Was essen und trinken bei starker Periode?
Starker Periodenfluss? So unterstützt du deinen Körper mit der richtigen Ernährung
Ein starker Periodenfluss (Menorrhagie) kann kräftezehrend sein und den Körper stark belasten. Neben den üblichen Begleiterscheinungen wie Schmerzen und Stimmungsschwankungen, kann es auch zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen kommen. Eine angepasste Ernährung kann helfen, diese Beschwerden zu lindern und den Körper optimal zu unterstützen.
Eisenreiche Lebensmittel gegen Eisenmangel:
Ein starker Blutverlust während der Menstruation kann zu einem Eisenmangel führen, der sich durch Müdigkeit, Schwäche und Konzentrationsschwierigkeiten bemerkbar macht. Um dem entgegenzuwirken, sollten eisenreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen:
- Rotes Fleisch (in Maßen): Obwohl generell ein reduzierter Fleischkonsum empfohlen wird, kann mageres rotes Fleisch in kleinen Mengen eine gute Eisenquelle sein.
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und Bohnen liefern nicht nur Eisen, sondern auch wertvolle Ballaststoffe und Proteine.
- Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl und Mangold enthalten zwar weniger Eisen als Fleisch, aber in Kombination mit Vitamin C-reichen Lebensmitteln wird die Eisenaufnahme verbessert.
- Nüsse und Samen: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Cashews sind reich an Eisen und gesunden Fetten.
Vitamin C für bessere Eisenaufnahme:
Vitamin C unterstützt die Aufnahme von pflanzlichem Eisen. Integrieren Sie daher Vitamin C-reiche Lebensmittel in Ihre Ernährung:
- Zitrusfrüchte: Orangen, Grapefruits und Zitronen.
- Beeren: Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren.
- Paprika: Sowohl rote als auch gelbe Paprika sind reich an Vitamin C.
- Brokkoli und Blumenkohl: Diese Gemüsesorten bieten neben Vitamin C auch wichtige Ballaststoffe.
Flüssigkeitszufuhr ist das A und O:
Ausreichend trinken ist während der Menstruation besonders wichtig, um den Flüssigkeitsverlust durch das Blut auszugleichen. Mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag sind empfehlenswert. Kräutertees, verdünnte Fruchtsäfte und Wasser mit Zitrone sind ebenfalls gute Alternativen.
Was sollte man vermeiden?
- Stark verarbeitete Lebensmittel: Fertiggerichte, Fast Food und stark zuckerhaltige Lebensmittel können Entzündungen im Körper fördern und die Beschwerden verstärken.
- Exzessiver Kaffee- und Alkoholkonsum: Koffein und Alkohol können den Körper dehydrieren und die Symptome verschlimmern.
- Zu viel Salz: Salz kann Wassereinlagerungen begünstigen und Blähungen verstärken.
Magnesium gegen Krämpfe:
Magnesium kann helfen, Menstruationskrämpfe zu lindern. Gute Magnesiumquellen sind Vollkornprodukte, Nüsse, Bananen und grünes Blattgemüse.
Individuelle Bedürfnisse beachten:
Jede Frau erlebt ihre Periode anders. Achten Sie auf Ihren Körper und finden Sie heraus, welche Lebensmittel Ihnen guttun und welche Sie meiden sollten. Bei anhaltend starken Beschwerden oder Unregelmäßigkeiten sollten Sie einen Arzt konsultieren. Dieser kann die Ursache abklären und gegebenenfalls eine Therapie einleiten.
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