Wie oft Nasenspülung bei Babys?

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Nasenspülungen bei Babys sind bei Schnupfen, Entzündungen und Allergien sinnvoll. Ein bis dreimal täglich oder bei Bedarf, je nach Bedarf und Schwere des Problems, ist eine gute Orientierung. Wichtiger als die Häufigkeit ist die richtige Anwendung.
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Nasenspülung bei Babys: Wann und wie oft?

Verstopfte Nasen gehören zum Babyalltag. Schnupfen, Allergien oder trockene Heizungsluft können den Kleinen das Atmen, Trinken und Schlafen erschweren. Nasenspülungen bieten hier eine sanfte und effektive Möglichkeit, die Atemwege zu befreien. Doch wie oft darf man die Nase eines Babys spülen und worauf ist dabei zu achten?

Die Häufigkeit der Nasenspülung richtet sich nach dem individuellen Bedarf des Babys und der Schwere der Beschwerden. Als grobe Richtlinie gilt: ein bis dreimal täglich. Bei starkem Schnupfen oder verstopfter Nase kann die Spülung auch häufiger, nach Bedarf, angewendet werden. Entscheidend ist jedoch, auf die Signale des Babys zu achten. Wirkt es gestresst oder wehrt sich vehement, sollte die Spülung unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut versucht werden.

Viel wichtiger als die reine Anzahl der Spülungen ist die richtige Anwendung. Ein zu hoher Druck kann dem empfindlichen Nasenraum schaden und zu Komplikationen führen. Daher sollten Eltern unbedingt die folgenden Punkte beachten:

  • Isotonische Kochsalzlösung verwenden: Diese ist schonend für die Schleimhäute und reizt die Nase nicht zusätzlich. Fertige Lösungen aus der Apotheke sind empfehlenswert.
  • Richtige Dosierung: Für Babys sind spezielle Nasensprays oder -tropfen mit geringer Dosierung erhältlich. Die Packungsbeilage gibt Auskunft über die korrekte Anwendung.
  • Sanfte Spültechnik: Das Baby sollte in einer leicht erhöhten Position liegen. Die Spüllösung wird vorsichtig in das jeweilige Nasenloch eingeträufelt bzw. gesprüht. Dabei den Kopf leicht zur Seite neigen, damit die Flüssigkeit wieder abfließen kann.
  • Absaugen vermeiden: Das Absaugen des Nasensekrets mit einem Nasensauger sollte nur bei starkem Sekretstau und in Rücksprache mit dem Kinderarzt erfolgen. Zu häufiges Absaugen kann die Nasenschleimhaut reizen.
  • Hygiene beachten: Die verwendeten Spülgeräte sollten nach jeder Anwendung gründlich gereinigt werden, um eine Keimvermehrung zu verhindern.

Bei Unsicherheiten bezüglich der Anwendung oder bei anhaltenden Beschwerden sollte in jedem Fall der Kinderarzt konsultiert werden. Er kann die richtige Diagnose stellen und gegebenenfalls weitere Behandlungsmöglichkeiten empfehlen. Eine regelmäßige Nasenpflege mit isotonischer Kochsalzlösung kann zudem vorbeugend wirken und die Nasenschleimhaut des Babys gesund halten.