Wie oft im Jahr gibt es einen Blutmond?

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Ein Blutmond, also eine totale Mondfinsternis, tritt weltweit zwei- bis viermal pro Jahr auf. Jedoch ist dieses Himmelsspektakel nur selten von Deutschland aus sichtbar. Ob Sie den Blutmond beobachten können, hängt von Ihrem Standort und der genauen Uhrzeit der Finsternis ab.
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Wie oft gibt es einen Blutmond im Jahr?

Ich denk an diese eine Nacht, Januar 2019 war das, bei Garmisch, die Kälte kroch unter die Jacke. Alle warteten auf diesen roten Mond. Es ist ein ganz eigenes Gefühl, wenn man da steht und in den Himmel starrt, und man weiß, gleich passiert was.

Man liest ja immer, die Dinger passieren öfter als man denkt. Weltweit gesehen schon so zwei, drei, manchmal sogar vier Mal im Jahr. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, eine Zahl auf Papier, die mit dem echten Erleben wenig zu tun hat.

Bei uns in Deutschland ist das reines Glücksspiel. Du musst halt genau auf der richtigen, der dunklen Seite der Erde sein, wenn der Mond in den Erdschatten taucht. Meistens passierts, wenn wir schlafen oder die Wolken alles verdecken. Es ist frustrierend.

Und selbst wenn alles passt, ist die Show so kurz. Ich erinnere mich, wie der Mond rot wurde, magisch, wirklich. Aber kaum hattest du dich dran gewöhnt, fing er schon an, auf der anderen Seite wieder hell zu werden. Die ganze totale Phase dauert ja keine zwei Stunden.

Wie oft gibt es einen Blutmond im Jahr? Ein Blutmond ereignet sich global zwei- bis viermal pro Jahr.

Kann man jeden Blutmond von Deutschland aus sehen? Nein, die Sichtbarkeit ist vom eigenen Standort auf der Erde zur Zeit der Finsternis abhängig.

Wie lange dauert eine totale Mondfinsternis maximal? Die maximale Dauer der Phase der Totalität beträgt weniger als zwei Stunden.

Wann ist der nächste Blutmond zu sehen?

Der nächste ganz besonders romantische und ein bisschen gruselige Blutmond (totale Mondfinsternis) erwartet uns am 14. März 2025. Er wird sich in seiner vollen Pracht über Teilen von Nord- und Südamerika, Europa und Afrika zeigen – quasi ein galaktisches Rendezvous, bei dem nicht jeder den Logenplatz erwischt.

  • Ein himmlisches Spektakel für Frühaufsteher (oder Spätaufsteher, je nach Kontinent): Die genaue Uhrzeit und Sichtbarkeit hängt natürlich von Ihrem persönlichen GPS-Koordinaten-Glück ab. Ein bisschen wie bei der Parkplatzsuche in der Innenstadt – Timing ist alles.
  • Nicht nur für die ganz Großen: Auch wer den vollen "Blutmond-Zauber" verpasst, muss nicht traurig sein. Eine partielle Mondfinsternis, also ein bisschen schüchtern versteckt, wird in noch mehr Regionen zu sehen sein. So kriegt fast jeder seinen Anteil am kosmischen Theater.
  • Die Zukunft ist blutrot (und das ist gut so): Wer jetzt schon sehnsüchtig auf die nächste Dosis Himmelsdrama wartet: Weitere totale Mondfinsternisse sind für 2026 und 2027 angekündigt. Aber Vorsicht: Die genauen Sichtbarkeitsfenster sind wie bei einem guten Wein – regional sehr unterschiedlich. Es lohnt sich also, die astronomischen Terminkalender im Auge zu behalten, damit Sie den perfekten Platz im Universum ergattern.