Was kostet 80 statt 60?

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Wer außerorts mit 80 km/h statt der erlaubten 60 km/h geblitzt wird, überschreitet die zulässige Höchstgeschwindigkeit um genau 20 km/h. Nach dem aktuellen Bußgeldkatalog zieht diese Überschreitung ein Verwarnungsgeld von 60 Euro nach sich. Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot drohen bei diesem Verstoß noch nicht.
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Was kostet 80 statt 60?: 60 Euro Bußgeld

Wer was kostet 80 statt 60 wissen möchte, erfährt hier die genauen rechtlichen Konsequenzen im Straßenverkehr. Lesen Sie jetzt die Details zu den anfallenden Verwarnungsgeldern und vermeiden Sie unnötige finanzielle Belastungen durch Tempoüberschreitungen.

Was kostet 80 statt 60 außerorts?

Wer außerorts mit 80 km/h statt der erlaubten 60 km/h geblitzt wird, überschreitet die zulässige Höchstgeschwindigkeit um genau 20 km/h. Nach dem aktuellen Bußgeldkatalog zieht diese Überschreitung ein Verwarnungsgeld von 60 Euro nach sich. Pu[1] nkte in Flensburg oder ein Fahrverbot drohen bei diesem Verstoß noch nicht.

Toleranzabzug und tatsächliche Geschwindigkeit

Bevor das Bußgeld berechnet wird, ziehen die Behörden grundsätzlich eine Toleranz von der gemessenen Geschwindigkeit ab. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden in der Regel 3 km/h abgezogen. Liegt der Messwert bei exakt 83 km/h und es wird ein Abzug vorgenommen, landet man genau bei 20 km/h zu schnell außerorts bußgeld. Das schützt Autofahrer vor Messungenauigkeiten der Blitzeranlagen.

Zusätzliche Kosten im Bußgeldverfahren

Das reine Verwarnungsgeld von 60 Euro ist allerdings oft noch nicht der Endbetrag auf dem Bescheid. Kommen Auslagen und Verwaltungsgebühren hinzu, erhöht sich die Gesamtrechnung in der Regel spürbar.
Werden solche Beträge nicht rechtzeitig innerhalb der Frist von einer Woche bezahlt, kann das Verfahren aufwendiger und teurer werden.

Unterschiede zwischen innerorts und außerorts

Die Ortslage spielt bei Verkehrsverstößen eine entscheidende Rolle für die Sanktionen. Innerorts wird eine Tempoüberschreitung von 20 km/h strenger bestraft als außerhalb geschlossener Ortschaften.
Während außerorts 60 Euro fällig werden, kostet derselbe Verstoß innerorts deutlich mehr, da dort ein höheres Gefährdungspotenzial für Fußgänger und Radfahrer unterstellt wird.

Wann drohen Punkte und Fahrverbote?

Erst ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h beziehungsweise ab 21 km/h außerorts sieht der Bußgeldkatalog was kostet 20 km h zu schnell vor. Ein Fahrverbot ist bei einer Überschreitung von 20 km/h im Regelfall ebenfalls nicht zu befürchten, es sei denn, es liegt eine Wiederholungstat im Sinne einer beharrlichen Verletzung der Pflichten vor.

Vergleich der Strafen bei 20 km/h zu viel (Innerorts vs. Außerorts)

Die exakte Höhe der Sanktion hängt maßgeblich davon ab, ob der Tempoverstoß innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften begangen wurde.

Außerorts (z. B. 80 statt 60)

  1. 60 Euro reines Bußgeld ohne zusätzliche Auslagen
  2. Kein Fahrverbot im Regelfall
  3. Keine Punkte bei einer Überschreitung bis 20 km/h

Innerorts

  1. Höherer Betrag aufgrund strengerer gesetzlicher Vorgaben
  2. Kein Regelfahrverbot bei diesem Messwert
  3. Ebenfalls keine Punkte bis einschließlich 20 km/h zu viel
Während ein Verstoß von 20 km/h außerorts vergleichsweise glimpflich mit einem reinen Verwarnungsgeld von 60 Euro endet, steigen die Kosten bei höheren Geschwindigkeiten oder in städtischen Bereichen rasant an.

Geblitzt auf der Landstraße: Stefans Erfahrung

Stefan war auf einer brandenburgischen Landstraße unterwegs, wo wegen einer Baustelle temporär Tempo 60 galt. In Gedanken versunken fuhr er mit Tacho 80 daran vorbei und wurde kurz darauf von einem mobilen Blitzer erfasst.

Als Wochen später der Brief ins Haus flatterte, war die Sorge groß, ob er nun Punkte oder gar ein Fahrverbot befürchten müsse. Die Angst vor dem Führerscheinentzug ließ ihn schlecht schlafen.

Nach Abzug der Toleranz blieb eine Überschreitung von genau 20 km/h übrig. Der Blick in den Bußgeldbescheid brachte die Erleichterung: Es handelte sich um ein reines Verwarnungsgeld von 60 Euro zuzüglich geringer Gebühren.

Stefan zahlte den Betrag umgehend innerhalb der Frist, zog seine Lehren aus dem Vorfall und achtet seither im Baustellenbereich deutlich konsequenter auf die ausgeschilderten Limits.

Das sollten Sie noch wissen

Was kostet es genau, wenn man 20 km/h zu schnell außerorts fährt?

Laut Bußgeldkatalog beläuft sich das Verwarnungsgeld bei einer Überschreitung von 16 bis 20 km/h außerorts auf 60 Euro. [2] Hinzu kommen noch geringe Auslagen für das Verfahren.

Kriegt man Punkte in Flensburg für 20 km/h zu viel außerorts?

Nein, bei einer Überschreitung von bis zu 20 km/h werden im Regelfall keine Punkte in Flensburg eingetragen. Diese drohen erst ab 21 km/h zu viel.

Lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?

Da es sich um ein reines Verwarnungsgeld handelt und keine Punkte oder Fahrverbote drohen, lohnt sich ein Einspruch finanziell und aufwandstechnisch meistens nicht, es sei denn, es liegt ein nachweisbarer Messfehler vor.

Das sollten Sie mitnehmen

Fester Betrag für 20 km/h zu viel

Außerorts kostet eine Überschreitung von 16 bis 20 km/h genau 60 Euro an Verwarnungsgeld.

Keine Punkte oder Fahrverbote

Solange die Überschreitung die Marke von 20 km/h nicht übersteigt, bleiben Führerschein und Punktekonto in Flensburg unberührt.

Verwaltungsgebühren beachten

Zu dem reinen Bußgeld kommen immer noch Bearbeitungsgebühren und Auslagen der Behörde hinzu.

Referenzdokumente

  • [1] Adac - Nach dem aktuellen Bußgeldkatalog zieht diese Überschreitung ein Verwarnungsgeld von 60 Euro nach sich.
  • [2] Adac - Laut Bußgeldkatalog beläuft sich das Verwarnungsgeld bei einer Überschreitung von 16 bis 20 km/h außerorts auf 60 Euro.