Ist Bodylotion zum Duschen?

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Bodylotion pflegt und schützt die Haut nach dem Duschen vor dem Austrocknen, im Gegensatz zu Duschgel oder Seife. Ihre feuchtigkeitsspendende Wirkung gleicht die durch das Waschen entstandene Trockenheit aus und bewahrt den natürlichen Hautschutzmantel. Reinigung leistet sie jedoch nicht.
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Nein, Bodylotion ist nicht zum Duschen da. Sie ersetzt weder Duschgel noch Seife. Während Duschgel und Seife die Aufgabe haben, Schmutz, Schweiß und Bakterien von der Haut zu entfernen, dient Bodylotion der Pflege und dem Schutz der Haut nach dem Duschen.

Der Reinigungsvorgang beim Duschen, insbesondere mit heißem Wasser und Seife, kann den natürlichen Fettfilm der Haut, den sogenannten Hydrolipidmantel, angreifen. Dieser Mantel schützt unsere Haut vor dem Austrocknen und vor äußeren Einflüssen. Duschgels sind zwar oft milder formuliert als Seifen, dennoch entziehen auch sie der Haut Feuchtigkeit.

Genau hier setzt die Bodylotion an. Sie enthält feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Glycerin, Urea oder Öle, die in die Haut einziehen und den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen. Die Haut wird weich und geschmeidig, der natürliche Schutzmantel wird unterstützt und die Hautbarriere gestärkt.

Die Anwendung von Bodylotion während des Duschens wäre nicht nur ineffektiv, sondern sogar kontraproduktiv. Die wertvollen Pflegestoffe würden einfach mit dem Wasser abgespült, ohne ihre Wirkung entfalten zu können. Zudem könnte die Lotion auf der nassen Haut einen unangenehmen Film hinterlassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Duschgel und Seife reinigen, Bodylotion pflegt. Die beiden Produkte ergänzen sich in ihrer Funktion und sollten nacheinander, nicht gleichzeitig angewendet werden. Für eine optimale Hautpflege empfiehlt es sich, die Bodylotion direkt nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut aufzutragen. So können die pflegenden Inhaltsstoffe besonders gut einziehen und ihre volle Wirkung entfalten.