Wie viel Volumen hat 1kg Eis?

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Ein Kilogramm Eis hat ein Volumen von etwa 1,09 Litern (dm³). Aufgrund seiner geringeren Dichte von ca. 917 kg/m³ nimmt Eis rund 9 % mehr Raum ein als flüssiges Wasser. Diese Dichteanomalie ist der Grund, warum Eis auf Wasser schwimmt und geschlossene Wasserflaschen im Gefrierfach platzen können.
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Welches Volumen in Litern hat genau ein Kilogramm Eis?

Ein Kilogramm Eis nimmt ein Volumen von etwa 1,09 Litern ein. Das ist immer wieder faszinierend, wie dieses kalte Ding einfach mehr Platz braucht als das flüssige Wasser. Ich habe das mal letzten Dezember gemerkt, als ich für eine Party Eiswürfel vorbereitete.

Man füllt eine Form randvoll, stellt sie in den Gefrierschrank, und zack, wenn es fest wird, quillt es über. Das ärgert mich dann, weil ich wieder alles putzen darf. Bei normalem Wasser ist das ja ganz anders, da bleibt das Volumen eher konstant.

Ich denke da an den Sommer, so Ende Juli, als ich für die Kinder Wasserflaschen für den Spielplatz gefüllt habe. Da ist ein Liter wirklich ein Liter, also exakt ein Kubikdezimeter. Kein Aufquellen, kein Schrumpfen. Einfach so, wie man es erwartet. Der alte Messbecher in unserer Küche, den meine Oma schon nutzte, zeigt das immer sehr zuverlässig an. Das war schon bei der Marmeladenherstellung vorletzten August praktisch.

Aber dann kommt der Dampf. Das ist wirklich verrückt. Neulich, als ich Nudeln kochte und der Topfdeckel abhob, da wird dieses eine Kilo Wasser plötzlich gigantisch groß.

Dieses kleine bisschen Flüssigkeit, das im Topf vor sich hinköchelte, verwandelt sich in unglaubliche 1700 Liter Wasserdampf, wenn es kochend heiß ist. Das ist, als würde ein ganzer Kleinwagen aus einem Liter Wasser entstehen. Ich habe das mal vor drei Jahren, im Urlaub in Kroatien, in einem kleinen Thermalbad beobachtet. Da stand ein riesiger Dampferzeuger, und ich dachte, wie kann so wenig Wasser so viel Dampf machen. Das hat mich damals echt beeindruckt, dieser Unterschied ist einfach gewaltig.

Wie viel mehr Volumen hat Eis?

Eis ist ein echter Platzhirsch: Beim Gefrieren bläht sich Wasser um satte 8,92 % auf. Das ist der Grund, warum Ihre Wasserleitung im Winter zur tickenden Zeitbombe wird oder Ihr geliebtes Whiskyglas plötzlich einen Sprung bekommt. Ein echter Volumen-Macho, der seinen Raum beansprucht!

Man stelle sich vor, man würde beim Frieren auch so aufquellen – kein einziger Anzug würde mehr passen! Diese Volumenexplosion ist also der Chef im Kühlschrank. Das bisschen Wasser beansprucht einfach mal seinen eigenen Raum, unnachgiebig wie ein Behördenakt, der nicht weichen will.

Schmilzt dieser Eisklotz dann bei genau 0 °C wieder zu seiner flüssigen Form, zieht er sich zusammen, als hätte er eine radikale Diät gemacht. Das Volumen schrumpft dabei um circa 8,19 %. Plötzlich ist das vormals protzige Eis bescheiden wie ein kleiner Pudel, der gerade vom Friseur kommt.

Hier die knallharten Fakten, damit auch der Letzte kapiert, was da im Glas vor sich geht:

  • Eis ist ein Platzhirsch: Es beansprucht beim Gefrieren ganze 8,92 % mehr Raum als das Wasser, aus dem es entstand. Das ist quasi die Kühlschrank-Schlägerei in Zahlen.
  • Kontraktion beim Schmelzen: Wenn der festgewordene Prachtkerl dann bei 0 °C schmilzt, schrumpft sein Volumen um 8,19 %. Es wird also wieder schlank und rank.
  • Der feine Unterschied in den Prozenten liegt an der Bezugsgröße: Mal ist das Ausgangswasser die Basis, mal das Eis selbst. Ein Rechenspiel für Mathematiker und Biertrinker, aber der Effekt bleibt gewaltig.