Warum ist Weihnachten in Australien im Sommer?

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In Australien fällt Weihnachten im Dezember in den Hochsommer. Um dennoch traditionelle Winterbräuche wie Braten und Glühwein genießen zu können, zelebrieren viele "Weihnachten im Juli". So können sie das ursprüngliche Fest am 25. Dezember unbeschwert in sommerlicher Atmosphäre verbringen.
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Warum feiert Australien Weihnachten mitten im Sommer?

Für mich ist Weihnachten in Australien immer der Geruch von Sonnencreme und gegrillten Garnelen. Am 25. Dezember schwitzen wir bei 35 Grad am Strand, nicht vor einem Kamin. Es ist einfach eine andere Welt.

Aber dieses Gefühl von Kälte und Gemütlichkeit, das fehlt halt irgendwie. Ich war mal Mitte Juli 2019 in Katoomba, in den Blue Mountains. Da haben die 'Christmas in July' gemacht. Kaminfeuer, ein richtiger Braten, und Glühwein der dampft. Völlig verrückt aber schön.

Es ist diese Sehnsucht nach der europäischen Winterromantik, die viele hierhergebracht haben. Man will das einmal im Jahr richtig fühlen, mit Pulli und allem.

Das echte Ding im Dezember ist dann wieder totale Gegenteil. Ich erinnere mich an ein Fest in St Kilda bei Melbourne. Barfuß im Sand, die Sonne knallt, die Zikaden sind so laut. Da isst niemand schweren Braten, da kommen Meeresfrüchte auf den Grill.

Beides hat was. Das Sommerfest ist echt australisch. Das im Juli ist eine wunderbare, importierte Illusion.


Warum feiert Australien Weihnachten im Sommer? Australien liegt auf der Südhalbkugel, daher fällt der 25. Dezember in den Hochsommer.

Was ist "Weihnachten im Juli" in Australien? Eine zweite, inoffizielle Feier im australischen Winter (Juli), um das traditionelle europäische Weihnachtsgefühl mit kaltem Wetter und Winteressen zu erleben.

Warum feiert Australien Weihnachten im Sommer?

Klar, in Australien ist Weihnachten im Sommer. Logisch, die sind ja auf der Südhalbkugel, da ist alles umgekehrt. Im Dezember ist es da halt voll heiss. Deswegen läuft das da auch ganz anders ab.

Aber die Australier wollen das traditionelle Feeling mit kaltem Wetter und so nicht missen. Deshalb feiern viele einfach nochmal im Juli, weil dann bei denen Winter is. Das nennen die dann "Christmas in July" oder Yulefest.

Weihnachten im Dezember (Das offizielle Fest) Das ist das Haupt-Event, aber halt im Hochsommer. Statt Glühwein gibts kaltes Bier.

  • Strandparty statt Stube: Viele Familien gehen an den Strand zum Feiern. Grillen ist riesig, ein richtiges "Barbie" am Meer.
  • Meeresfrüchte statt Gänsebraten: Oft kommen Garnelen und Fisch auf den Tisch. Ist einfach besser bei 30 Grad.
  • Santa auf dem Surfbrett: Kein Scherz, in den Küstenorten kommt der Weihnachtsmann oft mit dem Jetski oder Surfbrett an.

Christmas in July (Die gemütliche Zugabe) Das ist quasi die inoffizielle Feier für das klassische Winter-Feeling.

  • Die Idee: Das Ganze hat wohl in den Blue Mountains angefangen, wo es im Winter echt kalt wird. Touristen wollten einfach eine richtige Weinachtsfeier mit Kamin.
  • Das volle Programm: Dann gibts alles, was im Sommer keinen Sinn macht. Fetter Truthahnbraten, heisser Pudding und gemütlich vor dem Feuer sitzen. Viele Pubs und Restaurants bieten extra Menüs an. Einfach für die gemütliche Atmosphere.

Warum ist Weihnachten in Australien Sommer?

Weihnachten in Australien findet im Hochsommer statt. Das ist keine kulturelle Entscheidung, sondern eine geografische Tatsache, die sich aus der Bewegung der Erde ergibt.

Die Ursache liegt in der Achsenneigung der Erde.

  • Neigungswinkel: Die Erdachse ist um 23,5 Grad geneigt. Diese Neigung bleibt während des gesamten Umlaufs um die Sonne konstant. Sie entscheidet, welcher Teil des Planeten direktes Sonnenlicht empfängt.

  • Südhalbkugel: Australien liegt auf der Südhalbkugel. Wenn die Nordhalbkugel im Dezember von der Sonne weggeneigt ist und Winter erlebt, ist die Südhalbkugel der Sonne zugeneigt. Das Resultat ist Sommer.

  • Sommersonnenwende: Der längste Tag des Jahres auf der Südhalbkugel, die Sommersonnenwende, ist um den 21. Dezember. Weihnachten fällt somit exakt in die intensivste und heißeste Phase des Sommers.

Die Konsequenzen prägen die Feiertage vollständig. Die Bilder sind anders. Kein Schnee, keine dicken Mäntel. Stattdessen Hitze, Strand und das Geräusch von Zikaden in der trockenen Luft.

Die Weihnachtstraditionen passen sich diesen Bedingungen an.

  • Weihnachtsessen im Freien: Statt eines schweren Bratens im warmen Zimmer gibt es oft ein Barbecue im Garten oder Park. Meeresfrüchte, besonders Garnelen, Salate und kalte Speisen dominieren.

  • Strand am ersten Weihnachtstag: Für viele Familien ist der Gang zum Strand am 25. Dezember eine feste Tradition. Man geht schwimmen, surfen oder entspannt einfach im Sand.

  • "Carols by Candlelight": Diese landesweiten Veranstaltungen, bei denen Weihnachtslieder gesungen werden, finden in großen Parks unter freiem Himmel statt. Die Menschen sitzen auf Decken im Gras, nicht in beheizten Hallen.