Wann bekommen Frauen Pickel?

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Spätakne, medizinisch Acne Tarda genannt, trifft Frauen zwischen 25 und 45 Jahren besonders häufig. Ein bestehender Akne-Leidensdruck in der Jugend erhöht das Risiko deutlich. Hormonschwankungen und genetische Veranlagung spielen dabei eine entscheidende Rolle.
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Spätakne bei Frauen: Ursachen und Behandlung

Spätakne, auch bekannt als Acne Tarda, ist eine Hauterkrankung, die häufig Frauen zwischen 25 und 45 Jahren betrifft. Sie ist durch Pickel, Mitesser und entzündete Hautstellen gekennzeichnet.

Ursachen der Spätakne

Anders als herkömmliche Akne, die typischerweise in der Pubertät auftritt, wird Spätakne durch andere Faktoren ausgelöst:

  • Hormonschwankungen: Östrogenmangel und ein erhöhtes Androgenniveau (männliche Hormone) können die Talgproduktion anregen und zu verstopften Poren führen. Dies ist besonders während des Menstruationszyklus, der Schwangerschaft, der Wechseljahre und nach Absetzen der Antibabypille der Fall.
  • Genetische Veranlagung: Personen mit einer familiären Vorgeschichte von Akne haben ein höheres Risiko, auch im Erwachsenenalter Pickel zu entwickeln.
  • Stress: Stress kann die Produktion des Hormons Cortisol anregen, das Entzündungen und Akneausbrüche verschlimmern kann.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie Steroide, Lithium und Antidepressiva, können als Nebenwirkung Akne verursachen.

Behandlung der Spätakne

Die Behandlung der Spätakne hängt von der Schwere des Ausbruchs ab. Zu den üblichen Optionen gehören:

  • Topische Medikamente: Retinoide, Benzoylperoxid und Salicylsäure können helfen, verstopfte Poren zu öffnen, Bakterien abzutöten und Entzündungen zu reduzieren.
  • Orale Medikamente: Antibiotika wie Tetracyclin und Minocyclin können Bakterien abtöten und Entzündungen hemmen. In schweren Fällen kann Isotretinoin, ein starkes Retinoid, verschrieben werden.
  • Hormonbehandlung: Bei Frauen mit hormonellen Ungleichgewichten können hormonelle Verhütungsmittel oder Antiandrogene dazu beitragen, die Talgproduktion zu kontrollieren und Akneausbrüche zu reduzieren.
  • Laserbehandlung: Laserbehandlungen können helfen, Aknenarben zu reduzieren und das Hautbild zu verbessern.
  • Chemische Peelings: Chemische Peelings entfernen die oberste Hautschicht und können helfen, verstopfte Poren zu öffnen und Aknenarben zu verblassen.

Vorbeugung der Spätakne

Da die genaue Ursache der Spätakne nicht immer bekannt ist, kann eine Vorbeugung schwierig sein. Zu den Empfehlungen gehören jedoch:

  • Regelmäßige Gesichtsreinigung mit einem milden Reinigungsmittel
  • Verwendung von nicht komedogenen Gesichtsprodukten, die die Poren nicht verstopfen
  • Stressbewältigungstechniken
  • Vermeidung von Medikamenten, die Akne als Nebenwirkung hervorrufen können
  • Sprechen mit einem Arzt über hormonelle Ungleichgewichte oder andere zugrunde liegende Erkrankungen

Spätakne kann eine frustrierende Hauterkrankung sein, aber mit der richtigen Behandlung können viele Frauen ihre Ausbrüche kontrollieren und ein klareres Hautbild erzielen.