Was essen bei Fastenbrechen?

16 Aufrufe
Nach der Fastenzeit empfiehlt sich eine leichte, sättigende Mahlzeit. Eine Kartoffelsuppe mit hochwertigem Öl ist ideal, um den Körper mit Kohlenhydraten zu versorgen, ohne ihn zu überlasten. Ergänzt durch mageren Fisch, Geflügel oder Quark, bietet sie eine ausgewogene Proteinquelle. Auch Gemüsesuppen sind generell eine ausgezeichnete Wahl für einen schonenden Start.
Kommentar 0 Gefällt mir

Sanfter Start nach dem Fasten: Was isst man zum Fastenbrechen?

Die Fastenzeit ist eine Zeit des Verzichts, der Besinnung und der inneren Reinigung. Doch was, wenn das Fastenbrechen naht? Nach Wochen des Verzichtes ist es entscheidend, den Körper behutsam wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Ein übereilter Wiedereinstieg in die gewohnte Ernährung kann zu Verdauungsproblemen und Unwohlsein führen. Daher gilt: Langsam und schonend anfangen!

Das A und O: Leichte Verdaulichkeit und Sättigung

Der Körper hat sich während der Fastenzeit an eine reduzierte Nahrungsaufnahme gewöhnt. Der Verdauungstrakt muss erst wieder lernen, Nahrung effektiv zu verarbeiten. Daher sollten Speisen zum Fastenbrechen leicht verdaulich und dennoch sättigend sein.

Die ideale Mahlzeit: Eine warme Suppe

Eine warme Suppe ist der perfekte Begleiter für den Fastenbruch. Sie wärmt, spendet Flüssigkeit und ist leicht verdaulich. Besonders empfehlenswert ist:

  • Kartoffelsuppe: Sie liefert wichtige Kohlenhydrate, die dem Körper nach der Fastenzeit Energie zurückgeben. Achten Sie darauf, hochwertiges Öl wie Leinöl oder Olivenöl zu verwenden, um die Suppe zusätzlich mit gesunden Fetten anzureichern. Vermeiden Sie jedoch fettige Zusätze wie Speck oder Sahne.

Eiweißlieferanten als Ergänzung:

Um den Körper mit Eiweiß zu versorgen, können Sie die Suppe mit folgenden leichten Proteinquellen ergänzen:

  • Magerer Fisch: Gedünsteter oder pochierter Fisch ist leicht verdaulich und liefert hochwertiges Eiweiß.
  • Geflügel: Gekochtes oder gedünstetes Hähnchen- oder Putenfleisch ist eine gute Alternative zu Fisch. Achten Sie darauf, die Haut zu entfernen, um den Fettgehalt zu reduzieren.
  • Quark: Eine kleine Portion Magerquark kann ebenfalls eine gute Eiweißquelle sein.

Gemüsevielfalt für den schonenden Start:

Generell sind Gemüsesuppen eine ausgezeichnete Wahl für den Fastenbruch. Ob Karottensuppe, Kürbissuppe oder eine leichte Gemüsesuppe mit saisonalen Zutaten – die Möglichkeiten sind vielfältig. Achten Sie darauf, die Suppe nicht zu stark zu würzen, um den Verdauungstrakt nicht zu überlasten.

Was Sie vermeiden sollten:

  • Schwere, fettige Speisen: Vermeiden Sie Frittiertes, fettige Fleischsorten, Sahnesaucen und stark gewürzte Gerichte.
  • Große Portionen: Essen Sie langsam und in kleinen Portionen. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die Nahrungsaufnahme zu gewöhnen.
  • Zuckerhaltige Getränke und Speisen: Sie können den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe treiben und zu Verdauungsproblemen führen.

Fazit:

Das Fastenbrechen ist ein wichtiger Moment, um den Körper behutsam wieder an die Nahrungsaufnahme zu gewöhnen. Eine leichte, warme Suppe, ergänzt durch mageres Eiweiß und schonend zubereitetes Gemüse, ist der ideale Start. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm die Zeit, die er braucht, um sich anzupassen. So können Sie die positiven Effekte der Fastenzeit optimal nutzen und gestärkt in den Alltag zurückkehren.