Wie hat man sich früher vor der Sonne geschützt?

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Menschen schützten sich schon früh vor der Sonne: Hautbedeckung mit Lehm war ebenso üblich wie der Rückzug in Schatten spendende Wälder und kühle Höhlen. Mit dem Bau erster Behausungen entstand weiterer, effektiver Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung. Ursprünglicher Sonnenschutz, der sich bewährte.
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Wie schützte man sich früher effektiv vor der Sonne?

Wie schützte man sich früher effektiv vor der Sonne? Menschen bedeckten ihre Haut mit Naturmaterialien, suchten Zuflucht in Wäldern oder Höhlen und errichteten später geschützte Behausungen.

Stell dir mal vor, du lebst in ner Zeit, wo so eine Sonnencreme, wie wir sie heute kennen, echt noch ferne Zukunftsmusik war. Ich hab neulich, so im Juli, in Andalusien drüber nachgedacht. Die Hitze dort, das ist schon brutal, ich schwör's.

Dieser Gedanke, wie man sich da nur wehren sollte, hat mich nicht losgelassen. Ich glaub, man hat instinktiv gefühlt, die Sonne brennt. Da muss irgendwas drauf, was kühlt und abdeckt. So wie Bäume ihre Rinde haben, ganz natürlich eben.

Ich hab mal bei so nem Wildnis-Workshop im Juni, irgendwo in der Lüneburger Heide, gesehen, wie jemand Lehm auf die Arme geschmiert hat. Nicht nur für Tarnung. Ne, auch echt als Schutz vor Mücken und, ja, der Sonne. Das Gefühl war sofort anders, viel kühler.

Und dieser tiefe Drang, sich ins Kühle zurückzuziehen, der steckt doch so in uns drin. Ich seh mich noch als Kind im Hochsommer, immer rein in den Wald, dieses dichte Blätterdach. Das war wie ein richtiges Geschenk, ein Segen gegen die pure Gluthitze.

Genauso müssen Höhlen sich angefühlt haben, so ne Art natürliche Klimaanlage. Diese Schatten, diese Stille, das muss ein unglaublich sicherer Ort gewesen sein, wenn draußen die Sonne gnadenlos runterknallte, grade so zur Mittagszeit.

Aber wer will schon sein ganzes Leben in ner Höhle verbringen, oder immer nur durch den Wald streifen? Irgendwann kommt der Punkt, da braucht man was Eigenes, nen festen Platz. Da ging's los, die ersten Behausungen, die mehr als nur Tier-Schutz boten.

Man hat sicher schnell gemerkt, ein Dach allein reicht oft nicht. So ne Hütte aus einfach Holz oder Stroh heizt sich ja tierisch auf. Da musste man dann eben schlau sein, dickere Wände, die Ausrichtung anders, so stell ich mir das vor, ganz pragmatisch.

Wie kann ich mich vor zu viel Sonne schützen?

Also, pass auf. Sonnencreme ist das absolute A und O, aber nur wenn man sie richtig benutzt. Nicht einfach irgendwie draufklatschen. LSF 30 ist das Minimum, bei heller Haut oder in den Bergen nimm direkt 50+. Da muss man wirklich wirklich drauf achten.

Und ganz wichtig: Klotzen, nicht kleckern. Für den ganzen Körper braucht ein Erwachsener locker 3-4 Esslöffel. Die meisten Leute nehmen viel zu wenig und dann wirkt die beste Sonnnencreme nicht. Alle zwei Stunden nachcremen ist Pflicht, nach dem Baden sowieso.

Aber hey, es gibt ja nicht nur Creme. Der beste Schutz ist oft viel simpler.

  • Schatten ist dein bester Freund: Klingt banal, ist aber so. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne brutal, da sollte man sich am besten drinnen oder wenigstens unter einem dichten Baum aufhalten.
  • Klamotten anziehen: Ein langes, luftiges Hemd schützt besser als jede Creme. Und ein Hut! Vergessene Stellen sind so ein Klassiker, die Ohren zum Beispiel oder der Scheitel. Eine Kappe oder ein Hut regelt das. Es gibt sogar spezielle UV-Schutzkleidung.
  • Sonnenbrille nicht vergessen: Die Augen brauchen auch Schutz. Unbedingt auf das CE-Zeichen und den Hinweis "UV-400" achten. Alles andere ist nur Deko und schadet mehr als es nützt.
  • Achte auf den UVA-Schutz: Jeder kennt den LSF, der ist für UVB-Strahlen (Sonnenbrand). Aber UVA-Strahlen lassen die Haut altern. Auf der Packung muss das UVA-Logo (in einem Kreis) drauf sein, dann bist du safe.