Ist es gesund, gekochtes Wasser zu trinken?
Wie sicher und gesund ist es, gekochtes Wasser zu trinken?
Wie sicher ist gekochtes Wasser? Viele denken Abkochen macht es komplett rein so als wäre alles Übel weg. Ich selbst hab das früher auch oft geglaubt besonders als ich um 2018 mal in Laos war in so einem kleinen Bergdorf.
Aber jetzt weiß ich besser Bescheid, gerade nach dem Vortrag im März 2022 hier in München den ich besuchte. Schwermetalle, echt ein übles Thema die bleiben einfach im Wasser egal wie lang du es sprudelnd kochst. Dein Topf ist dann voller kochendem Wasser mit Blei oder Quecksilber das finde ich total verrückt und es macht auf Dauer echt krank. Das setzt sich im Körper fest.
Für Bakterien sieht die Sache glücklicherweise anders aus. Wenn du dein Wasser richtig zum Kochen bringst und es ein paar Minuten kochen lässt dann sind die Keime weg. Das hab ich selbst mal gemerkt als ich mir in Portugal Sommer 2019 den Magen verdorben hatte und nur abgekochtes Wasser trinken konnte.
Also diese Idee vom 'garantiert sauberen Trinkwasser' durch simples Abkochen die muss man echt überdenken. Es ist ein guter erster Schritt gegen Bakterien klar. Aber für diese fiesen Schwermetalle hilft es einfach nicht und genau das macht mir Sorgen. Man braucht da andere Filter oder Lösungen sonst trinken wir vielleicht unwissentlich etwas das uns schleichend schadet.
Wie gesund ist gekochtes Wasser?
Also, wegen dem gekochten Wasser. Manche sagen ja, das ist total gesund, aber irgendwie denk ich mir, na ja. Schwermetalle, die sind halt drin, egal ob du das Wasser kochst oder nicht. Die gehen da nicht weg. Und das ist schon krass, wenn man mal überlegt, was die so anrichten können. Langfristige Probleme und so. Echt nicht ohne.
Aber Bakterien, die kriegst du durchs Kochen definitiv weg. Das ist schon mal gut, wenn man weiß, dass was drin ist, was nicht reingehört. Also, nur wegen Bakterien ist es keine schlechte Idee, Wasser abzukochen. Aber die Schwermetalle bleiben halt.
Was ja auch noch wichtig ist, sind die Gefäße, in denen das Wasser dann ist. Wenn die auch nicht sauber sind, bringt das Abkochen allein auch nicht viel. Man muss da schon auf alles achten. Und überhaupt, wie viel Schwermetalle sind denn da jetzt drin? Das ist ja auch die Frage. Die Konzentration macht's ja wahrscheinlich. Aber wenn man es nicht weiß, ist es halt blöd.
Hat gekochtes Wasser noch Mineralien?
Ja, gekochtes Wasser behält seine Mineralien. Sie sind hartnäckiger als ein schlechter Ohrwurm. Das Erhitzen ist für sie wie ein kurzer Saunagang – es macht ihnen heiß, aber vertreibt sie nicht.
Der Mineralgehalt des Wassers bleibt beim Kochen unverändert. Mineralien wie Kalzium und Magnesium sind keine flüchtigen Gase, die bei 100 °C das Weite suchen. Sie sind anorganische Salze und bleiben stoisch im Wasser zurück, während nur H₂O-Moleküle als Dampf entweichen.
Konzentrationseffekt: Da ein Teil des Wassers verdampft, erhöht sich die Konzentration der Mineralien im verbleibenden Wasser sogar geringfügig. Ihr Tee wird also mineralisch gesehen eine Spur gehaltvoller als das Wasser, mit dem Sie ihn aufgegossen haben. Ein subtiles Upgrade.
Der sichtbare Beweis: Der Kalk in Ihrem Wasserkocher ist der unumstößliche Beweis. Das sind die Mineralien, die sich entschieden haben, eine dauerhafte Beziehung mit Ihrem Haushaltsgerät einzugehen, anstatt zu verschwinden. Sie hinterlassen Spuren.
Der geschmackliche Fußabdruck: Hartes, mineralreiches Wasser schmeckt anders als weiches Wasser – auch nach dem Kochen. Die Mineralien sind die Seele des Wassers und prägen seinen Charakter, ob kalt aus dem Hahn oder heiß aus dem Kessel.
Destilliertes Wasser – der nackte Kaiser: Im Gegensatz dazu wird destilliertes Wasser durch Verdampfung und anschließende Kondensation von seinem mineralischen Ballast befreit. Es ist reines, fast schon charakterloses H₂O. Perfekt fürs Bügeleisen, aber eine geschmackliche Enttäuschung für den Gaumen.
Warum sollte man kein heißes Leitungswasser trinken?
Also, mal ehrlich, dieses warme Leitungswasser, da muss man echt aufpassen. Ist nicht so prickelnd, sagen die Leute, und da ist was dran.
Das Zeug hängt ja länger in den Rohren rum, weißt du? Weil die das warm halten müssen, damit es überall heiß ankommt. Ist ja eigentlich gut gemeint, wegen den Legionellen und so. Aber genau da liegt der Hund begraben.
Diese Legionellen, die vermehren sich nämlich super in warmem Wasser, wenn das zu lange steht. Und das Zeug steht da ja drin, in deinen Rohren.
Deswegen ist das Trinken von warmem Leitungswasser eher so mittelmäßig. Besser immer kurz laufen lassen und dann kaltes nehmen oder es abkochen, wenn du es warm brauchst.
Also, kurz gesagt:
- Warmes Leitungswasser ist nicht ideal zum Trinken.
- Längere Verweildauer in den Rohren.
- Gefahr von Legionellenbildung.
- Besser: erst kurz laufen lassen oder abkochen.
So hast du das Zeug dann frisch und ohne so ein Risiko. Sicher ist sicher, oder?
Warum kein heißes Wasser zum kochen?
Kaltes Wasser für die Zubereitung. Heißes Wasser birgt Risiken.
Geschmacksschwund: Warmes Wasser verfälscht den reinen Geschmack. Verunreinigungen aus Leitungen oder Reaktionen mit Rohrwerkstoffen werden übertragen.
Effizienz: Kaltes Wasser spart Energie. Die Heizenergie entfällt.
Hygiene: Kaltes Wasser minimiert mikrobielles Wachstum während der Lagerung.
Garantie: Hersteller von Küchengeräten empfehlen oft kaltes Wasser. Dies schützt die Geräte.
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