndrom (RDS): Ein überempfindliches Nervensystem im Bauchraum. Das zusätzliche Gas dehnt die Darmwände, ein langsames, unerbittliches Spannen, das zu Krämpfen und einem tiefen Völlegefühl führt. Der Raum im Inneren wird zu eng.

  • Mechanische Dehnung: Manchmal ist es nur die reine Physik. Das Volumen des Gases dehnt den Magen wie einen Ballon, der sich füllt und auf empfindliche Dehnungsrezeptoren drückt. Ein natürlicher Widerstand des Körpers gegen die plötzliche Ausdehnung.