Woher kommt eine zu niedrige Körpertemperatur?

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Eine zu niedrige Körpertemperatur (Untertemperatur) entsteht, wenn der Körper mehr Wärme abgibt, als er selbst produzieren kann. Typische Ursachen für diese Abweichung der normalen Körpertemperatur sind kaltes Wetter oder unzureichende, nicht wärmende Kleidung, die den Körper nicht ausreichend schützt. So droht eine Unterkühlung.
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Ursachen für niedrige Körpertemperatur?

Meine Körpertemperatur, die sinkt, das passiert, wenn mein Körper einfach mehr Wärme abgibt, als er gerade nachproduzieren kann. Stell dir vor, draußen ist es knackig kalt.

Manchmal ist es auch die Kleidung. Ich hab mal im November in Berlin nur eine dünne Jacke angehabt, weil ich dachte, ach, das geht schon. Aber Pustekuchen, meine Finger waren eiskalt.

Das Wetter spielt echt eine große Rolle, das ist so offensichtlich, oder? Wenn die Heizung zu Hause aus ist und es draußen stürmt, wird mir ganz schnell ungemütlich.

Manchmal fühle ich mich auch schlapp, und dann merke ich, dass mir kalt ist, obwohl die Heizung läuft. Da muss dann was anderes dahinterstecken.

Warum ist es im Winter so früh dunkel?

Letzten Dezember in Hamburg. Es war kurz nach 16 Uhr, aber die Straßenlaternen brannten schon. Diese plötzliche Dunkelheit mitten am Nachmittag fühlt sich immer an, als würde die Welt den Schalter umlegen. Man wird schlagartig müde, obwohl der Tag kaum vorbei ist.

Der Grund für dieses Phänomen ist die Neigung der Erdachse. Unsere Nordhalbkugel kippt im Winter von der Sonne weg. Die Sonnenstrahlen treffen uns dadurch in einem viel flacheren Winkel. Sie verlieren an Kraft und beleuchten eine kürzere Zeitspanne des Tages.

  • Die Erdachse ist um 23,5 Grad geneigt. Diese Schrägstellung ist die alleinige Ursache für die Jahreszeiten, nicht die Entfernung zur Sonne. Tatsächlich ist die Erde im Januar der Sonne am nächsten.

  • Zur Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember erreicht die Nordhalbkugel ihre maximale Wegneigung von der Sonne. Dies markiert den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres.

  • Flacher Lichteinfall: Die Sonne steht selbst mittags tief am Horizont. Ihr Licht legt einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurück und wird stärker gestreut und abgeschwächt.

Während wir hier in Deutschland kaum acht Stunden Tageslicht haben, erlebt die Südhalbkugel genau das Gegenteil. In Argentinien ist an diesem Tag Hochsommer mit langen, hellen Abenden. Nördlich des Polarkreises geht die Sonne wochenlang gar nicht erst auf – das ist die Polarnacht.

Wie bekommt man Untertemperatur weg?

  • Der Notruf als erster Takt in der Melodie der Rettung: Wenn der Körper Alarm schlägt wie ein alter Wecker, der dringend Öl braucht, ist die erste und wichtigste Aktion nicht etwa Panik, sondern der beherzte Griff zum Telefon. Wählen Sie 112. Dies ist der direkte Draht zum professionellen Orchester, das die Partitur der Wiederbelebung beherrscht. Zögern? Eine schlechte Idee, fast so schlecht wie bei Minustemperaturen im T-Shirt tanzen.

  • Der Selbstschutz des Helfers – eine elegante Notwendigkeit: Bevor man zum rettenden Engel mutiert und die Hände ins kalte Wasser der Not taucht, ist der Schutz der eigenen Haut von höchster Wichtigkeit. Schutzhandschuhe sind keine Option, sondern Pflicht. Man möchte schließlich nicht vom Retter zum Patienten avancieren, nur weil man die Tücken der Kälte und ihre Übertragung unterschätzt hat. Ein kleiner Akt der Selbstfürsorge, der Großes bewirkt.

  • Der thermische Hafen – langsam ist das neue schnell: Manche Dinge im Leben brauchen Zeit, und das behutsame Aufwärmen eines vom Frost geküssten Körpers gehört definitiv dazu. Bringen Sie den Betroffenen an einen geschützten, warmen Ort – eine Art thermischer Hafen nach einem stürmischen Ausflug in die Kälte. Dies ist keine Schnellkochtopf-Methode, sondern eine sanfte Rückführung zur Wohlfühltemperatur. Der Körper ist kein Motor, den man mit voller Drehzahl hochfährt, sondern ein komplexes System, das nach Harmonie strebt.

  • Der Kokon der Wärme – Abschied vom nassen Verräter: Feuchtigkeit ist der unsichtbare Verräter, der die Körperwärme schneller entfleuchen lässt als ein schlechter Witz. Daher gilt: Nasse, kalte Kleidung sofort entfernen. Der Körper will nicht in einer klammen Rüstung frieren, sondern in wohliger Trockenheit geborgen sein. Anschließend hüllt man den Betroffenen sorgfältig in warme (Rettungs-)Decken. Diese fungieren wie ein persönlicher Kokon, der die Wärme einfängt und als Reflektoren der Hoffnung die Kälte draußen halten.

  • Das Tabu der Schnellheizung – ein eiskalter Bumerang: Und nun zur Königsklasse der Fehler, die man vermeiden sollte, als wäre es ein Rendezvous mit dem Zahnarzt: KEINE aktive Wärmezufuhr von außen. Heiße Bäder, Wärmflaschen direkt auf der Haut oder gar enthusiastisches Reiben sind kontraproduktiv und riskant. Sie provozieren eine plötzliche Erweiterung der Blutgefäße, ein Phänomen, bekannt als afterdrop, das eiskaltes Blut aus den Gliedmaßen zurück zum Herzen spült und den Zustand dramatisch verschlimmert. Man gießt ja auch kein Benzin ins Feuer, um es zu löschen.

  • Der süße Lichtblick – Energie von innen: Wenn der Betroffene noch bei Bewusstsein ist und die Sinne nicht komplett eingefroren sind, bietet man warme, gesüßte Getränke an. Keine heißen Cocktails, sondern eher lauwarme Zuckerlösungen – Tee, Kakao oder einfach warmes Wasser mit Zucker. Der Zucker liefert schnelle Energie, ein kleiner Lichtblick für den zitternden Stoffwechsel, während die Wärme von innen heraus vorsichtig die Öfen anheizt. Alkohol ist hier übrigens wie ein Bumerang: Er scheint erst zu wärmen, entzieht dem Körper aber nur noch mehr Wärme und ist strengstens zu meiden.

  • Der Anker der Präsenz – Wärme der Nähe: Ein einsamer Kampf ist nur halb so gut wie ein unterstützter. Daher gilt: Bleiben Sie beim Betroffenen, bis professionelle Hilfe eintrifft. Man ist der Anker in der Kälte, der stillschweigende Begleiter, der Sicherheit vermittelt. Diese menschliche Präsenz ist manchmal wirksamer als jede Wärmflasche, denn sie hält die Hoffnung warm und beruhigt die Nerven.

  • Die stabile Seitenlage – ein eleganter Schachzug gegen die Gefahr: Sollte der Betroffene in die Tiefen der Bewusstlosigkeit abtauchen, ohne sich vorher abgemeldet zu haben, ist die stabile Seitenlage der beste Platz für ihn. Sie verhindert, dass Erbrochenes in die Atemwege gelangt – ein unnötiges Drama, das man in dieser ohnehin heiklen Situation tunlichst vermeidet. Ein kleiner Kniff, der potenziell große Komplikationen abwendet und die Atemwege freihält.

  • Der Takt des Lebens – wenn der Motor stockt: Falls das Leben nur noch ein Flüstern ist oder gar ganz verstummt, sprich: Keine Atmung und kein Kreislauf feststellbar sind, dann ist die Zeit für das letzte große Orchester gekommen: die Wiederbelebung. Sofort mit der Reanimation beginnen. Es ist der Versuch, den Motor des Lebens wieder anzukurbeln, auch wenn die Batterie leer zu sein scheint. Jede Minute zählt, wie bei einem Rennen gegen die Zeit, bei dem der Hauptpreis das Leben selbst ist.

Was bedeutet das, wenn man immer nur so 35 Grad Körpertemperatur hat?

Eine Körpertemperatur von konstant 35 Grad Celsius ist mehr als nur ein Gefühl von Kälte. Es ist die medizinische Grenze zur Hypothermie, einer Unterkühlung. Der Körper verliert mehr Wärme, als er erzeugen kann. Dieser Zustand ist nicht normal und signalisiert eine Störung.

Eine Körpertemperatur unter 35 °C definiert eine Hypothermie. Der normale Bereich für Erwachsene liegt zwischen 36,5 °C und 37,4 °C. Eine dauerhaft niedrige Temperatur deutet darauf hin, dass die körpereigene Wärmeregulation nicht mehr ausreicht.

Ursachen für diesen Zustand sind vielfältig:

  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
  • Mangelernährung oder fortgeschrittenes Alter
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente

Die Folgen betreffen den gesamten Organismus. Die Organe werden nicht mehr optimal versorgt, was ihre Funktion einschränkt. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, und das Herz-Kreislauf-System wird stark belastet. Langfristig kann dies zu ernsthaften Organschäden führen.