Kann man bei Frost Fensterputzen?

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Glatte, klare Scheiben sind nur bei passenden Bedingungen erreichbar. Unter -10°C droht das Putzwasser zu gefrieren, was zu unschönen Eisbildungen und möglicherweise sogar Schäden an den Fenstern führt. Wartere daher besser mildere Tage ab, um streifenfreie Ergebnisse zu erzielen.
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Fensterputzen bei Frost: Eine glatte Idee? Eher nicht!

Die Sonne scheint, aber draußen herrscht eisiger Frost. Der Gedanke an blitzblanke Fenster lockt, doch ist das Fensterputzen bei Minusgraden wirklich eine gute Idee? Die Antwort ist ein klares: Eher nicht!

Die Tücken des Frostes beim Fensterputzen:

  • Gefrierendes Putzwasser: Das größte Problem beim Fensterputzen bei Frost ist das Gefrieren des Putzwassers. Bereits bei Temperaturen unter 0°C kann das Wasser auf der Scheibe zu Eis erstarren. Dies führt nicht nur zu unschönen Eisbildungen und Schlieren, sondern kann auch den Putzvorgang erheblich erschweren.
  • Schäden am Fenster: Bei extremen Minusgraden, insbesondere unter -10°C, kann das gefrierende Wasser im schlimmsten Fall sogar Schäden an den Fenstern verursachen. Spannungen durch die Eisbildung können zu Rissen im Glas oder in den Rahmen führen.
  • Streifenbildung: Selbst wenn das Wasser nicht sofort gefriert, verdunstet es bei Frost deutlich schneller. Dadurch bleiben oft unschöne Streifen und Flecken zurück, die das Ergebnis der Putzarbeit zunichte machen.
  • Gefahr für die Gesundheit: Das Hantieren mit feuchten Tüchern und Wasser bei eisiger Kälte kann schnell zu kalten Händen und im schlimmsten Fall zu Unterkühlung führen.

Wann ist Fensterputzen bei kaltem Wetter dennoch möglich?

Grundsätzlich gilt: Je milder das Wetter, desto besser. Wenn die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt liegen und die Sonne scheint, kann man es mit einigen Tricks versuchen:

  • Warmes Wasser: Verwenden Sie lauwarmes Wasser, aber nicht zu heiß, da der Temperaturunterschied zum kalten Fensterglas zu Spannungen führen kann.
  • Frostschutzmittel: Geben Sie einen Schuss Frostschutzmittel für Scheibenwaschanlagen ins Putzwasser. Dies senkt den Gefrierpunkt und verhindert das schnelle Vereisen.
  • Schnelles Arbeiten: Arbeiten Sie schnell und trocknen Sie die Fenster sofort mit einem sauberen, trockenen Tuch ab.
  • Geeigneter Zeitpunkt: Wählen Sie den wärmsten Zeitpunkt des Tages, meist am Nachmittag, wenn die Sonne die Fenster bereits etwas aufgewärmt hat.
  • Auf die Temperatur achten: Ab Temperaturen unter -5°C sollte man das Fensterputzen generell vermeiden.

Fazit:

Auch wenn die Sonne lockt: Fensterputzen bei Frost ist in den meisten Fällen keine gute Idee. Die Gefahr von Eisbildung, Schäden an den Fenstern und Streifenbildung ist einfach zu hoch. Warten Sie lieber auf mildere Tage, um streifenfreie Ergebnisse zu erzielen und Ihre Gesundheit zu schonen. Dann macht das Fensterputzen auch wieder mehr Spaß!

Alternativen:

Wenn Sie es eilig haben und die Fenster unbedingt gereinigt werden müssen, können Sie überlegen, einen professionellen Fensterputzer zu beauftragen. Diese verfügen über die notwendige Ausrüstung und Erfahrung, um auch bei kälteren Temperaturen gute Ergebnisse zu erzielen.