Wie sehen Hormon Pickel aus?

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Hormonelle Hautunreinheiten präsentieren sich oft als tiefsitzende, entzündete Pickel, oft mit roten, geschwollenen Papeln und Pusteln. Zusätzlich können verstopfte Poren (Komedonen) auftreten, die den Teint vergröbern. Die Verteilung ist meist im unteren Gesichtsbereich konzentriert.
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Hormon-Pickel: Mehr als nur ein Pickel

Hormonelle Hautunreinheiten, oft auch als Hormon-Pickel bezeichnet, unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Entstehung von Akne, die durch Bakterien und verstopfte Poren verursacht wird, obwohl Überschneidungen existieren. Während Akne oft über das gesamte Gesicht verteilt ist, zeigen sich Hormon-Pickel typischerweise an bestimmten Stellen und weisen charakteristische Merkmale auf. Die genaue Optik kann von Person zu Person variieren, abhängig von individuellen Hormonhaushalten und Hauttypen. Doch einige Gemeinsamkeiten lassen sich feststellen.

Die typischen Merkmale von Hormon-Pickel:

  • Lokalisation: Im Gegensatz zu Akne, die oft Stirn, Nase und Kinn betrifft, konzentrieren sich Hormon-Pickel bevorzugt auf den unteren Gesichtsbereich, also Kinn, Wangen und Kieferpartie. Auch der Dekolleté-Bereich und der Rücken sind häufig betroffen. Dies liegt an der höheren Dichte der Talgdrüsen in diesen Zonen, die besonders empfindlich auf hormonelle Schwankungen reagieren.

  • Tiefsitzende Entzündungen: Hormon-Pickel sind oft tiefsitzend und wirken stark entzündet. Sie erscheinen als rote, geschwollene Papeln oder Pusteln, die deutlich schmerzhaft sein können. Das Gewebe um die Entzündung herum kann gerötet und erwärmt sein. Im Gegensatz zu oberflächlichen Pickeln, die leicht auszudrücken sind, lassen sich Hormon-Pickel meist nur schwer entfernen und sollten keinesfalls selbst ausgedrückt werden, da dies zu Narbenbildung führen kann.

  • Zyklische Auftreten: Viele Frauen bemerken eine Verschlimmerung ihrer Hautunreinheiten während des Menstruationszyklus, insbesondere kurz vor der Periode. Die Schwankungen der Östrogen- und Progesteronwerte beeinflussen die Talgproduktion und können so Auslöser für die Entstehung von Hormon-Pickel sein.

  • Komedonen: Neben den entzündeten Pickeln können auch verstopfte Poren (Komedonen), sowohl schwarze als auch weiße Mitesser, auftreten. Diese vergröbern den Teint und können die Grundlage für spätere Entzündungen bilden.

  • Besonderheiten: Im Gegensatz zu jugendlicher Akne, die oft mit vermehrter Talgproduktion einhergeht, kann bei Hormon-Pickeln die Talgproduktion normal sein. Der entscheidende Faktor ist hier die veränderte Zusammensetzung des Talgs, die durch hormonelle Schwankungen beeinflusst wird.

Wichtig: Bei hartnäckigen oder stark ausgeprägten Hormon-Pickeln sollte unbedingt ein Hautarzt aufgesucht werden. Dieser kann die Ursache der Hautunreinheiten feststellen und eine geeignete Therapie empfehlen, die von topischen Behandlungen bis hin zu oralen Medikamenten reichen kann. Eine Selbstbehandlung kann die Situation verschlimmern und zu bleibenden Schäden führen. Die Behandlung konzentriert sich oft darauf, den Hormonhaushalt zu regulieren und Entzündungen zu bekämpfen.

Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Bei Hautproblemen ist eine professionelle Beratung unerlässlich.