Ist in Mineralwasser Kohlensäure drin?

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Mineralwässer variieren in ihrem Kohlensäuregehalt. Naturbelassenes Wasser behält die ursprüngliche Kohlensäurekonzentration der Quelle. Bei Zugabe von Quellkohlensäure erhöht sich der Gehalt, bleibt aber der gleichen Quelle entsprungen. Der Unterschied liegt allein in der Menge.
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Kohlensäure im Mineralwasser: Eine Frage der Quelle und der Methode

Mineralwasser ist mehr als nur Wasser. Seine besondere Eigenschaft liegt oft in der enthaltenen Kohlensäure. Doch wie viel Kohlensäure ist wirklich im Mineralwasser? Und wie entsteht sie?

Die Antwort ist vielfältig und hängt maßgeblich von der Art des Mineralwassers ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen naturbelassenem Mineralwasser und solchen, denen Kohlensäure zugesetzt wurde.

Naturbelassen – aus der Quelle direkt ins Glas

Naturbelassenes Mineralwasser enthält die Kohlensäure, die bereits im Grundwasser gelöst ist. Die Konzentration dieser Kohlensäure ist abhängig von der Quelle. Tiefe, unterirdische Wasservorkommen, beispielsweise, können höhere Kohlensäuregehalte aufweisen als Oberflächenwasser. Diese natürliche Kohlensäure ist ein wichtiger Bestandteil des Geschmacksprofils des Wassers und unterscheidet verschiedene Mineralwässer voneinander.

Zusätzliche Kohlensäure – eine Frage der Herstellung

Mineralwasser mit zugesetzter Kohlensäure wird nach der Gewinnung aus der Quelle mit zusätzlicher Kohlensäure angereichert. Hierbei wird die Kohlensäure im Labor erzeugt und in den Wasserbehälter gefüllt. Der entscheidende Unterschied zu naturbelassenem Wasser liegt allein in der zusätzlichen Menge an Kohlensäure. Die Quelle des Wassers selbst bleibt gleich.

Unterschiedliche Geschmackserlebnisse

Der Unterschied in der Kohlensäurekonzentration führt zu unterschiedlichen Geschmackserlebnissen. Naturbelassenes Mineralwasser überzeugt häufig mit einer subtilen, oft natürlichen Kohlensäure, die das Mineralwasser elegant untermalt. Wasser mit zugesetzter Kohlensäure hingegen zeigt einen deutlich spürbareren, oft intensiveren Kohlensäuregeschmack.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Der Kohlensäuregehalt in Mineralwasser ist nicht einheitlich. Naturbelassenes Wasser erhält seinen Gehalt aus der Quelle, während Mineralwasser mit zugesetzter Kohlensäure zusätzlich Kohlensäure im Herstellungsprozess erhält. Der Geschmack und das Erleben des Wassers variieren in Abhängigkeit von dieser Methode der Herstellung und der natürlichen Konzentration des jeweiligen Wassers. Deshalb ist die Wahl des Mineralwassers stets auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.