Welche Kleidung darf nicht bei 60 Grad getragen werden?

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Schonende 60-Grad-Wäsche ist ideal für stark verschmutzte Textilien wie Handtücher, Bettwäsche und Stoffwindeln. Empfindliche Kleidung, Wolle, Seide und Synthetik sollten jedoch bei niedrigeren Temperaturen gewaschen werden, um Schäden und Einlaufen zu vermeiden. Fettflecken vorbehandeln!
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Nicht alles verträgt 60 Grad: Welche Kleidung sollte man schonender waschen?

60 Grad – die Königsdisziplin der Waschmaschine. Hartnäckige Flecken, Bakterien und Keime haben bei dieser Temperatur keine Chance. Doch Vorsicht: Nicht alle Textilien vertragen die Hitze. Während robuste Stoffe wie Handtücher, Bettwäsche und kochfeste Baumwollkleidung von einer 60-Grad-Wäsche profitieren, können empfindlichere Materialien Schaden nehmen. Was also sollte man lieber bei niedrigeren Temperaturen waschen?

Diese Kleidungsstücke gehören nicht in die 60-Grad-Wäsche:

  • Wolle und Seide: Diese Naturfasern sind besonders empfindlich gegenüber Hitze. 60 Grad führen schnell zum Einlaufen, Verfilzen und Farbverlust. Greifen Sie hier lieber zu einem Wollwaschmittel und einem schonenden Waschprogramm bei maximal 30 Grad, idealerweise im Wollwaschgang.
  • Synthetische Stoffe wie Viskose, Polyester, Acryl und Polyamid: Auch Kunstfasern können bei hohen Temperaturen Schaden nehmen. Sie können einlaufen, ihre Form verlieren oder die Fasern können beschädigt werden. Ein 30- oder 40-Grad-Waschgang ist hier ausreichend. Achten Sie auf die Pflegehinweise im Etikett.
  • Kleidung mit empfindlichen Drucken oder Applikationen: Die Hitze kann dazu führen, dass sich Aufdrucke lösen oder verblassen. Auch Pailletten, Perlen oder andere Verzierungen können beschädigt werden. Wenden Sie die Kleidungsstücke vor dem Waschen auf links und wählen Sie ein schonendes Programm bei niedriger Temperatur.
  • Feinwäsche und Spitze: Zarte Materialien wie Spitze, Seidenchiffon oder Satin vertragen die Hitze einer 60-Grad-Wäsche nicht. Sie können reißen, ausleiern oder ihre Form verlieren. Waschen Sie diese Stücke am besten von Hand oder im Feinwaschprogramm der Maschine.
  • Dunkle oder stark gefärbte Kleidung: Obwohl Baumwolle grundsätzlich 60 Grad verträgt, können intensive Farben bei hohen Temperaturen ausbleichen. Waschen Sie dunkle Kleidung lieber bei 30 oder 40 Grad, um die Farben zu schonen.
  • Kleidung mit elastischen Bündchen: Hohe Temperaturen können die Elastizität von Gummibändern und Spandex beeinträchtigen. Wäsche bei niedrigeren Temperaturen erhält die Passform.

Fettflecken – ein Sonderfall:

Auch bei unempfindlichen Stoffen, die grundsätzlich 60 Grad vertragen, sollten hartnäckige Fettflecken vor dem Waschen vorbehandelt werden. Gallseife oder spezielle Fleckenentferner eignen sich hierfür besonders gut. So wird sichergestellt, dass die Flecken auch bei niedrigeren Temperaturen entfernt werden und die Kleidung geschont wird.

Der Blick aufs Etikett:

Im Zweifelsfall gibt das Pflegeetikett im Kleidungsstück immer die beste Auskunft über die geeignete Waschtemperatur. Ein kurzer Blick kann viel Ärger ersparen und die Lebensdauer Ihrer Kleidung verlängern.