Was dürfen Katzen essen außer Katzenfutter?

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Neben Katzenfutter vertragen manche Katzen auch kleine Mengen bestimmter Obst- und Gemüsesorten. Geeignet sind zum Beispiel Erbsen, Karotten, Kürbis, Bananen oder Heidelbeeren. Bieten Sie diese jedoch nur in Maßen an, da Katzen hauptsächlich Fleischfresser sind.
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Was Katzen neben Katzenfutter noch fressen dürfen: Ein Überblick

Katzen sind von Natur aus Fleischfresser. Ihre Ernährung sollte daher in erster Linie auf tierischen Proteinen basieren. Hochwertiges Katzenfutter ist in der Regel so zusammengesetzt, dass es den Nährstoffbedarf einer Katze optimal deckt. Doch ab und an stellt sich die Frage: Darf meine Katze auch mal etwas anderes naschen? Was ist neben dem üblichen Katzenfutter erlaubt und was ist tabu?

Neben dem speziell entwickelten Futter gibt es tatsächlich einige Lebensmittel, die Katzen in Maßen zu sich nehmen dürfen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht alles, was für den Menschen gesund ist, ist auch für unsere samtpfotigen Freunde verträglich.

Geeignete Leckerbissen in Maßen:

  • Gekochtes Fleisch: Mageres, gekochtes Hühnchen, Rind oder Pute (ohne Knochen und Haut!) kann eine willkommene Abwechslung sein. Wichtig: Rohes Fleisch sollte aufgrund der Gefahr von Parasiten und Bakterien vermieden werden.
  • Gekochter Fisch: Auch gekochter Fisch, z.B. Lachs oder Thunfisch (in Wasser, nicht in Öl!), kann in kleinen Mengen verfüttert werden. Achtung: Thunfisch enthält viel Quecksilber und sollte daher nur sehr selten gegeben werden.
  • Gemüse in kleinen Portionen: Einige Gemüsesorten wie gedämpfte Karotten, Zucchini, Kürbis oder grüne Bohnen können dem Speiseplan beigemischt werden. Sie liefern wichtige Vitamine und Ballaststoffe. Allerdings sollte Gemüse nur einen geringen Anteil der Ernährung ausmachen.
  • Obst als Ausnahme: Manche Katzen mögen kleine Mengen an Banane, Melone oder Apfel. Obst enthält jedoch viel Fruchtzucker und sollte daher nur als seltener Leckerbissen angeboten werden.

Lebensmittel, die Katzen niemals fressen dürfen:

  • Schokolade: Theobromin in Schokolade ist für Katzen giftig und kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.
  • Zwiebeln und Knoblauch: Diese Lebensmittel können die roten Blutkörperchen der Katze schädigen und Anämie verursachen.
  • Rosinen und Weintrauben: Auch diese Lebensmittel sind für Katzen toxisch und können zu Nierenversagen führen.
  • Alkohol: Alkohol ist für Katzen extrem gefährlich und kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.
  • Xylit (Süßstoff): Xylit kann bei Katzen einen lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels und Leberschäden verursachen.
  • Milch: Viele Katzen vertragen Laktose nicht und bekommen Durchfall. Sollten Sie Ihrer Katze Milchprodukte anbieten wollen, greifen Sie zu laktosefreien Produkten.

Bevor Sie Ihrer Katze etwas Neues anbieten, sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt. Er kann Ihnen individuelle Empfehlungen geben und Sie über mögliche Risiken aufklären. Achten Sie zudem auf die Reaktionen Ihrer Katze nach dem Verzehr neuer Lebensmittel. Zeigt sie Anzeichen von Unwohlsein, wie Erbrechen oder Durchfall, sollten Sie das betreffende Lebensmittel zukünftig meiden. Eine ausgewogene und artgerechte Ernährung ist die Grundlage für ein langes und gesundes Katzenleben.