Welches Essen ist gut, wenn man seine Periode hat?

24 Aufrufe
Um die Beschwerden während der Periode zu lindern, können bestimmte Lebensmittel hilfreich sein. Kalziumreiche Nahrungsmittel wie Kürbisse, Haselnüsse und Sesam können die Intensität der Beschwerden verringern. Magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte helfen bei Krämpfen und Migräne. Omega-3-Fettsäuren, die in Lachs, Chiasamen und Walnüssen enthalten sind, wirken entzündungshemmend und stimmungsaufhellend.
Kommentar 0 Gefällt mir

Leichte Periode: Was Sie essen sollten, um Beschwerden zu lindern

Die monatliche Periode kann für viele Frauen mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden sein: Krämpfe, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und Blähungen sind nur einige davon. Während Schmerzmittel eine gewisse Linderung verschaffen, kann die richtige Ernährung einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung des Wohlbefindens leisten. Es gilt nicht nur, die Beschwerden zu lindern, sondern auch den Nährstoffverlust durch die Blutung auszugleichen.

Statt sich auf isolierte Nährstoffe zu konzentrieren, sollten wir auf eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung achten. Hierbei spielen insbesondere folgende Lebensmittelgruppen eine wichtige Rolle:

1. Entzündungshemmende Powerfoods:

Entzündungen spielen eine wesentliche Rolle bei Menstruationsbeschwerden. Lebensmittel, die reich an entzündungshemmenden Substanzen sind, können die Intensität der Beschwerden deutlich reduzieren. Dazu gehören:

  • Fettreicher Fisch (Lachs, Makrele, Hering): Eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich entzündungshemmend wirken und die Stimmung verbessern können. Wichtig ist hierbei, auf nachhaltig gefangenen Fisch zu achten.
  • Lein- und Chiasamen: Diese kleinen Powerpakete sind ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren und liefern zusätzlich Ballaststoffe, die Verdauungsprobleme lindern können. Sie lassen sich einfach in Joghurt, Müsli oder Smoothies einrühren.
  • Kurkuma: Das Gewürz enthält Curcumin, einen starken Entzündungshemmer. Verwenden Sie Kurkuma großzügig in Suppen, Eintöpfen oder geben Sie es in Ihr Lieblingsgetränk.

2. Magnesium gegen Krämpfe und Migräne:

Magnesiummangel kann Menstruationsbeschwerden verstärken. Eine ausreichende Magnesiumzufuhr hilft, Krämpfe zu lindern und Migräneattacken zu reduzieren. Gute Quellen für Magnesium sind:

  • Vollkornprodukte: Brot, Reis, Nudeln aus Vollkorn liefern nicht nur Magnesium, sondern auch wichtige Ballaststoffe.
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Cashews, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne sind reich an Magnesium und anderen wichtigen Nährstoffen.
  • Dunkle Schokolade: (in Maßen!) Eine gute Quelle für Magnesium, Antioxidantien und kann zusätzlich die Stimmung heben.

3. Kalzium für die Stabilität:

Während der Periode verliert der Körper Kalzium. Eine ausreichende Zufuhr kann helfen, Krämpfe zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Gute Quellen für Kalzium sind:

  • Blattgemüse (Spinat, Grünkohl): Neben Kalzium liefern diese auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
  • Sesam: Sesamsamen sind sehr kalziumreich und können in Salaten, Broten oder als Topping verwendet werden.
  • Mandeln: Neben Magnesium auch eine gute Kalziumquelle.

4. Eisen gegen Eisenmangel:

Blutverlust während der Periode kann zu einem Eisenmangel führen. Daher ist es wichtig, eisenreiche Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen:

  • Leber: Eine sehr gute, aber nicht unbedingt beliebte Quelle für Eisen.
  • Rotes Fleisch: Auch eine gute Eisenquelle, sollte aber im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung konsumiert werden.
  • Linsen und Hülsenfrüchte: Pflanzliche Eisenquellen, die gut in den Speiseplan integriert werden können.

Zusätzliche Tipps:

  • Viel trinken: Wasser hilft, Blähungen zu reduzieren und den Körper zu entgiften.
  • Ausreichend Schlaf: Fördert die Regeneration und kann Stimmungsschwankungen reduzieren.
  • Bewegung: Leichte Bewegung kann Krämpfe lindern und die Stimmung verbessern.

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Lebensmittel Empfehlungen sind und nicht alle Frauen gleich auf diese reagieren. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Gynäkologe konsultiert werden. Die richtige Ernährung kann jedoch einen wichtigen Beitrag zur Linderung der Menstruationsbeschwerden leisten und das Wohlbefinden während dieser Tage deutlich verbessern.