Bei welcher Wasserhärte Salz in Spülmaschine?

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Optimal arbeitet Ihre Spülmaschine mit Salzzugabe ab einer Wasserhärte von 21°dH. Hartes Wasser verkalkt die Maschine, Salz verhindert dies und sorgt für strahlend sauberes Geschirr. Ein Blick auf Ihre Wasserhärteangabe klärt den Bedarf.
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Salz in der Spülmaschine: Wann ist es wirklich notwendig?

Spülmaschinen-Salz ist nicht nur ein nettes Extra, sondern ein essentieller Bestandteil für den langfristigen Erhalt Ihrer Spülmaschine und glänzend sauberes Geschirr. Doch viele fragen sich: Ab welcher Wasserhärte benötige ich tatsächlich Salz? Die einfache Antwort lautet: ab einer Wasserhärte von ca. 21° dH (deutsche Härtegrade) wird die Zugabe von Salz empfohlen. Doch die Realität ist etwas nuancierter.

Der Hauptgrund für den Einsatz von Salz liegt in der Wasserenthärtung. Hartes Wasser enthält hohe Konzentrationen an Calcium- und Magnesiumionen. Diese lagern sich während des Spülvorgangs als Kalk an Heizelementen, Sprüharmen und anderen wichtigen Komponenten Ihrer Spülmaschine ab. Dies führt nicht nur zu verringerter Spülleistung und einem unschönen Kalkbelag auf Ihrem Geschirr, sondern kann langfristig zu teuren Reparaturen oder sogar zum Ausfall der Maschine führen.

Das Salz in der Spülmaschine, in der Regel Speisesalz mit einem hohen Reinheitsgrad, wirkt als Regeneriersalz für den Ionentauscher. Dieser befindet sich im Inneren Ihrer Spülmaschine und entzieht dem Wasser die unerwünschten Calcium- und Magnesiumionen. Ohne Salz kann der Ionentauscher nicht regeneriert werden und seine Wirksamkeit geht verloren.

Die Wasserhärte spielt also eine entscheidende Rolle:

  • Unter 21° dH: Hier ist der Einsatz von Salz zwar nicht zwingend notwendig, kann aber dennoch sinnvoll sein, um die Lebensdauer der Spülmaschine zu verlängern und die beste Spülleistung zu gewährleisten. Eine geringe Kalkeinlagerung ist immer möglich, besonders bei häufiger Nutzung.

  • 21° dH und darüber: Ab diesem Wert wird die Zugabe von Salz dringend empfohlen. Je härter das Wasser, desto wichtiger ist die regelmäßige Salzzufuhr. Sonst drohen schnell Verkalkungen und damit verbundene Probleme.

Wie finde ich meine Wasserhärte heraus?

Die Wasserhärte können Sie auf verschiedene Weisen ermitteln:

  • Wasserversorger: Der einfachste Weg ist die Kontaktaufnahme mit Ihrem lokalen Wasserversorger. Diese geben Ihnen in der Regel gerne Auskunft über die Wasserhärte in Ihrem Gebiet.
  • Wasserhärte-Teststreifen: Diese Teststreifen sind in Drogerien und Baumärkten erhältlich und ermöglichen eine einfache und schnelle Messung der Wasserhärte zu Hause.
  • Professionelle Wasseranalyse: Für eine besonders genaue Bestimmung der Wasserhärte kann eine professionelle Wasseranalyse in Auftrag gegeben werden.

Fazit: Obwohl die Empfehlung bei 21° dH beginnt, sollte man die Wasserhärte als Richtwert verstehen. Eine regelmäßige Kontrolle des Salzvorrats und die Beobachtung des Geschirrs auf Kalkablagerungen helfen, die optimale Salzmenge für Ihre Spülmaschine zu finden. Bei Unsicherheit ist es immer besser, auf Nummer sicher zu gehen und Salz zu verwenden, um Ihre Spülmaschine langfristig zu schützen.