Wie viel Brei am ersten Tag?
Okay, also Brei. Erster Tag. Man ist ja so aufgeregt, oder? Dieses winzige Wesen, das bisher nur Milch kannte… und jetzt Brei! Zwei bis drei kleine Löffelchen. Klingt irgendwie… mickrig, nicht? Also ich hab bei meiner Kleinen damals auch so angefangen. Zwei Löffelchen Karottenbrei, und sie hat geschaut, als hätte sie noch nie was Komischeres gesehen. So ein bisschen, als ob man ihr einen Löffel Schlamm angeboten hätte! Aber dann, der zweite Löffel – weg damit!
180 Gramm… puuh, das erschien mir erstmal wie eine Riesenportion. Wann soll denn so ein kleines Baby jemals so viel essen? Aber klar, nach und nach. Man soll ja auch nicht zwingen. Niemand will ein Kind, das Essen mit Stress verbindet, oder? Ich erinnere mich noch an meine Cousine, die ihren Sohn damals regelrecht zum Essen gezwungen hat. Das Ende vom Lied: Er hasst bis heute Brokkoli! Also echt, Zwang ist absolut fehl am Platz. Lieber langsam steigern.
Und das Wichtigste: Stillen oder Flasche nach Bedarf! Das hab ich mir immer wie so ein Mantra aufgesagt. Brei ist ja am Anfang nur Beikost. Milch bleibt erstmal das Hauptnahrungsmittel. Also kein Stress, wenn das Baby am ersten Tag nur ein paar Löffelchen isst. Es ist ja alles neu und aufregend. Bei meiner Kleinen hat es auch ein paar Tage gedauert, bis sie wirklich auf den Geschmack gekommen ist. Dann aber richtig! Ich glaube, irgendwann hat sie mehr Brei gegessen als Milch getrunken. Naja, fast. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Babys so um die 180 Gramm Brei essen, wenn sie so richtig drin sind. Aber wie gesagt, jedes Baby ist anders. Einfach auf sein Bauchgefühl hören und dem Kleinen Zeit geben. Das ist, glaube ich, das Wichtigste.
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