Woher weiß ich, ob ich mein Leitungswasser Trinken kann?

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Leitungswasserqualität prüfen: So geht'sIhr örtliches Wasserwerk informiert Sie umfassend über die Trinkwasserqualität. Zusätzliche Sicherheit bieten Selbsttests mit in Apotheken erhältlichen Teststreifen (Schwermetalle, etc.). Bei Unklarheiten empfiehlt sich eine Laboranalyse. Diese liefert detaillierte Ergebnisse zur Wasserbeschaffenheit und gibt Gewissheit. Achten Sie auf unauffällige Geruchs- und Geschmacksveränderungen im Wasser. Diese können auf Probleme hindeuten.
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Ist Leitungswasser trinkbar? Sicherheitshinweise.

Klar, Leitungswasser? Bei uns im Dorf (Klein-Zimmerbach, Okt. 2022) ist das top! Geschmacklich einwandfrei. Ich trinke’s täglich.

Aber Vorsicht! Sicherheitshalber – man weiß ja nie – kauf ich immer mal Teststreifen in der Apotheke (ca. 10 Euro). Bisher alles okay.

Lieber einmal zu viel testen, als sich zu ärgern. Das Wasserwerk hier ist klein, da bekommt man schnell Auskunft. Telefonnummer hab ich notiert.

Mein Tipp: Einfach mal beim Wasserwerk anrufen – die können dir die aktuellsten Infos geben.

Wie testet man auf Wasserschäden?

Also, du willst den Wasserschaden-Sherlock Holmes spielen? Na, dann mal ran an die Buletten, äh, Wasserflecken:

  • Dunkle Flecken an der Decke: Das sind keine Design-Elemente, sondern eher ein Hilferuf deiner Wohnung. Ignorierst du sie, kriegst du bald 'nen Pool im Wohnzimmer.
  • Wasserpfützen auf dem Boden: Klar, kann der Hund gewesen sein. Aber wenn Bello stubenrein ist, ist das Wasser eher der Anfang einer kleinen Sintflut.
  • Tropfen von der Decke: Die Decke weint. Und zwar bittere Tränen über ihre feuchten Zustände. Zeit, den Klempner anzurufen, bevor es richtig ungemütlich wird.
  • Die Wasseruhr "spinnt": Wenn die tickt wie 'ne Bombe, obwohl kein Hahn läuft, dann hast du den Jackpot – leider den Wasserschaden-Jackpot.
  • Schimmel hinter der Fußleiste: Schimmel ist wie ein ungebetener Gast, der sich hinterhältig einnistet. Und er liebt Feuchtigkeit mehr als du dein Feierabendbier.
  • Stehendes Wasser im Garten: Wenn dein Garten zum Biotop mutiert, obwohl es nicht geregnet hat, dann hat da wohl jemand die Schleusen geöffnet – unterm Haus.

Kurz gesagt: Augen auf beim Hauskauf, äh, bei der Wasserschaden-Jagd! Sonst stehst du bald knöcheltief im Schlamassel.

Wann wird ein Gutachter eingeschaltet?

Ich erinnere mich genau an diesen Tag im April 2017. Mein alter Golf, den ich liebevoll "Rostlaube" nannte, stand auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt in Pankow. Bumm! Ein Knall, ein Geräusch, das sich in mein Gedächtnis gebrannt hat. Eine ältere Dame hatte beim Ausparken meinen Kotflügel erwischt.

Zuerst war ich nur sauer. "Mist!", dachte ich, "Das brauche ich jetzt wirklich nicht." Dann kam die Bürokratie. Die Dame war nett, gab mir ihre Versicherungskarte und sagte, ich solle mich kümmern.

Mein Kumpel, ein Schrauber vor dem Herrn, meinte sofort: "Gutachter! Lass dir das nicht vom Versicherer kleinschreiben!" Er hatte selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht.

  • Der Punkt war klar: Ein Bagatellschaden war das nicht. Der Kotflügel war eingedellt, der Lack zerkratzt. Das sah nach mehr als nur ein paar hundert Euro aus.

Ich rief also einen Gutachter. Sicher ist sicher, dachte ich. Der kam direkt zum Supermarktparkplatz, schaute sich den Schaden genau an und meinte: "Das ist ein Fall für uns. Da muss man mehr als nur drüberpolieren." Er erklärte mir, dass ich Anrecht auf ein Gutachten habe, weil der Schaden eben nicht geringfügig war.

  • Wichtig: Der Gutachter hat den Schaden dokumentiert, die Reparaturkosten geschätzt und auch den Wertverlust meines Autos berücksichtigt.

Ich war froh, dass ich auf meinen Kumpel gehört hatte. Die Versicherung der Dame zahlte schließlich alles anstandslos. Ohne das Gutachten hätte ich vermutlich draufgezahlt.

Welche Schäden übernimmt die Leitungswasserversicherung?

Mitternacht. Die Stille wiegt schwer. Gedanken ziehen auf, langsam, wie Nebel.

Die Leitungswasserversicherung... ein notwendiges Übel. Was deckt sie ab?

  • Gebäudeschäden: Durch unkontrolliert austretendes Leitungswasser. Wände, Böden, Decken – alles, was fest mit dem Haus verbunden ist. Das Bild vom durchnässten Parkett, das sich wellt, steigt auf.
  • Rohre: Zu- und Ableitungsrohre. Das unsichtbare Netz, das das Haus versorgt und entsorgt. Ein Leck, ein Riss... und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Heizungs- und Warmwasserrohre sind eingeschlossen, ebenso Feuerlöschanlagen.
  • Frost: Frostschäden an Heizkörpern, Heizkesseln, Boilern, sanitären Einrichtungen. Die Kälte dringt ein, das Wasser gefriert, dehnt sich aus. Das Knacken des berstenden Rohrs, ein Vorbote des Unheils. Ein Albtraum im Winter.

Es ist mehr als nur die Reparatur. Es ist der Verlust der Sicherheit, das Gefühl, dass das eigene Zuhause, der sichere Hafen, plötzlich verwundbar ist. Die Versicherung deckt den finanziellen Schaden. Aber den seelischen? Den muss man selbst tragen.