Wie lange kein Führerschein weg bei Alkohol?

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Alkohol im Blut führt zu Fahrverboten. 0,5 Promille bedeuten einen Monat, Wiederholungsdelikte drei Monate. Ab 1,1 Promille drohen mindestens sechs Monate Führerscheinentzug, in schweren Fällen sogar lebenslang.
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Alkoholbedingter Führerscheinentzug: Wie lange er anhält

Alkohol am Steuer ist eine ernste Straftat, die schwerwiegende Folgen für den Führerschein haben kann. Die Dauer des Fahrverbots hängt vom Alkoholgehalt im Blut (BAK) ab:

  • 0,5 Promille: Einmonatiges Fahrverbot
  • 0,5-1,1 Promille (Wiederholungsdelikte): Dreimonatiges Fahrverbot
  • Ab 1,1 Promille: Mindestens sechsmonatiges Fahrverbot
  • Ab 1,6 Promille oder besonders schwere Fälle: Lebenslanges Fahrverbot

Ausnahmen

In bestimmten Fällen kann das Gericht Ausnahmen vom Fahrverbot gewähren, beispielsweise wenn:

  • Der Betroffene seinen Lebensunterhalt als Berufskraftfahrer bestreitet
  • Er auf den Führerschein für die Versorgung kranker Angehöriger angewiesen ist
  • Das Fahrverbot eine besondere Härte darstellen würde

Wiedererlangung des Führerscheins

Nach Ablauf des Fahrverbots muss der Betroffene eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) bestehen, um seinen Führerschein wiederzuerlangen. Die MPU umfasst unter anderem:

  • Ein Gespräch mit einem Psychologen
  • Medizinische Tests
  • Belastungstest durch Alkohol

Zusätzliche Strafen

Neben dem Fahrverbot können weitere Strafen verhängt werden, darunter:

  • Bußgeld
  • Punkte in Flensburg
  • Sperrfrist für die Neuerteilung des Führerscheins

Prävention

Alkoholbedingte Fahrten zu vermeiden, ist die beste Möglichkeit, um den Führerschein zu schützen. Wer Alkohol trinkt, sollte:

  • Einen Fahrer benennen
  • Ein Taxi oder einen Fahrdienst nutzen
  • Zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Hause gehen