Warum empfehlen Tierärzte kein BARF?

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Beim Barfen besteht das Risiko einer Keimbelastung, insbesondere durch Enterobakterien. Rohschweinefleisch kann zudem für Hunde gefährlich sein, da es das Aujeszky-Virus enthalten kann.
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Warum Tierärzte von BARF abraten

BARF (Biologisch artgerechte Rohfütterung) ist eine Ernährungsmethode für Hunde und Katzen, bei der ausschließlich rohes Fleisch, Knochen, Innereien und Gemüse gefüttert werden. Tierärzte raten jedoch aus mehreren Gründen von BARF ab:

Keimbelastung:

Rohes Fleisch kann mit schädlichen Bakterien wie Salmonellen und Escherichia coli (E. coli) belastet sein. Diese Bakterien können bei Hunden und Katzen zu Magen-Darm-Problemen, Erbrechen und Durchfall führen. Besonders gefährlich ist die Fütterung von rohem Schweinefleisch, da es das Aujeszky-Virus enthalten kann, das für Hunde tödlich sein kann.

Nährstoffmangel:

BARF-Diäten können Nährstoffmängel aufweisen, da sie keine ausgewogene Mischung an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten. Dies kann zu Gesundheitsstörungen wie Wachstumsstörungen, Hautproblemen und Immunschwäche führen.

Verletzungsrisiko:

Rohe Knochen können scharf sein und zu Verletzungen im Maul und Verdauungstrakt führen. Besonders gefährlich sind Knochen von Geflügel, da sie leicht splittern können.

Parasitenbefall:

Rohes Fleisch kann Parasiten wie Würmer und Spulwürmer enthalten. Diese Parasiten können bei Hunden und Katzen zu Gesundheitsstörungen führen und auf den Menschen übertragen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass BARF-Diäten mit erheblichen Risiken für Hunde und Katzen verbunden sind. Aufgrund der Keimbelastung, Nährstoffmängel, Verletzungsrisiken und des Parasitenbefalls raten Tierärzte von dieser Ernährungsmethode ab. Stattdessen empfehlen sie eine ausgewogene und kommerziell hergestellte Ernährung, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden und Katzen zugeschnitten ist.