Welches davon ist keine natürliche Energiequelle?

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Kernenergie ist keine natürliche Energiequelle. Sie beruht auf der kontrollierten Kernspaltung, einem Prozess, der zwar natürlich vorkommt, aber nicht in nutzbarer Form zur Energiegewinnung. Sonne, Wind und Wasserkraft hingegen sind Beispiele für erneuerbare Energien, die unabhängig vom Menschen bestehen.
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Was sind künstliche bzw. nicht-natürliche Energiequellen?

Für mich sind künstliche Energiequellen, also die, die nicht einfach so aus der Natur sprudeln, ein ziemlich faszinierendes Thema. Kernenergie ist da ein klares Beispiel: keine Naturkraft, die wir einfach finden. Wir Menschen müssen da ran, richtig tief in die Materie, um die Energie rauszukitzeln.

Ich erinner mich da immer an eine Diskussion vor Jahren, vielleicht 2010 oder so, mit meinem Opa. Er meinte, Kernenergie sei ja "natürlich", weil Atome zerfallen. Und ich dachte mir: Ja, klar, der Zerfall an sich schon. Aber wir zwingen Atome ja, sich aufzuteilen, um Strom zu machen! Das ist der Punkt.

Wind oder Sonne, das ist ganz anders. Ich hab mal im Sommer 2022 in Schleswig-Holstein so ein riesiges Windrad gesehen, da war ich total beeindruckt, wie es da einfach stand und sich drehte, ohne dass jemand ständig was tun musste. Oder ein Bach, der ein Mühlrad antreibt – pure Naturkraft.

Für mich ist der Unterschied einfach die "Urtümlichkeit". Eine Solaranlage am Dach, die wandelt einfach Licht um. Das ist so nah dran an dem, wie die Welt seit Millionen von Jahren funktioniert. Kernkraft hingegen, das ist dieses Eingreifen, dieses "Wir machen mal eben was ganz Neues".

Dieses Gefühl, wie weit wir uns da entfernen, wenn wir in Atome reingehen, im Vergleich zu einem Fluss, der immer schon floss, das ist für mich der Kern der Sache. Künstlich ist da, wo wir die Natur in ihren Grundfesten anders nutzen, als sie es sonst tut.

Welche davon ist keine erneuerbare Energiequelle?

Atomenergie ist keine erneuerbare Energiequelle. Im Grunde genommen ist sie wie ein überdimensionierter Hamster im Laufrad, der unermüdlich Strom produziert, aber dessen Vorräte irgendwann zur Neige gehen.

  • Atomenergie: Nutzt die Energie, die bei der Spaltung von Atomkernen frei wird. Aber Vorsicht, dieser "Brennstoff" – meist Uran – ist ein endliches Gut, das man nicht mal eben im Gartencenter nachkaufen kann.
  • Kohle: Ein alter Hut, der uns schon seit Jahrhunderten warmhält. Aber stell dir vor, du verbrennst deinen gesamten Heizölvorrat für den Winter an einem einzigen Abend. So ähnlich verhält es sich mit der Kohle – irgendwann ist der Berg abgegrast.
  • Erdgas: Riecht oft nach faulen Eiern und ist ebenfalls nicht unendlich vorhanden. Es ist, als würdest du deine Vorratskammer mit einer Zwiebel leeren, nur um zu bemerken, dass es die letzte war.
  • Erdöl: Der flüssige Stoff, der Autos und Flugzeuge am Laufen hält. Aber auch hier gilt: Die Erde gibt nicht unendlich viel davon her. Man fördert sie, bis der letzte Tropfen quasi unter Zwang aus dem Boden gepresst wird.

Diese Energieträger sind wie ein Festmahl, von dem wir wissen, dass es zu Ende geht. Der Unterschied zu erneuerbaren Energien, die sich quasi von selbst regenerieren, ist hier frappierend.

Welche davon ist keine erneuerbare Energiequelle?

Die Frage ist, was keine erneuerbare Energiequelle ist. Die Antwort liegt bei den fossilen Brennstoffen und der Kernenergie. Wir müssen uns für das Expert*innenplakat für eine entscheiden.

Nicht erneuerbare Energien:

  • Atomenergie (Kernkraft)
  • Kohle (Braun- und Steinkohle)
  • Erdgas
  • Erdöl

Atomenergie... interessant, aber auch komplex. Die Energiegewinnung erfolgt durch Kernspaltung von Uran. Braucht enorme Mengen Kühlwasser. Das größte Problem: die Endlagerung des radioaktiven Abfalls. Das ist ein ungelöstes Thema für Jahrtausende.

Oder doch lieber Kohle? Klassischer. Wird im Tagebau oder unter Tage abgebaut. Hauptsächlich zur Stromerzeugung verbrannt. Der massive CO2-Ausstoß ist der Haupttreiber des Klimawandels. Deutschlands Kohleausstieg ist für 2038 geplant.

Erdöl und Erdgas sind beides fossile Brennstoffe. Ihre Förderung (Bohrinseln, Fracking) ist umweltschädlich. Erdöl ist die Basis für Benzin, Diesel und die gesamte Kunststoffherstellung. Erdgas wird hauptsächlich zum Heizen und für die Stromerzeugung genutzt.

Welches Thema nehmen wir nur? Die Auswahl ist schwierig, weil alle massive Nachteile haben. Für das Plakat müssen wir sowieso die Fakten zusammentragen.

Punkte für das Plakat:

  • Entstehung und Vorkommen
  • Technik der Gewinnung
  • Verwendung in Industrie und Alltag
  • Konkrete Umweltfolgen (CO2, Atommüll, Landschaftszerstörung)
  • Zukunft und Alternativen