Was tun gegen Schwellung Pickel?

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Teebaumöl, verdünnt aufgetragen, wirkt antibakteriell. Eine kühlende Aloe-Vera-Maske beruhigt entzündete Haut. Auch kalte Umschläge reduzieren Schwellungen. Wichtig ist, die Pickel nicht auszudrücken, um Entzündungen und Narbenbildung zu vermeiden. Eine gesunde Ernährung unterstützt die Haut von innen.
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Schwellende Pickel: Was hilft wirklich?

Ein plötzlich aufgetauchter, schmerzhafter und vor allem geschwollener Pickel kann die Stimmung gründlich verderben. Doch Panik ist fehl am Platz! Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Schwellung reduzieren und der Heilungsprozess beschleunigen. Wichtig ist dabei vor allem eines: Ruhe bewahren und den Pickel auf keinen Fall ausdrücken! Dies verschlimmert die Entzündung, fördert die Narbenbildung und kann zu Infektionen führen.

Stattdessen setzen Sie besser auf bewährte Hausmittel und sanfte Pflege:

1. Teebaumöl – der natürliche Anti-Bakterien-Kämpfer: Teebaumöl besitzt starke antibakterielle Eigenschaften und kann die Entzündung effektiv bekämpfen. Wichtig ist jedoch die Verdünnung! Tragen Sie niemals unverdünntes Teebaumöl auf die Haut auf, da dies zu Reizungen führen kann. Vermischen Sie ein bis zwei Tropfen Teebaumöl mit einem Teelöffel neutralem Trägeröl, wie z.B. Jojoba- oder Mandelöl, und tupfen Sie die Mischung vorsichtig auf den Pickel auf. Wiederholen Sie dies ein- bis zweimal täglich.

2. Aloe Vera – die kühlende SOS-Hilfe: Die kühlende und entzündungshemmende Wirkung von Aloe Vera ist legendär. Entweder verwenden Sie reines Aloe-Vera-Gel direkt aus der Pflanze oder greifen Sie auf ein hochwertiges Produkt aus der Apotheke zurück. Tragen Sie eine dünne Schicht auf den Pickel auf und lassen Sie sie einwirken. Die kühlende Wirkung reduziert die Schwellung und beruhigt die gereizte Haut. Mehrere Anwendungen pro Tag sind möglich.

3. Kalte Umschläge – schnelle Linderung: Ein kalter Umschlag wirkt schnell schmerzlindernd und abschwellend. Legen Sie ein sauberes, feuchtes Tuch für etwa 10-15 Minuten auf den Pickel. Wiederholen Sie dies bei Bedarf mehrmals täglich. Die Kälte verengt die Blutgefäße und reduziert die Schwellung.

4. Gesunde Ernährung – die Grundlage für gesunde Haut: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ausreichend Flüssigkeit unterstützt die Hautgesundheit von innen. Vermeiden Sie stark zucker- und fetthaltige Lebensmittel, da diese die Entstehung von Pickeln begünstigen können. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.

5. Fingers weg vom Pickel! Das wichtigste Gebot lautet: Nicht drücken, kneten oder kratzen! Das Ausdrücken eines Pickels verschleppt Bakterien, verstärkt die Entzündung und führt oft zu unschönen Narben. Geduld ist hier die wichtigste Tugend. Mit den oben genannten Maßnahmen wird der Pickel schneller abheilen, als Sie denken.

Wann zum Arzt? Bei starkem Schmerz, einer ausgeprägten Entzündung, Fieber oder einer anhaltenden Verschlechterung trotz der Anwendung der Hausmittel sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen.

Dieser Artikel bietet Informationen zu Hausmitteln gegen geschwollene Pickel. Er ersetzt jedoch keinen ärztlichen Rat. Bei anhaltenden Problemen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Dermatologen.