Was gilt als Mineralwasser?

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Mineralwasser gemäß Verordnung: Ursprung: Unterirdische Schicht/Lagerstätte. Gewinnung: Aus einer Quelle (natürliche/künstliche Austrittsstellen). Qualität: Mikrobiologisch einwandfrei. Diese Kriterien definieren nach Artikel 5 der Getränkeverordnung natürliches Mineralwasser. Weitere Qualitätsmerkmale, etwa die Mineralstoffzusammensetzung, sind zwar relevant, aber nicht in der Grunddefinition enthalten. Die spezifische Zusammensetzung kann je nach Quelle variieren.
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Was zeichnet Mineralwasser aus?

Mineralwasser? Das ist für mich einfach: Rein, aus der Erde. So stelle ich es mir vor. Kein Chlorgeschmack wie Leitungswasser, das ich in meiner Wohnung in Berlin (August 2023) so leid bin.

Kommt aus dem Boden, tief unten. Das sagt zumindest die Verordnung. Die hab ich mal überflogen, ziemlich trocken. Aber der Kern ist klar: sauber!

Ich erinnere mich an einen Ausflug in die Alpen (Juli 2022). Dort, an einer Quelle, schmeckte das Wasser unglaublich frisch. Kühl, pur. Viel besser als die 1,5-Liter-Flasche (2€), die ich sonst im Supermarkt kaufe. Das war ein Erlebnis.

Mikrobiologisch einwandfrei – so steht’s da. Heißt wohl, keine Keime. Klingt logisch, wenn’s aus der Tiefe kommt. Klar, die Flaschen müssen natürlich auch sauber sein.

Welches Flaschenwasser gilt als Mineralwasser?

Mineralwasser? Ach, das ist so eine Sache! Nur die auserwählten Tropfen, die aus Tiefen stammen, die selbst Tiefseetauchern Angst machen, dürfen sich so nennen! Stellen Sie sich vor: Ein unterirdischer Wellness-Urlaub für das Wasser, bevor es in Ihre Flasche wandert. Leitungswasser dagegen? Das ist eher der Dorfbrunnen, wo sich Oma Ernas Entchen auch mal erfrischen. Da schwimmt so einiges mit, von den Sandalen-Resten des letzten Badeurlaubs bis hin zum verschütteten Kaffee des Nachbarn.

Der entscheidende Unterschied: die Behandlung. Mineralwasser wird so schonend behandelt, dass selbst ein Schneckenbaby keinen Schock erleidet. Leitungswasser hingegen durchläuft ein Abenteuer, das einem Wildwasser-Rafting gleicht. Chlor-Schock, Filter-Tortur – man könnte meinen, das Wasser hat einen Marathon absolviert.

Kurz gesagt: Mineralwasser ist das verwöhnte Prinzesschen, Leitungswasser der wilde Bursche, der jede Menge Geschichten auf Lager hat (auch wenn man die nicht unbedingt alle hören will). Der Unterschied ist ungefähr so groß wie zwischen einem 5-Sterne-Hotel und einer Jugendherberge mit Gemeinschaftsdusche.