Wie testet man, ob man eine Sonnenallergie hat?

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Dermatologen diagnostizieren Sonnenallergien oft mittels UV-A-Lichtbestrahlung. Treten daraufhin innerhalb weniger Stunden typische Reaktionen wie Hautrötungen auf, so liegt eine polymorphe Lichtdermatose vor. Dieser Test ermöglicht eine schnelle und präzise Diagnose.
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Sonnenallergie: So finden Sie heraus, ob Sie betroffen sind

Die Sonne schenkt uns Wärme und gute Laune, doch für manche Menschen birgt sie eine Gefahr: die Sonnenallergie. Diese unangenehme Reaktion auf UV-Strahlung kann sich durch Juckreiz, Rötungen, Bläschen und sogar Pusteln äußern und den Sommerurlaub schnell zum Albtraum machen. Doch wie findet man heraus, ob man von einer Sonnenallergie betroffen ist?

Symptome deuten auf eine Sonnenallergie hin:

  • Hautrötungen: Rötungen treten typischerweise an den sonnenexponierten Hautstellen auf, wie Gesicht, Nacken, Dekolleté, Arme und Hände.
  • Juckreiz: Der Juckreiz kann stark ausgeprägt sein und die Haut zum Kratzen reizen.
  • Bläschen: In schweren Fällen können sich kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen auf der Haut bilden.
  • Pusteln: Seltener können sich auch Pusteln, also mit Eiter gefüllte Bläschen, entwickeln.

Diagnose durch den Dermatologen:

Wenn Sie vermuten, an einer Sonnenallergie zu leiden, sollten Sie sich an einen Hautarzt (Dermatologen) wenden. Der Dermatologe kann die Symptome beurteilen und verschiedene Tests durchführen, um die Diagnose zu bestätigen.

UV-A-Lichtbestrahlungstest:

Ein häufig eingesetzter Test zur Diagnose einer Sonnenallergie ist die UV-A-Lichtbestrahlung. Dabei wird eine kleine Hautstelle mit einer bestimmten Dosis UV-A-Licht bestrahlt. Treten innerhalb weniger Stunden typische Reaktionen wie Hautrötungen auf, so liegt eine polymorphe Lichtdermatose vor, eine häufige Form der Sonnenallergie. Dieser Test ermöglicht eine schnelle und präzise Diagnose.

Weitere Diagnoseverfahren:

Neben der UV-A-Lichtbestrahlung können weitere Verfahren zur Diagnosestellung beitragen:

  • Anamnese: Der Dermatologe erfragt Ihre Krankengeschichte und Ihre Symptome. Wann treten die Beschwerden auf? Wie stark sind sie? Welche Medikamente nehmen Sie ein?
  • Klinische Untersuchung: Der Arzt untersucht Ihre Haut auf typische Symptome einer Sonnenallergie.
  • Blutuntersuchungen: In seltenen Fällen können Blutuntersuchungen durchgeführt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Fazit:

Wenn Sie unter Sonnenallergie leiden, können Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen, um Ihre Symptome zu lindern und die Haut vor UV-Strahlung zu schützen. Dazu gehören:

  • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden: Tragen Sie eine Sonnencreme mit LSF 30 oder höher mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbad auf und erneuern Sie den Schutz regelmäßig.
  • Sonnenlicht meiden: Besonders in den Mittagsstunden, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist, sollten Sie die Sonne meiden.
  • Schutzkleidung tragen: Bedecken Sie Ihre Haut mit langärmeligen Shirts, Hosen und einem Hut.
  • Sonnenbrillen tragen: Schützen Sie Ihre Augen vor UV-Strahlung.
  • Medikamente einnehmen: In schweren Fällen kann der Arzt Antihistaminika oder Kortisonpräparate verschreiben.

Wichtig: Bei Verdacht auf eine Sonnenallergie sollten Sie unbedingt einen Dermatologen aufsuchen. Nur so können Sie eine sichere Diagnose erhalten und die richtige Behandlung beginnen.