Was darf man beim Hummer nicht essen?

111 Aufrufe
Genießbar sind beim Hummer das zarte Fleisch aus Scheren, Beinen und Schwanz. Auch im Körper verbirgt sich köstliches, weißes Fleisch, erfordert aber etwas mehr Aufwand beim Herauslösen und Entfernen der Innereien.
Kommentar 0 Gefällt mir

Was vom Hummer landet nicht auf dem Teller? – Ein Leitfaden für Genießer

Hummer – die Krönung eines jeden Meeresfrüchte-Mahls. Doch dieses Delikatessentier birgt neben köstlichem Fleisch auch einige Teile, die nicht für den Verzehr geeignet sind. Während Scheren, Beine und Schwanz wahre Schatzkammern zarten Fleisches sind, erfordert der Genuss des gesamten Hummers etwas Sachkenntnis. Dieser Artikel klärt auf, welche Teile Sie unbedingt meiden sollten und wie Sie das Beste aus Ihrem Hummererlebnis herausholen.

Die Tabu-Zonen des Hummers:

  • Der Magen: Befindet sich direkt hinter den Augen und ist an seiner dunklen, fast schwarzen Farbe erkennbar. Er enthält die unverdaute Nahrung des Hummers und sollte unbedingt entfernt werden.
  • Der Darm: Verläuft als dunkler Strang entlang des Rückens bis zum Schwanz. Auch dieser ist ungenießbar und muss vor dem Verzehr entfernt werden. Am einfachsten gelingt dies durch Herausbrechen des Schwanzes und vorsichtiges Herausziehen des Darms.
  • Die Kiemen: Befinden sich seitlich am Körper und erinnern an federartige Strukturen. Sie dienen dem Hummer zur Atmung und sind nicht zum Verzehr geeignet.
  • Der Sandsack: Ein kleiner, harter Beutel im Kopfbereich, der dem Hummer zur Orientierung dient. Er ist ungenießbar und sollte entfernt werden. Er befindet sich meist in der Nähe des Magens.
  • Der grüne „Tomalley“ (Leber und Bauchspeicheldrüse): Während der Tomalley in einigen Kulturen als Delikatesse gilt, wird vom Verzehr aufgrund möglicher Anreicherung von Toxinen, je nach Fanggebiet, generell abgeraten. Er ist grünlich-braun und befindet sich im Körper des Hummers.
  • Das Exoskelett: Die harte Schale des Hummers ist natürlich ungenießbar. Konzentrieren Sie sich auf das darunterliegende Fleisch.

Worauf Sie achten sollten:

  • Frische: Achten Sie beim Kauf auf einen frischen, lebendigen Hummer. Trübe Augen, schlaffe Scheren und ein strenger Geruch sind Anzeichen für mangelnde Frische.
  • Zubereitung: Ob gekocht, gedämpft oder gegrillt – die richtige Zubereitung ist entscheidend für den Genuss. Achten Sie darauf, den Hummer nicht zu lange zu garen, da das Fleisch sonst zäh wird.
  • Werkzeug: Eine Hummerzange und eine kleine Gabel sind hilfreiche Werkzeuge, um das Fleisch aus den Schalen zu lösen.

Mit diesem Wissen können Sie Ihren Hummer in vollen Zügen genießen und wissen genau, welche Teile Sie meiden sollten. Bon Appétit!