Welcher Teil von Hurghada hat die besten Strände?
Welcher Teil von Hurghada hat die besten Strände? Die Top-Zonen
Die Suche nach dem perfekten Küstenabschnitt am Roten Meer beeinflusst die gesamte Urlaubsqualität erheblich. Wer im Voraus weiß, welcher teil von hurghada hat die besten strände, vermeidet Enttäuschungen vor Ort und findet genau die passende Umgebung für erholsame Tage am Meer. Eine gezielte Auswahl schützt vor felsigen Abschnitten.
Welcher Teil von Hurghada hat die besten Strände?
Die Frage, welcher Teil von Hurghada die besten Strände bietet, lässt sich am besten durch die Aufteilung in verschiedene Zonen und Urlaubstypen erklären, da die Küstenabschnitte stark variieren. Während die klassischen Stadtteile hurghada strände sekalla el dahar durch ihre lebendige, geschichtsträchtige Atmosphäre punkten, liegen die unangefochten besten Sandstrände und intaktesten Hausriffe für Schnorchler etwas außerhalb im Süden, namentlich in Makadi Bay und Sahl Hasheesh. Die Wahl des perfekten Strandabschnitts hängt also ganz von den persönlichen Vorlieben ab - ob man schnorcheln, mit Kindern planschen oder puren Luxus genießen möchte.
Als ich das erste Mal nach Hurghada reiste, dachte ich naiverweise, Strand sei gleich Strand. Ich buchte ein Hotel mitten im Zentrum und erlebte eine herbe Enttäuschung. Der Strandabschnitt war winzig, künstlich aufgeschüttet und statt bunten Korallen blickte ich auf Betonpfeiler. Meine Füße schmerzten nach zehn Minuten von den scharfkantigen Muschelresten im flachen Wasser. Erst als ich mich mit Einheimischen unterhielt und den Küstenverlauf genauer analysierte, verstand ich das System: Wer Postkarten-Feeling sucht, muss das trubelige Zentrum verlassen. Aber es gibt eine wichtige Ausnahme - dazu gleich mehr im Abschnitt über Sekalla und El Dahar.
Sahl Hasheesh und Makadi Bay: Die Oasen im Süden
Die schönste strände in hurghada mit feinem Sand und direktem Zugang zu atemberaubenden Korallenriffen befinden sich etwa 18 bis 30 Kilometer südlich des Stadtzentrums. Sahl Hasheesh besticht durch eine weitläufige, rund 12 Kilometer lange Strandpromenade und ein exklusives, fast dörfliches Resort-Ambiente. Die Bucht von Makadi Bay hingegen gilt unter Kennern als das absolute Schnorchelparadies an der Festlandküste, da man hier an vielen Stellen direkt vom flachen Ufer aus zu intakten Hausriffen schwimmen kann, ohne auf ein Boot angewiesen zu sein.
In dieser südlichen Region sind schätzungsweise 95 Prozent aller Strandabschnitte fest in der Hand von geschlossenen All-Inclusive-Resorts. Das bedeutet für Individualreisende, dass freier Zugang praktisch nicht existiert. Wer nicht in einem der dortigen Hotels wohnt, muss zwingend ein Tagesticket (Day Pass) erwerben, um an den Strand zu gelangen.
Die Preise für diese Tagespässe sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Während man in einfachen Hotelanlagen im Zentrum noch mit kleineren Beträgen davonkommt, verlangen die Luxus-Beachclubs in Sahl Hasheesh an Wochenenden mittlerweile zwischen 750 und 1.000 Ägyptische Pfund für einen einzigen Tag. Dafür erhält man jedoch eine makellose Infrastruktur mit Liegen, Sonnenschirmen und oft erstklassigem Service.
Sekalla und El Dahar: Lebendiges City-Flair und versteckte Buchten
Wer das authentische Ägypten sucht und abends durch traditionelle Basare schlendern möchte, wählt die nördlicheren Stadtteile Sekalla oder El Dahar. Sekalla bildet das moderne Herz der Stadt rund um die Sheraton Road und die Marina, während El Dahar den ältesten Kern mit dem typischen Alltagsleben darstellt. Die Strände hier sind meist kleiner, kompakter und oft durch Molen oder künstliche Lagunen vor dem offenen Meer geschützt, was sie besonders windstill macht.
Ich habe eine Weile in einem kleinen Apartment in El Dahar gewohnt und versucht, einen gemütlichen, kostenlosen öffentlichen Strand zu finden. Vergessen Sie es. Die wenigen verbliebenen wilden Abschnitte sind unbewirtschaftet, oft mit Bauschutt verschmutzt und man wird im schlimmsten Fall von Sicherheitskräften weggeschickt, da wildes Baden an unbefugten Stellen streng reguliert ist.
Die Rettung war für mich der El Sawaky Beach in El Dahar. Für einen sehr fairen Eintritt von etwa 50 Ägyptischen Pfund bekommt man dort einen sauberen Sandstrand, funktionierende Duschen und Plastikstühle. Es ist kein Luxus - die Stühle knarzten bedenklich und das Wellenrauschen wurde ab und zu von lauter arabischer Popmusik aus den Lautsprechern übertönt - aber es war herrlich authentisch.
Man badet dort Seite an Seite mit einheimischen Familien und entkommt der sterilen Resort-Blase.
In Sekalla hingegen dominieren private Hotelstrände wie der berühmte Old Vic Beach oder der Dream Beach am Beginn der Promenade. Diese kosten zwar spürbar mehr Eintritt - meist zwischen 300 und 500 Ägyptische Pfund - bieten dafür aber feinen Sand, Beachbars und eine lebendige, junge Atmosphäre. Der größte Nachteil der Stadtstrände im Vergleich zum Süden ist jedoch die Unterwasserwelt: Durch den intensiven Schiffsverkehr rund um den Hafen und die Marina sind die küstennahen Korallenriffe hier stark degradiert. Wenn Sie wertvolle badeurlaub hurghada strand tipps suchen, sollten Sie wissen, wo sind die strände in hurghada am schönsten für Schnorchler. Wer bunte Fischschwärme sehen will, sieht im Zentrum oft nur gähnende Leere.
Hurghada Strandvergleich nach Regionen
Je nachdem, was Sie in Ihrem Urlaub priorisieren, eignet sich eine andere Region in Hurghada für Sie. Hier ist die direkte Gegenüberstellung der wichtigsten Zonen.Makadi Bay (Empfehlung für Schnorchler) ⭐
- Fast ausschließlich über Hotelresorts; Tagestickets für Externe relativ teuer.
- Exzellente, intakte Hausriffe direkt vom Ufer oder über kurze Stege erreichbar.
- Ruhig, rein tourismusorientiert, ideal für Familien und Erholungssuchende.
- Weitläufiger, flach abfallender goldener Sandstrand in einer geschützten Hufeisenbucht.
Sahl Hasheesh
- Streng kontrollierte Zugänge; Beachclubs verlangen sehr hohe Eintrittspreise.
- Gute Schnorchelmöglichkeiten, künstlich angelegte Attraktionen wie die Sunken City.
- Exklusiv, elegant, weitläufig und abends romantisch beleuchtet.
- Feiner Sand, sehr sauber, gesäumt von einer luxuriösen 12 Kilometer langen Promenade.
Sekalla (Stadtzentrum)
- Gute Mischung aus Hotelstränden und bezahlbaren privaten Beachclubs.
- Kaum nennenswerte Korallen oder Fische direkt am Festland ufern.
- Sehr lebendig, laut, zentrumsnahe Partys und viele Restaurants in Gehweite.
- Kleinere, oft künstliche Strandabschnitte und Lagunen, teilweise grobkörnig.
El Dahar (Altstadt)
- Sehr günstige öffentliche Bezahlstrände (ca. 50 EGP), ideal für Backpacker.
- Sehr vereinzelt kleine Riffreste, aber primär nur zum Schwimmen geeignet.
- Absolut authentisch, stark von Einheimischen geprägt, kein klassischer Luxus.
- Natürliche Sandstrände, Infrastruktur oft etwas in die Jahre gekommen.
Toms Suche nach dem perfekten Schnorchelstrand: Ein Realitätscheck
Tom, ein begeisterter Hobby-Taucher aus München, reiste nach Hurghada mit dem festen Ziel, jeden Morgen direkt vom Hotelstrand aus loszuschnorcheln. Er buchte aufgrund positiver Hotelbewertungen ein zentrales Hotel in Sekalla, nahe der belebten Sheraton Road.
Die Enttäuschung folgte am ersten Morgen: Der hoteleigene Strand lag in einer künstlich ausgebaggerten Lagune. Das Wasser war zwar ruhig, aber der Boden bestand aus schlammigem Sand und es gab keinen einzigen Fisch zu sehen. Toms Versuche, auf eigene Faust an angrenzende, unberührte Küstenabschnitte zu laufen, scheiterten an meterhohen Zäunen und Wachpersonal, das ihn wegschickte.
Nach zwei Tagen voller Frust und brennenden Augen vom gechlorten Hotelpool mietete Tom sich ein Taxi und fuhr auf Empfehlung eines lokalen Kellners in die Makadi Bay. Dort kaufte er sich für umgerechnet 25 Euro einen Tagespass für ein dortiges Resort.
Der Unterschied war gewaltig: Über den hoteleigenen Pier gelangte er direkt an die Kante eines pulsierenden Hausriffs. Innerhalb von vier Wochen wiederholte Tom diesen Ausflug mehrmals und sah Rochen, Muränen und unzählige bunte Doktorfische - seine Lektion war gelernt: Die besten Riffe liegen außerhalb der City.
Schnelle Fragen & Antworten
Gibt es in Hurghada komplett kostenlose Strände?
Nein, vollkommen kostenlose und gleichzeitig saubere Strände mit Infrastruktur gibt es in Hurghada seit einigen Jahren nicht mehr. Selbst die staatlichen Strände verlangen eine kleine Eintrittsgebühr, die jedoch meist Liegen und Strandzugang beinhaltet. Wildes Baden an unbebauten Küstenabschnitten ist oft illegal oder aufgrund von Müll und Verletzungsgefahr nicht zu empfehlen.
Welcher Strand in Hurghada eignet sich am besten für kleine Kinder?
Die geschützten, sehr flach abfallenden Sandstrände in der Makadi Bay oder am Old Vic Beach im Zentrum sind ideal für Familien. Dort gibt es kaum Strömungen und die Kleinen können gefahrlos im seichten Wasser planschen. Für Sahl Hasheesh empfiehlt es sich, Badeschuhe einzupacken, da der Untergrund im flachen Wasser teilweise felsig sein kann.
Lohnt sich die Fahrt zu den vorgelagerten Inseln wie Giftun Island?
Ja, absolut. Wenn Sie das sprichwörtliche 'Maldiven-Feeling' mit kristallklarem, türkisfarbenem Wasser und puderweißem Sand suchen, sollten Sie eine Bootstour nach Mahmya oder Orange Bay auf den Giftun-Inseln buchen. Die Strände auf dem Festland können mit dieser Kulisse schlichtweg nicht mithalten.
Schnelle Zusammenfassung
Zentrum für Leben, Süden für QualitätWählen Sie Sekalla oder El Dahar für Kultur, Kulinarik und günstige Preise. Buchen Sie Sahl Hasheesh oder Makadi Bay, wenn der Fokus rein auf perfekten Stränden und Schnorcheln liegt.
Badeschuhe sind im Gepäck PflichtViele Strandabschnitte am Roten Meer weisen im flachen Wasser abgestorbene Korallenplatten oder Seeigel auf. Schützen Sie Ihre Füße vor schmerzhaften Schnitten.
Eintrittspreise für Tagesausflüge einkalkulierenWer als Individualurlauber die besten Strände im Süden besuchen will, muss mit saftigen Gebühren von bis zu 1.000 EGP für Day Passes in exklusiven Beachclubs rechnen.
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