Wie mache ich eine Nasenspülung mit Kochsalz?

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Für eine wohltuende Nasenspülung benötigen Sie kein spezielles Salz. Lösen Sie einfach 900 mg reines Kochsalz (ohne Jod oder andere Zusätze) in 100 ml lauwarmem Wasser auf. Diese isotonische Lösung eignet sich perfekt für Ihre Nasendusche.
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Sanfte Reinigung: Nasenspülung mit Kochsalzlösung selbstgemacht

Eine verstopfte Nase, gereizte Schleimhäute oder lästiger Schnupfen? Eine Nasenspülung kann hier Linderung verschaffen und die Atemwege befreien. Besonders praktisch: Sie können die wohltuende Salzlösung ganz einfach selbst herstellen. Dafür benötigen Sie weder teures Nasenspülsalz noch spezielle Zusätze. Reines Kochsalz und Wasser reichen völlig aus.

Das richtige Mischverhältnis ist entscheidend: Für eine schonende und effektive Nasenspülung ist eine isotonische Kochsalzlösung ideal. Das bedeutet, der Salzgehalt der Lösung entspricht dem des menschlichen Körpers. So wird die Nasenschleimhaut weder gereizt noch ausgetrocknet.

Und so geht's:

  1. Abkochen: Erhitzen Sie 100 ml Leitungswasser bis zum Kochen, um Keime abzutöten. Lassen Sie das Wasser anschließend auf eine lauwarme Temperatur abkühlen. Zu heißes oder zu kaltes Wasser kann unangenehm sein und die Nasenschleimhaut reizen.
  2. Abmessen: Wiegen Sie genau 900 mg (0,9 Gramm) reines Kochsalz ab. Verwenden Sie hierfür am besten eine Küchenwaage. Achten Sie darauf, jodiertes Salz oder Salz mit Zusätzen wie Fluorid zu vermeiden, da diese die Nasenschleimhaut reizen können.
  3. Auflösen: Geben Sie das abgewogene Salz in das lauwarme Wasser und rühren Sie so lange, bis es sich vollständig aufgelöst hat.
  4. Spülen: Füllen Sie die fertige isotonische Kochsalzlösung in eine geeignete Nasendusche oder einen Nasenspülkännchen. Beugen Sie sich über das Waschbecken und spülen Sie vorsichtig ein Nasenloch nach dem anderen. Atmen Sie während der Spülung durch den Mund.

Wichtige Hinweise:

  • Hygiene: Reinigen Sie Ihre Nasendusche oder Ihr Nasenspülkännchen nach jeder Anwendung gründlich mit heißem Wasser und lassen Sie es gut trocknen, um Keimbildung zu vermeiden.
  • Häufigkeit: Spülen Sie Ihre Nase maximal zwei- bis dreimal täglich. Eine zu häufige Anwendung kann die Nasenschleimhaut austrocknen.
  • Bei Beschwerden: Bei anhaltenden Beschwerden, Nasenbluten oder Schmerzen sollten Sie einen Arzt oder HNO-Spezialisten konsultieren. Die Selbstbehandlung ersetzt keinen ärztlichen Rat.
  • Alternative: Sollten Sie keine Küchenwaage besitzen, können Sie auch einen gestrichenen Teelöffel Kochsalz auf einen Liter Wasser verwenden. Diese Methode ist jedoch weniger präzise.

Mit dieser einfachen Anleitung können Sie Ihre Nasenspülung mit Kochsalzlösung bequem und kostengünstig selbst herstellen. Die regelmäßige Anwendung kann dazu beitragen, die Atemwege frei zu halten und die Nasenschleimhaut zu pflegen.