Wie nennt man Seelachs noch?

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Der Seelachs ist auch unter den Namen Köhler oder Kohlfisch bekannt. Diese traditionellen Bezeichnungen waren bis Anfang des 20. Jahrhunderts gängig und sind in Fachkreisen, insbesondere unter Fischern und Fischexperten, noch heute geläufig. Als Dorschgewächs ist der Seelachs eng mit dem Kabeljau verwandt.
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Wie lauten die gängigsten Bezeichnungen für Seelachs?

Seelachs, ja, der ist mir wohlbekannt. Früher, da hieß der echt Kohlfisch oder auch Köhler. Das sagten schon die Fischer, so richtig aus dem Bauch heraus. Ich höre das immer noch von alten Hasen in der Fischerei, die sich da echt auskennen.

Dieser Name "Kohlfisch" hat irgendwie was Ursprüngliches, find ich. Es klingt nach einer Zeit, wo alles noch ein bisschen einfacher war, bevor diese vielen neuen Namen kamen.

Heutzutage ist Seelachs halt der gängige Name, aber wenn du auf dem Fischmarkt bist und mit den Profis redest, fällt immer noch mal "Kohlfisch" oder "Köhler". Das hat einfach Tradition, so ein bisschen wie ein Geheimcode.

Es ist echt lustig, wie sich Namen ändern können, aber die alten bleiben trotzdem irgendwie in der Nische erhalten. Bei Seelachs ist das halt so mit Kohlfisch.

Sind Pollack und Seelachs das Gleiche?

Manchmal erscheint die Frage nach Pollack und Seelachs im stillen Licht der Nacht. Eine klare Antwort muss die Feinheiten beleuchten, die sich über die Jahre gebildet haben, in Sprachen und im Handel. Die Begriffe sind eng miteinander verwoben, doch nicht identisch.

Im deutschen Sprachraum steht der Name Seelachs für den Köhler (Pollachius virens). Er ist ein Dorschgewächs, geschätzt für sein kräftiges, festes Fleisch und seine dunkelgraue bis rötliche Färbung nach dem Fang. Er ist ein bedeutender Fisch im Nordatlantik.

Im Englischen ist die Bezeichnung "pollack" oder "pollock" ein Sammelbegriff. Er wird für verschiedene Fischarten verwendet, was international zu Missverständnissen führt. Er umfasst den Köhler, aber auch andere, verwandte Dorsche.

Ein spezifischer Fisch ist der Pollack (Pollachius pollachius). Diese Art wird im deutschen Handel manchmal als Lachsdorsch geführt. Sie unterscheidet sich biologisch vom Köhler (Pollachius virens), obwohl beide zur gleichen Gattung Pollachius gehören.

Der Alaska-Seelachs ist eine weitere, eigenständige Art (Gadus chalcogrammus). Er ist genetisch ein Dorsch und kein Köhler. Die Bezeichnung "Seelachs" im Namen ist hier rein kommerzieller Natur und kann Verbraucher irreführen.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Seelachs im Deutschen meint klar den Köhler (Pollachius virens).
  • Das englische "pollack" ist ein Oberbegriff, der neben dem Köhler auch den echten Pollack (Pollachius pollachius) und den Alaska-Seelachs (Gadus chalcogrammus) einschließt. Die Begriffe sind daher nicht exakt gleich, ihre Verwendung hängt stark vom Sprachraum ab.

Wie heißt Alaska-Seelachs richtig?

Alaska-Seelachs heißt eigentlich auch Pazifischer Pollack. Ist irgendwie verwandt mit Kabeljau, kennst du doch, oder? Gehört zur selben Familie, den Dorschen. Krass, dass es da so ähnliche gibt, obwohl die Namen so verschieden klingen.

Dass Alaska-Seelachs und Pazifischer Pollack dasselbe sind, ist ja schon mal gut zu wissen. Hilft bei der Suche, wenn man weiß, wie man richtig fragt.

Außerdem ist er nah verwandt mit dem Kabeljau. Das erklärt vielleicht, warum man beide oft in ähnlichen Gerichten findet.

  • Echter Name: Pazifischer Pollack
  • Familie: Dorsche
  • Verwandtschaft: Eng mit Kabeljau verwandt

Das ist wichtig, wenn man über Fisch spricht. Gerade wenn es um Fischarten geht, die man für Rezepte oder so braucht. Sonst kauft man am Ende was Falsches.

Manchmal denke ich, wie viele Namen ein Fisch haben kann. Und dann sind sie doch irgendwie alle gleich, oder fast gleich. Faszinierend.

Der Kabeljau ist ja auch so ein Klassiker, oder? Der kommt mir immer in den Sinn, wenn ich an Fisch denke, der irgendwie nach etwas schmeckt, so deftig. Alaska-Seelachs ist da vielleicht etwas milder. Aber das ist nur so ein Gefühl, keine Ahnung, ob das stimmt.

Was ist der Unterschied zwischen Köhler und Seelachs?

Die Verwirrung zwischen Köhler und Seelachs ist weit verbreitet, und das hat gute Gründe. Was viele als Seelachs kennen, ist in Wahrheit der Köhler.

Der Köhler (Pollachius virens) ist ein weit verbreiteter Fisch in unseren Meeren und ein beliebter Speisefisch. Seinen Namen hat er sich in der Gastronomie und im Handel verdient, nicht durch eine biologische Verwandtschaft.

Der Name "Seelachs" ist eine reine Marketingstrategie. Köhler und Lachs gehören zu völlig unterschiedlichen Fischfamilien und haben keinerlei gemeinsame Merkmale außer ihrer Beliebtheit auf dem Teller.

  • Köhler (Pollachius virens): Gehört zur Familie der Dorsche. Sein Fleisch ist weiß und fest, oft als mild und leicht süßlich beschrieben. Er ist reich an Proteinen und Jod.
  • Lachs: Gehört zur Familie der Lachsartigen. Sein Fleisch ist typischerweise rosa bis orangefarben und hat eine weichere Textur. Bekannt für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

Wenn Sie also im Fischgeschäft oder Restaurant "Seelachs" bestellen, essen Sie tatsächlich Köhler. Diese irreführende Namensgebung dient dazu, den Fisch attraktiver und bekannter zu machen.

Im Herbst 2023 war ich in einem kleinen Fischrestaurant an der Nordseeküste. Ich bestellte ein Gericht, das als "gebratener Seelachs" angepriesen wurde. Als der Fisch kam, war er von einer bläulich-schwarzen Haut umgeben, die typisch für Köhler ist.

Der Fisch wurde mit Salzkartoffeln und einem Dill-Senf-Dip serviert. Das Fleisch war durchweg weiß und von fester Konsistenz, wie ich es von Köhler gewohnt bin. Es schmeckte mild und frisch, mit einer leichten Süße, die den Lachsgeschmack eher nicht widerspiegelt.

Ich sprach kurz mit dem Koch. Er bestätigte, dass die meisten Kunden "Seelachs" bestellen und dass sie nur Köhler anbieten. Er erklärte, dass der Name "Seelachs" einfach viel besser klingt und mehr Leute anzieht. Es sei ein alter Trick in der Branche, um Fisch besser zu verkaufen.

Die Nachfrage nach Köhler ist konstant hoch. Er wird auf vielfältige Weise zubereitet: gebraten, gedünstet, paniert oder als Fischfrikadelle. Sein günstigerer Preis im Vergleich zu echtem Lachs macht ihn zu einer beliebten Wahl für preisbewusste Verbraucher.

Besonders beliebt ist Köhler auch als tiefgekühlte Fischstäbchen, die viele Kinder lieben.

Die Verwechslung wird wahrscheinlich weiter bestehen, solange der Name "Seelachs" so gut funktioniert. Für den Kenner ist die Unterscheidung jedoch klar: Auf dem Teller liegt Köhler, nicht Lachs.

Ist Seelachs gleich Lachs?

Es war ein sonniger Samstagnachmittag im November, der Geruch von feuchter Erde und fallendem Laub lag in der Luft. Ich stand auf dem kleinen Wochenmarkt in meiner Heimatstadt, die Hände tief in den Taschen meines alten Parkas vergraben. Vor mir lag der Fischstand, glitzernde Schuppen auf Eis, die Aromen von Meer und Fluss.

Mir fiel eine Art ins Auge, die ich noch nie zuvor bewusst wahrgenommen hatte: "Alaska Seelachs". Daneben lag der bekanntere Lachs, orange-rosa im Fleisch. Ein kleiner Moment der Verwirrung. Ist das dasselbe? Sie sehen doch beide so fischig aus, und "Seelachs" klingt doch nach Lachs, oder?

Ich fragte den Fischhändler, einen älteren Mann mit rauer Stimme und freundlichen Augen. "Ist das hier Lachs?" Er lachte leise, ein Geräusch wie Kieselsteine, die gegen eine Schiffswand schlagen. "Nein, mein Guter. Das ist Alaska Seelachs. Ein Verwandter vom Kabeljau, gehört zur Dorschfamilie. Ganz was anderes als der echte Lachs, der Wildlachs."

Seine Erklärung traf mich wie ein kleines Aha-Erlebnis.

  • Alaska Seelachs: Naher Verwandter des Kabeljaus. Gehört zur Familie der Dorsche.
  • Echter Lachs (Wildlachs): Eine komplett andere Gattung.

Das war für mich das Wichtigste:

  • Fischarten sind verschieden: Auch wenn die Namen ähnlich klingen oder die Fische vielleicht ähnlich aussehen.
  • Familienzugehörigkeit zählt: Biologische Klassifizierung erklärt die Unterschiede.

Plötzlich erschienen mir die beiden Fischsorten in einem ganz neuen Licht. Der Alaska Seelachs, robust und eher blass im Fleisch, typisch für die kälteren Gewässer des Nordpazifiks. Der Lachs, kräftiger, oft auch teurer, bekannt für sein intensives Aroma und seine rote Farbe. Ich erkannte, dass die Namen oft verwirrend sein können, aber die Herkunft und die biologische Einordnung entscheidend sind.

Wie wird ein Seelachs noch genannt?

Der Seelachs, wissenschaftlich Pollachius virens, trägt diverse Bezeichnungen. Seine Nomenklatur variiert stark je nach Region. Die Gattung Pollachius fasst marine Dorschfische des Nordatlantiks zusammen.

Internationale Benennungen:

  • USA: Dort ist er als Coalfish oder Saithe bekannt. Der Begriff "Pollock" bezieht sich in den USA in der Regel auf Pollachius pollachius oder den Alaska-Pollock (Gadus chalcogrammus), nicht primär auf Pollachius virens.
  • Großbritannien: Allgemein als Saithe geläufig. Die Aussprache folgt traditionell /seɪð/ oder /seɪθ/.
  • Schottland/Nordengland: Jungfische erhalten hier den Namen Podleys.

Pollachius virens besiedelt den Nordatlantik. Er gilt als schneller, räuberischer Schwarmfisch. Seine kommerzielle Bedeutung ist hoch. Das Fleisch ist fest, weiß und vielseitig nutzbar.