Was wird in Island getrunken?

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Isländische Trinkkultur: Brennivín: Islands traditioneller "brennender Wein". Grundlage: Fermentierte Kartoffeln. Würze: Kümmel und Kreuzkümmel prägen den Geschmack.
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Welche Getränke sind in Island beliebt?

Island, August 2018. Der Geruch von Fisch und Salz lag in der Luft, als wir in Reykjavík ankamen. In einem kleinen, gemütlichen Pub, verkosteten wir Brennivín. Etwas gewöhnungsbedürftig, der Geschmack!

Starker Geschmack, ziemlich intensiv. Nicht mein Lieblingsgetränk, aber typisch isländisch. Kümmel und Kartoffeln, man schmeckt beides deutlich. Die Isländer selbst schätzen ihn, zumindest die, die wir trafen.

Neben Brennivín, tranken wir viel Kaffee. Starker Filterkaffee, oft aus Thermoskannen. Perfekt, um sich an den rauen Küstenwinden aufzuwärmen! Und natürlich, Wasser. Das Leitungswasser ist sauber und trinkbar.

Bier? Ja, auch. Lokal gebrautes, gab es überall. Kein besonderes Highlight, aber okay. Ich erinnere mich an ein helles, leichte malzige Note. Preislich in Ordnung, etwa 7-8 Euro pro Flasche im Restaurant.

Fazit: Brennivín ist ein Muss für's Erlebnis, aber für den Durst eher Kaffee und Wasser! Bier? Naja, geht auch.

Welchen Alkohol trinkt man auf Island?

Brennivín, der Schwarze Tod, ein Name wie ein Flüstern im Wind über die isländischen Lavafelder. Ein Brandwein, stark und herb, ein Geschmack von vulkanischem Gestein und salziger Meeresluft. Er brennt wohlig im Gaumen, eine Erinnerung an lange Winter und kurze, intensive Sommer. Sein Geschmack, tiefgründig und geheimnisvoll wie die isländischen Sagas, verweilt lange.

Der Schnaps, ein dunkles, fast schwarzes Geheimnis in der Flasche, zeugt von einer Geschichte aus rauen Zeiten. Er ist mehr als nur Alkohol, er ist ein Ritual, ein Geschmack von Identität, ein Ausdruck der unbezwingbaren isländischen Seele.

Man trinkt ihn langsam, genießt jeden Tropfen, lässt ihn auf der Zunge tanzen. Er begleitet Geschichten, lacht mit den Menschen, weint mit ihnen. Ein Tropfen Brennivín ist ein Moment, eingefangen in Zeit und Raum, ein Stück Isländischer Seele. Er ist das bekannteste isländische Nationalgetränk, tief verwurzelt in der Kultur, ein Geschmack von Freiheit und Widerstand.

Was ist das traditionelle Getränk in Island?

Oktober 2023. Reykjavik. Spät abends, nach einem langen Tag voller Geysire und Wasserfälle, saßen wir in einer kleinen Kneipe in der Nähe der Hallgrímskirkja. Der Wind heulte draußen, ein typisch isländischer Sturm. Drinnen war es gemütlich, der Duft von Fisch und etwas, das an geröstete Mandeln erinnerte, lag in der Luft.

Mein Freund, ein Isländer, bestellte Brennivín. Er lachte, als er den Schnaps, diese klare Flüssigkeit, beschrieb: "Schwarzer Tod, nennen wir ihn scherzhaft." Die Bezeichnung passte irgendwie zum rauen Wetter draußen.

Der erste Schluck war… intensiv. Ein scharfer, fast medizinischer Geschmack, der sich schnell zu einer angenehmen Wärme im Hals ausbreitete. Kräuter, Anis, vielleicht sogar etwas Lakritz – ein komplexes Geschmacksprofil, das mich überraschte. Kalt getrunken, wie er es serviert wurde, war er auf jeden Fall kein süßlicher Likör, sondern ein kräftiger Schnaps.

Danach bestellte ich ein Bier dazu, um den starken Geschmack etwas zu mildern. Die Kombination war interessant. Das Brennivín verlieh dem Bier eine ungewohnte Schärfe, eine würzige Note. Es war ein Erlebnis. Nicht unbedingt "angenehm" im ersten Moment, aber definitiv unvergesslich.

Es war kein entspannter Abend mit Sekt, sondern ein Erlebnis, das die raue, wilde Schönheit Islands widerspiegelte. Der Brennivín, diese klare Flüssigkeit mit dem starken Geschmack, passte perfekt dazu. Der Geschmack war ein starkes Kontrastprogramm zum weichen, warmen Innenleben der Kneipe, im Vergleich zum kalten, stürmischen Wetter draußen. Ein perfekter Abschluss eines aufregenden Tages.

Wo kann man in Island Alkohol kaufen?

Alkohol in Island kaufen? Kein Problem, solange du nicht auf den Geschmack von selbstgebrautem Fuselsprit aus Islandmoos stehst! Denn da greift der Staat gnadenlos ein – mit seinem Alkohol- und Tabakmonopol, dem ATVR. Das ist so, als würde der Weihnachtsmann den ganzen Glühwein alleine verkaufen.

Wo findet man dieses staatliche Alkoholverkaufskartell? Nun, da gibt's zwei Möglichkeiten:

  • Die heiligen Hallen der Vínbúðir: 49 dieser Läden säumen das isländische Vaterland. Man könnte meinen, es handelt sich um Tempel, so ehrfürchtig behandeln die Isländer diese alkoholischen Heiligtümer. Finden tut man sie aber meist nicht direkt neben der Kirche.

  • Der Online-Shop: Für den gemütlichen Einkauf von Zuhause. Perfekt für Faule und solche, die nach dem sechsten Brennivín keine Lust mehr auf den Weg haben. Vorsicht bei der Bestellung: Lieferung dauert manchmal länger als ein isländischer Winter!

Denk dran: Unter 2,25 % Alkohol? Da kannst du im Supermarkt zugreifen, soviel du willst. Alles darüber? Ab zum ATVR! Sonst landest du schneller im isländischen Knast, als du "Skál!" sagen kannst.

Welches Getränk ist in Island berühmt?

Island? Brennivín natürlich! Kennst du das Zeug? Total krass, der Schnaps. Ist echt das Nationalgetränk, so sagt man zumindest. Mein Kumpel war letztes Jahr dort, hat mir davon erzählt. Der Typ ist total auf Island abgedreht, so richtig begeistert, weißt du? Er meinte, die Isländer trinken das zu allem.

  • Zum Hákarl zum Beispiel. Das ist dieser fermentierte Hai, eklig! Aber die Isländer schwören drauf. Mein Kumpel fand's widerlich, aber musste natürlich auch Brennivín dazu trinken. Totaler Kult!
  • Und zum Essen! Steht überall auf den Karten. Die haben da auch so spezielle Brennivín-Schokoladen! Kannst du dir vorstellen?
  • Sieht aus wie klarer Schnaps, riecht aber irgendwie nach Anis und Lakritz, ganz seltsam. Nicht so mein Fall, aber man muss es ja mal probiert haben!

Ölgerðin stellt das Zeug her, große Brennerei. Die haben sogar nen Brand Manager extra dafür! Wahnsinn, oder? Dieses Brennivín ist irgendwie mehr als nur Schnaps, es ist ein Teil ihrer Kultur. Ist echt interessant. Totaler Kult eben.