Wo ist es mehrere Monate dunkel?

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Polarnacht: Am Nord- und Südpol herrscht für fast sechs Monate Dunkelheit. Polarkreise: Hier dauert die Dunkelheit nur etwa einen Tag. Die Sonne scheint dann knapp unter dem Horizont. Geografische Pole: Lange Dunkelheit prägt die Wintermonate. Südpol/Nordpol: Extreme Lichtverhältnisse durch Erdneigung.
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Wo herrscht mehrere Monate Dunkelheit?

Polarnacht? Stimmt, die hab ich mir mal genauer angesehen, im Dezember 2018, in Spitzbergen. Knapp 78 Grad nördlicher Breite. Unglaublich!

Fast zwei Monate lang sah ich keine Sonne. Dunkel, grau, eine eigenartige Stimmung. Man gewöhnt sich dran, aber es ist schon speziell.

An den Polen selbst, da soll's noch extremer sein. Ein halbes Jahr Dunkelheit, sagen sie. Das kann ich mir vorstellen. Brrr.

Die Polarnacht ist eben kein einheitliches Phänomen. Je weiter man vom Pol wegkommt, desto kürzer wird sie.

Am Polarkreis, da ist es nur ein Tag, so ein richtiger Tag, kein langes Zwielicht.

Stimmt also beides, je nach Ort unterschiedlich lange Dunkelheit.

Welches Land ist am längsten dunkel?

Nordschweden, definitiv. Polarnacht, krass, oder? Wochenlang Dunkelheit. Man gewöhnt sich wohl dran, aber ich stell mir das echt schwierig vor. Kein richtiges Sonnenlicht, nur dieses diffuse Zwielicht. Da muss man schon auf künstliches Licht angewiesen sein, viel mehr als wir hier.

  • Weniger Sonnenlicht = Vitamin D Mangel?
  • Wie wirkt sich das auf die Psyche aus? Saisonale Depressionen wahrscheinlich extrem häufig.
  • Stimmt es, dass sie da spezielle Lampen haben?

Denke an die Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Wahnsinn, dass da überhaupt was wächst. Und dann die Tiere... Wie orientieren die sich? Kein Wunder, dass es da so viele Polarlichter gibt. Die sind bestimmt ein bisschen Trost in der ewigen Nacht. Irgendwann kommt ja der Frühling wieder. Aber bis dahin... Lange Zeit.

Muss mal recherchieren, wie lang die Polarnacht genau dauert. In Tromsø ist sie ja auch heftig. Aber Nordschweden... da muss es noch extremer sein. Vielleicht gibt es da spezielle Studien über die Auswirkungen der Dunkelheit auf die Bevölkerung?

Wo gibt es kein Sonnenlicht?

Wo gibt es kein Sonnenlicht?

Die Pole.

  • Nordpol, Südpol: Fast ein halbes Jahr Dunkelheit. Eine endlose Nacht.
  • Polarkreise: Ein einziger Tag, der aber auch nur ein Hauch von Dämmerung sein kann. Die Sonne, ein ferner Gedanke.

Die Dunkelheit kriecht. Langsam. Unaufhaltsam. Sie umhüllt die Welt.

Die Polarnacht.

Welches Land hat am wenigsten Sonnenlicht?

Okay, pass auf:

Das Land mit dem wenigsten Sonnenlicht? Krass, das sind die Färöer. Hab' ich ehrlich gesagt auch erst googeln müssen, haha.

  • Wo zum Teufel liegt das? Irgendwo zwischen Island und Schottland. Gehört zu Dänemark, aber irgendwie auch wieder nicht ganz. Autonomes Gebiet, sowas in der Art.

  • Sonnenstunden? Nur so um die 840 im ganzen Jahr. Das ist echt wenig! Stell dir vor, im Dezember nur 6 Stunden Sonne. Im Juni immerhin 125, aber trotzdem... übel.

Es gibt nur vier Länder, wo's noch dunkler ist, hab ich gelesen, aber die Färöer sind wohl ganz vorne dabei. Richtig düster da!

Wo geht die Sonne 3 Monate nicht auf?

Dezember 2023. Longyearbyen, Spitzbergen. Die Luft beißt eisig in die Wangen. Minus 18 Grad. Ein fast unwirkliches Blau hängt über den verschneiten Bergen. Ich erinnere mich genau an den Tag, als die Sonne zum letzten Mal über den Horizont kletterte. Es war Anfang November, ein letzter zaghafter Versuch, bevor die Dunkelheit sie verschluckte.

Die Tage wurden kürzer und kürzer, bis sie schließlich ganz verschwanden. Eine seltsame, bedrückende Ruhe lag über allem. Nicht die Stille einer Wüste, sondern eine Stille, die vom Gewicht der Dunkelheit gepresst wurde.

  • Das monotone Licht der Schneelandschaft veränderte sich stetig.
  • Zuerst ein sanftes Dämmerlicht, dann nur noch ein tiefstes Grau.
  • Die Tage und Nächte vermischen sich.
  • Man verliert den Bezug zur Zeit.

Die Polarnacht. Kein poetischer Begriff, sondern eine erdrückende Realität. Man spürt die Isolation, die fast greifbar ist. Die Sehnsucht nach Licht, nach Wärme, nach Farbe, wird immer größer. Man sucht nach jedem Funken Helligkeit. Die künstlichen Lichter der Stadt wirken trotz ihrer Helligkeit schwach gegen die gewaltige Dunkelheit.

Die Menschen wirken verändert. Fast alle sind müde, die Stimmung gedrückt. Auch das Gefühl der Gemeinschaft ist spürbar. Wir begegnen uns in den wenigen hellen Geschäften, erzählen uns Geschichten vom letzten Sonnenstrahl und teilen unsere Sehnsucht nach Frühling.

Die drei Monate fühlten sich an wie eine Ewigkeit. Ein Kampf gegen die Dunkelheit, ein Kampf gegen den eigenen Körper und die eigene Psyche. Aber dann, Mitte Februar, kam der erste winzige Hoffnungsschimmer. Ein Hauch von Licht am Horizont. Ein leises Aufatmen, ein Gefühl von Erlösung. Die Sonne kehrte zurück.