Wie bekommt man Sonnenpickel weg?

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Sonnenbrandpickel? Kühle Aloe vera beruhigt die gereizte Haut, während Zinksalbe die Entzündung lindert. Quarkumschläge wirken ebenfalls kühlend. Ein leichtes Essigwasser-Gesichtstonikum kann überschüssiges Öl absorbieren und die Heilung fördern. Vorsicht bei empfindlicher Haut!
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Sonnenpickel ade: So bekämpfen Sie die lästigen Hautunreinheiten nach dem Sonnenbad

Sonnenbaden ist schön, doch die Rechnung kommt oft in Form von Sonnenpickel – kleinen, roten Pickeln, die nach einem sonnigen Tag die gute Laune trüben können. Diese Unreinheiten entstehen nicht direkt durch die Sonne selbst, sondern sind eine Reaktion der Haut auf den Sonnenbrand. Die UV-Strahlung schädigt die Hautbarriere, was zu Entzündungen und vermehrter Talgproduktion führt – der perfekte Nährboden für Bakterien und somit für die Entstehung von Pickeln. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Akne-Pickeln sind Sonnenpickel oft stärker entzündet und schmerzhafter. Doch keine Panik: Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die lästigen Begleiterscheinungen des Sonnenbads schnell und effektiv bekämpfen.

Kühlung und Beruhigung stehen an erster Stelle: Die wichtigste Maßnahme ist die Kühlung der betroffenen Hautstellen. Ein kühlender Umschlag mit Aloe Vera Gel ist ideal. Die Pflanze ist bekannt für ihre entzündungshemmenden und kühlenden Eigenschaften und beruhigt die gereizte Haut spürbar. Alternativ können auch kalte Quarkumschläge angewendet werden. Der Quark wirkt kühlend und entzündungshemmend, gleichzeitig entzieht er der Haut überschüssiges Öl. Wichtig ist, dass sowohl Aloe Vera als auch Quark gut vertragen werden. Bei allergischen Reaktionen sofort absetzen!

Zinksalbe für die Entzündung: Zinksalbe unterstützt die Heilung und wirkt antibakteriell. Sie reduziert die Entzündung und beschleunigt den Abheilungsprozess. Tragen Sie eine dünne Schicht auf die betroffenen Stellen auf, nach Bedarf mehrmals täglich. Achten Sie darauf, eine reine Zinksalbe ohne Duft- und Zusatzstoffe zu verwenden, um Reizungen zu vermeiden.

Reinigung mit sanften Mitteln: Vermeiden Sie aggressive Reinigungsprodukte, die die ohnehin schon gereizte Haut zusätzlich belasten. Ein leichtes Gesichtswasser auf Essigbasis (z.B. Apfelessig verdünnt mit Wasser) kann helfen, überschüssiges Öl zu absorbieren und den pH-Wert der Haut zu regulieren, was die Heilung unterstützen kann. Wichtig: Testen Sie das Essigwasser vorher an einer kleinen Hautstelle, um Allergien oder Reizungen auszuschließen. Bei empfindlicher Haut ist Vorsicht geboten – hier ist eine milde Reinigungsmilch oder ein Reinigungsgel ohne Alkohol empfehlenswert.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten:

  • Das Berühren und Ausdrücken der Pickel: Dies verschlimmert die Entzündung und kann zu Narbenbildung führen.
  • Make-up: Make-up kann die Poren verstopfen und die Entzündung verstärken. Verzichten Sie darauf, solange die Sonnenpickel sichtbar sind.
  • Weitere Sonneneinstrahlung: Schützen Sie die betroffene Haut vor weiterer UV-Strahlung, um die Heilung zu beschleunigen und weitere Schäden zu vermeiden.

Bei starken Entzündungen oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Er kann die Ursache der Sonnenpickel genauer untersuchen und eine passende Therapie empfehlen.

Mit der richtigen Pflege und etwas Geduld verschwinden Sonnenpickel in der Regel nach einigen Tagen wieder. Vermeiden Sie zukünftig zu intensive Sonnenbäder und verwenden Sie immer einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor, um die Entstehung von Sonnenpickeln vorzubeugen.