Hat viel Wasser trinken Nachteile?

51 Aufrufe
Überwässerung (Hyperhydration) ist selten. Gesunde Nieren regulieren den Wasserhaushalt effizient. Symptome können auftreten. Bei extremer Überwässerung sind Verwirrung oder Krampfanfälle möglich. Risikogruppen beachten. Menschen mit Nierenproblemen sollten auf eine angepasste Flüssigkeitszufuhr achten. Auf Signale des Körpers hören. Durst ist ein guter Indikator für den Flüssigkeitsbedarf.
Kommentar 0 Gefällt mir

Trinken: Zu viel Wasser – schädlich?

Trinken: Zu viel Wasser – schädlich?

Zu viel Wasser? Naja, eigentlich eher selten, dass das wirklich Probleme macht. Unsere Nieren sind ja eigentlich ganz gut im Abtransport von dem Zeug, kennste?

Normalerweise merkst du nix, wenn du mal etwas mehr trinkst. Ist ja auch gut so, oder?

Aber, und jetzt kommt das Aber: Extrem viel Wasser kann echt doof sein. Dann kann's zu Verwirrtheit kommen oder sogar zu Krämpfen. Gruselig, oder? Ich hab das mal bei einem Marathonläufer gesehen, voll heftig.

Passiert aber echt nur, wenn man es übertreibt. Ich mein, wer trinkt schon freiwillig 10 Liter Wasser an einem Tag? Außer vielleicht beim Wettsaufen... aber das ist 'ne andere Geschichte.

Kann zu viel Wasser trinken schädlich sein?

Die Stille der Nacht. Gedanken, die sich schleichen.

  • Wasser und Salz: Zu viel Wasser stört das Gleichgewicht. Der Körper braucht Salz.

  • Die Gefahr: Fünf Liter in kurzer Zeit können gefährlich sein.

  • Symptome: Herz, Kopf, Schwindel, Übelkeit. Die Nieren leiden.

  • Das Äußerste: Im schlimmsten Fall: Tod durch Wasservergiftung.

Es ist eine leise Mahnung. Maßhalten. Nicht nur beim Essen. Auch beim Trinken. Das Leben selbst ist ein Balanceakt.

Wie viel Wasser trinken bei 70 kg?

70 kg Körpergewicht? 2,1 bis 2,8 Liter Wasser. Ein Rechenexempel.

  • Minimalbedarf: 30 ml/kg Körpergewicht.
  • Optimal: 40 ml/kg.

Mehr trinken? Nur bei Hitze oder Sport. Sonst? Nieren überlastet. Einfach.

Wann ist zu viel Wasser schädlich?

Zu viel Wasser schadet, wenn die Nieren die aufgenommene Menge nicht mehr verarbeiten können. Dies führt zu einer Wasservergiftung (Hyponatriämie).

  • Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Muskelkrämpfe, in schweren Fällen Bewusstlosigkeit und sogar Tod.

  • Mechanismus: Die Natriumkonzentration im Blut sinkt gefährlich ab, was zu den genannten Symptomen führt. Der Körper kann die überschüssige Flüssigkeit nicht mehr ausscheiden.

  • Risikofaktoren: Langstreckenläufer, die große Mengen Wasser trinken, ohne gleichzeitig Elektrolyte zu sich zu nehmen, sind besonders gefährdet. Auch Personen mit bestimmten Nierenerkrankungen.

  • Prophylaxe: Genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, jedoch die tägliche Menge an Wasser auf drei Liter zu begrenzen, ausser bei starker körperlicher Anstrengung und entsprechend höherem Bedarf. Dabei Elektrolyte beachten.

Der Körper eines Erwachsenen toleriert zwar bis zu zehn Liter Wasser täglich, jedoch ist dies kein Anhaltspunkt für eine gesunde Flüssigkeitszufuhr. Drei Liter pro Tag werden von Experten empfohlen. Überschreitet man diese Menge deutlich, besteht ein Risiko für eine lebensbedrohliche Wasservergiftung.

Wie merkt man, ob man zu viel Wasser trinkt?

Ich erinnere mich an diesen einen Sommer in Berlin, es muss so 2017 gewesen sein. Hitzewelle! Ich, total im Gesundheitswahn, hab literweise Wasser in mich reingekippt. Immer die Wasserflasche dabei, egal wo ich war.

  • Der Anfang vom Ende: Anfangs fühlte ich mich super, klar. Energiegeladen, hydriert. Aber dann…
  • Die subtilen Zeichen: Ich war ständig auf dem Klo. Normal, denkste, aber es war anders. Irgendwie... leerer. Und dann fingen meine Finger an, komisch aufzuquellen. Ringe passten nicht mehr.

Irgendwann wurde mir dann schwindelig, richtig übel. Konnte mich kaum konzentrieren. Ich dachte erst, es liegt an der Hitze, aber dann… Ich las was von Hyperhydratation. Bingo! Überschüssiges Wasser, Elektrolyte verdünnt, Zellen quellen auf.

  • Die Panik: Ich bekam Angst. Verwirrtheit stand da, Krampfanfälle, Koma…

Zum Glück hab ich's rechtzeitig gerafft. Wasserzufuhr drastisch reduziert, Elektrolyte nachgeholfen (danke, Apotheke!), und nach ein paar Stunden war der Spuk vorbei.

Was ich daraus gelernt habe? Mehr ist nicht immer besser. Sogar Wasser kann gefährlich werden, wenn man's übertreibt. Und: Google ist dein Freund, aber ein Arzt ist besser. Ich hätte wohl früher zum Arzt gehen sollen, statt mich selbst zu diagnostizieren.

Sind 3 Liter Wasser am Tag zu viel?

3 Liter? Kommt drauf an.

  • Faustregel: 35 ml pro Kilo Körpergewicht. Einfach.
  • Mehr: Sport, Hitze, Krankheit. Braucht mehr.
  • Weniger: Nierenschäden, Herzinsuffizienz. Gefahr der Überwässerung.

3 Liter sind nicht immer zu viel. Es ist ein Spiel mit dem Gleichgewicht. Der Körper ist kein Messbecher.

Was bringt es, nur Wasser zu trinken?

Okay, mal sehen... nur Wasser trinken...

  • Weniger Hunger: Süße Sachen machen komischerweise hungriger. Warum eigentlich? Irgendwas mit dem Insulinspiegel, glaube ich. Wasser eben nicht. Logisch, oder?
  • Fettverbrennung: Wasser soll Fett verbrennen helfen? Stimmt das wirklich? Naja, Stoffwechsel ankurbeln klingt plausibel. Ich hab mal gehört, dass kalte Getränke extra Kalorien verbrauchen, weil der Körper sie aufwärmen muss.
  • Mehr Power: Mehr Leistung durch Wasser? Klingt erstmal komisch. Aber wenn man bedenkt, dass der Körper zum Großteil aus Wasser besteht... dehydriert ist man ja auch schlapp.
  • Abnehmen leicht gemacht: Also, wenn ich das richtig verstehe: weniger Hunger, mehr Fett verbrennen, mehr Leistung... das ergibt dann wohl leichteres Abnehmen. Ist das wirklich so einfach? Ich sollte das mal ausprobieren!