Welche Muskeln braucht man beim Kraulen?

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Kraulen und Rückenschwimmen aktivieren harmonisch Bein- und Armmuskulatur, wobei der rhythmische Bewegungsablauf die Gelenke schont. Die koordinierte Arbeit von großen Muskelgruppen sorgt für ein effektives, gelenkschonendes Training. Besonders die Knie profitieren von der geringen Belastung.
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Welche Muskulatur wird beim Kraulen beansprucht?

Kraulen ist eine Schwimmtechnik, die sowohl die Bein- als auch die Armmuskulatur beansprucht. Durch die harmonische Koordination dieser Muskelgruppen während des rhythmischen Bewegungsablaufs wird ein effektives und gelenkschonendes Training ermöglicht.

Armmuskulatur:

  • Schultergürtel: Schultermuskeln (Trapezius, Deltamuskel), Obergrätenmuskel (Supraspinatus)
  • Oberarm: Bizeps (Beuger), Trizeps (Strecker)
  • Unterarm: Beugemuskeln (Flexoren), Streckmuskeln (Extensoren)

Beinmuskulatur:

  • Oberschenkel: Quadrizeps (Strecker), Hamstrings (Beuger)
  • Unterschenkel: Wadenmuskulatur (Gastrocnemius, Soleus), Schienbeinmuskulatur (Tibialis anterior)

Kernmuskulatur:

  • Die Rumpfmuskulatur stabilisiert den Körper und ermöglicht eine effektive Kraftübertragung. Dazu gehören:
    • Bauchmuskeln
    • Rückenmuskulatur
    • Beckenbodenmuskulatur

Vorteile für die Muskulatur:

  • Das Kraulen stärkt die Arm-, Bein- und Kernmuskulatur.
  • Die koordinierte Bewegungsabfolge verbessert die Muskelfunktion und das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Muskelgruppen.
  • Die rhythmische Bewegung fördert die Durchblutung und trägt zur Entspannung der Muskulatur bei.

Besonderheiten:

  • Im Gegensatz zum Rückenschwimmen belastet das Kraulen die Kniegelenke weniger stark.
  • Durch die abwechselnde Armbewegung wird die seitliche Rumpfmuskulatur beansprucht und die Wirbelsäule stabilisiert.
  • Das Kraulen ist daher ein geeignetes Training für Menschen mit Gelenkproblemen oder Bewegungseinschränkungen.