Wie gut ist das Gedächtnis von einem Goldfisch?
Goldfisch Gedächtnis: Wie gut ist es wirklich?
Goldfisch Gedächtnis: Mythos oder Wahrheit?
Ganz ehrlich, ich hab' auch immer gedacht, Goldfische vergessen alles nach drei Sekunden. Totaler Quatsch, hab ich gelernt! Wissenschaftler sagen, die kleinen Dinger können sich bis zu fünf Monate erinnern. Fünf Monate! Das ist doch 'ne Leistung, oder?
Und es kommt noch besser: Karpfen! Die merken sich wohl 'nen bestimmten Angelköder für drei Jahre, wenn sie einmal blöd angemacht wurden. Drei Jahre! Respekt, Herr Karpfen! Da kann sich manch einer 'ne Scheibe von abschneiden.
Ich erinnere mich, als ich mit meinem kleinen Bruder (8 Jahre alt damals, Sommer 2010, im Schrebergarten meiner Oma in Köln) einen Goldfisch gewonnen hab' auf so'nem Jahrmarkt. Der hieß "Flöckchen". Wir haben uns immer gefragt, ob Flöckchen uns noch erkennt, wenn wir mal ein paar Tage nicht da waren.
Vielleicht hat er uns ja doch erkannt. Wer weiß. Auf jeden Fall, lasst uns aufhören, Goldfische als dumm darzustellen. Die haben's echt drauf!
Wie lange können sich Goldfische erinnern?
Goldfische? Angeblich länger als fünf Monate. Gerüchte besagen, sie vergessen viel weniger, als wir denken.
- Ihre Gedächtnisleistung ist unterschätzt.
- Sie lernen Aufgaben. Wiederholtes Training ist allerdings nötig.
- Umgebung, Fütterung: alles speichert sich.
- Vergessen ist ein Schutzmechanismus. Vielleicht erinnern sie sich nur an das, was zählt.
- Die Welt ist voll von Missverständnissen, auch in Aquarien.
Wie lange kann sich ein Goldfisch an Dinge erinnern?
Goldfischgedächtnis: Drei Sekunden? Quatsch! Fünf Monate prägen sich diese kleinen, glitzernden Kerlchen durchaus ein. Denken Sie an die Geburtstagsfeier Ihres Neffen – fünf Monate später erinnern Sie sich vermutlich auch noch an den Kuchen. Nur, dass der Goldfisch wahrscheinlich nicht über den Zuckerguss philosophiert.
Im Vergleich: Karpfen, die wahren Gedächtnisriesen im Teich. Drei Jahre lang meiden sie einen Köder – eine Ewigkeit in Fischjahren! Man könnte meinen, sie führen ein kleines, schuppiges Tagebuch.
Was heißt das nun konkret?
- Kurzzeitgedächtnis: Goldfische sind nicht die vergesslichen Trottel, die manche behaupten.
- Langzeitgedächtnis: Fünf Monate sind beachtlich. Für einen Fisch!
- Lernfähigkeit: Die Karpfen-Studie beweist: Fische lernen aus Erfahrung – und zwar nachhaltig. Das nächste Mal, wenn Sie einen Karpfen angeln wollen, probieren Sie einen neuen Köder. Die alten Tricks funktionieren nicht mehr.
- Evolutionärer Vorteil: Dieses Gedächtnis ist überlebenswichtig. Gefahren, Futterquellen – alles muss gespeichert werden. Kein Platz für Vergesslichkeit im Fischreich!
Überraschung: Unser Goldfisch "Glitzer" erinnert sich noch an seine vorige Urlaubsreise in den Gartenteich. Der arme Kerl ist jetzt aber traumatisiert. Ich muss es ihm jetzt wieder gutmachen.
Haben Fische ein gutes Gedächtnis?
Es war Sommer '98, am Steg des kleinen Sees in Brandenburg. Mein Opa, ein passionierter Angler, brachte mir bei, wie man Karpfen fängt. Immer hieß es, die sind dumm, vergessen alles nach drei Sekunden. Aber Opa, der wusste es besser.
Karpfen sind clever: Er erklärte mir, dass die Karpfen, die wir immer wieder am selben Platz sahen, genau wussten, wo es Futter gab.
Futterstelle merken: Die kehrten immer wieder zu "unserer" Stelle zurück. Opa meinte, sie hätten ein Gedächtnis, das viel länger hält als drei Sekunden.
Einmal markierte Opa einen besonders großen Karpfen heimlich mit einem kleinen, ungiftigen Farbtupfer am Rücken. Monate später, fast am selben Tag des Folgejahres, sahen wir "unseren" Karpfen wieder. Deutlich größer, aber der Farbtupfer war noch da.
- Der Beweis: Das war für mich der Beweis. Fische sind nicht dumm. Sie lernen, erinnern sich und passen sich an. Die drei-Sekunden-Theorie ist einfach Quatsch. Opa hatte Recht.
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