Wie viel schwerer ist Wasser als Eis?

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Wasser ist etwa 3% dichter als Eis; folglich ist ein gleiches Volumen Wasser entsprechend schwerer. Dieser Dichteunterschied lässt Eis schwimmen. Entscheidend ist aber: Eine gegebene Menge Wasser behält beim Gefrieren ihr Gewicht, nur das Volumen vergrößert sich.
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Wie viel wiegt Wasser mehr als Eis?

Ich hab da mal was nachgedacht. Früher, als ich so ungefähr 10 war, hab ich mit meinem Opa in einem kleinen Teich am Haus Eis gesäugt. Das war im Winter, glaub ich, so Anfang Februar 2005. Das Eis war so dick, dass wir drauf rumlaufen konnten.

Und wisst ihr was? Das Eis, das auf dem Wasser schwimmt, ist echt leichter. Ich hab mal versucht, Eisstücke in einer Schüssel mit Wasser zu schubsen. Die sind immer oben geblieben.

Man sagt ja, Eis ist weniger dicht. So ungefähr 3 Prozent weniger dicht als flüssiges Wasser, hab ich mal irgendwo gelesen. Aber wenn du eine volle Tasse Wasser hast, ob flüssig oder gefroren, das Gewicht bleibt gleich. Ganz komisch, oder?

Ist irgendwie logisch, wenn man drüber nachdenkt. Die gleiche Menge an Molekülen, nur anders angeordnet. Aber dass es schwimmt, das hat mich immer fasziniert. Ein kleines Wunder der Natur, finde ich.

Ist Wasser gleich schwer wie Eis?

Wasser und Eis: Ein ungleiches Duell auf der Waage.

Flüssige Wassermoleküle kuscheln eng beieinander, wie Pinguine im Sturm. Gefrieren sie zu Eis, fordern sie plötzlich aristokratische Distanz. Sie ordnen sich in einem weitläufigen Kristallgitter an – mehr Volumen, aber die gleiche Anzahl an Partygästen. Das Ergebnis: Eis ist ein aufgeblasener Blender.

Hier die Fakten für den Stammtisch der Naturgesetze:

  • Dichte-Duell: Wasser erreicht seine maximale Dichte von exakt 1.000 kg/m³ bei gemütlichen 4 °C. Nicht heiß, nicht kalt – eben perfekt gesellig.
  • Eisiger Hochmut: Eis hingegen stolziert mit nur etwa 917 kg/m³ daher. Es ist also rund 9 % leichter als sein flüssiges Alter Ego und beansprucht den besten Platz: ganz oben.
  • Die Konsequenz: Beim Gefrieren dehnt sich Wasser um etwa 9 % aus. Eine heimtückische Eigenschaft, die Wasserrohre im Winter zum Albtraum jedes Hausbesitzers macht.

Diese scheinbare Laune der Natur ist eine Lebensversicherung für unseren Planeten. Da Eis oben schwimmt, bildet es eine isolierende Decke auf Seen und Meeren. Darunter bleibt das Wasser flüssig, und das aquatische Leben kann den Winter überstehen, anstatt im Eisblock zu enden.