Ist in Leitungswasser genug Magnesium?

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Deutsche Studien zeigen, dass die Magnesium- und Kalzium-Konzentration in Leitungswasser stark vom Härtegrad abhängt. Nur Wasser mit einem Härtegrad über 17°dH enthält nennenswerte Mengen. Enthärtung durch Filter mindert den Mineralstoffgehalt.
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Ist Leitungswasser eine ausreichende Magnesiumquelle?

Magnesium ist ein essentielles Mineral, das zahlreiche Funktionen im Körper erfüllt, darunter Energiestoffwechsel, Muskel- und Nervenfunktion sowie die Aufrechterhaltung eines gesunden Knochenbaus. Die empfohlene Tagesdosis an Magnesium beträgt 320-420 mg für Erwachsene.

Magnesiumgehalt im Leitungswasser

Die Magnesium- und Kalziumkonzentration im Leitungswasser variiert je nach Härtegrad. Deutsche Studien haben gezeigt, dass nur Leitungswasser mit einem Härtegrad über 17°dH nennenswerte Mengen an Magnesium enthält.

  • Wasser mit einem Härtegrad von 0-7°dH enthält weniger als 10 mg Magnesium pro Liter.
  • Wasser mit einem Härtegrad von 7-14°dH enthält 10-25 mg Magnesium pro Liter.
  • Wasser mit einem Härtegrad über 17°dH enthält mehr als 25 mg Magnesium pro Liter.

Auswirkungen von Wasserfiltern

Das Enthärten von Wasser durch Filter kann den Mineralstoffgehalt, einschließlich Magnesium, verringern. Ionen- und Umkehrosmoseanlagen entfernen effektiv Mineralien aus dem Wasser. Kohlefilter können auch Magnesium entfernen, aber in geringerem Maße.

Schlussfolgerung

Während Leitungswasser eine potenzielle Magnesiumquelle sein kann, ist der Gehalt abhängig vom Härtegrad. Die meisten Menschen erhalten nicht genügend Magnesium aus Leitungswasser allein. Die Verwendung von Wasserfiltern, die Mineralien entfernen, kann den Magnesiumgehalt noch weiter verringern.

Daher ist es ratsam, andere Quellen für Magnesium in Betracht zu ziehen, wie z. B.:

  • Lebensmittel, die reich an Magnesium sind, wie Nüsse, Samen, Vollkornprodukte und Blattgemüse
  • Nahrungsergänzungsmittel