Welche Krankheiten können Herzrasen auslösen?
Welche medizinischen Ursachen lösen Herzrasen-Anfälle aus?
Medizinische Ursachen für Herzrasen-Anfälle: Hohes Fieber, Schilddrüsenfehlfunktionen oder Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Kammertachykardie sowie anfallsartige supraventrikuläre Tachykardien sind bekannte Auslöser.
Manchmal spüre ich selbst, wie mein Herz kurz rast, besonders wenn ich mal wieder zu viel Kaffee trinke. Aber bei richtigen Anfällen, das ist schon was anderes. Ich erinnere mich an einen Freund, der letztes Jahr, im März, in Berlin echt flach lag mit Grippe – richtig hohes Fieber hatte er. Da hat sein Herz so richtig Gas gegeben, das war beängstigend, hat er erzählt. Der Arzt meinte dann, das kommt oft vom Fieber, der Körper kämpft eben.
Oder diese Sache mit der Schilddrüse, das hab ich schon öfter gehört. Meine Tante zum Beispiel, die hatte vor ein paar Jahren auf einmal dauernd so ein Gefühl von Unruhe, obwohl eigentlich nix war. Dann kam raus, ihre Schilddrüse war total überaktiv. Nach der richtigen Behandlung wurde es dann viel besser mit diesem Herzstolpern.
Die Sache mit den echten Herzrhythmusstörungen, das ist schon krasser, finde ich. Ich hab mal einen Doku gesehen, da ging es um Vorhofflimmern. Das ist dann, wenn das Herz oben im Vorhof so unregelmäßig zuckt, gar nicht mehr richtig pumpt. Oder noch schlimmer, eine Kammertachykardie, das ist dann schon eine ernste Sache, wenn die Hauptkammern so rasen. Das muss man wirklich ernst nehmen, da geht's dann schnell ins Krankenhaus, hab ich gelernt.
Und dann gibt's noch diese "anfallsartigen Vorhoftachykardien", Fachleute nennen das paroxysmale supraventrikuläre Tachykardien. Das ist, als ob das Herz aus heiterem Himmel einfach losrennt. Ein Bekannter hatte das mal mitten im Supermarkt, im Juli, ganz plötzlich. Er musste sich dann auf den Boden setzen, bis es wieder vorbei war. Der meinte, das kam und ging total spontan, ganz ohne Vorwarnung, und war dann auch wieder weg.
Wie bekomme ich mein Herzrasen weg?
Herzrasen, das ist echt nervig. Manchmal kommt das aus dem Nichts, echt unvorhergesehen. Was ich mache? Erstmal, Ruhe bewahren. Das ist leichter gesagt als getan, aber Panik macht es nur schlimmer, glaubt mir.
- Atemübungen sind ein Muss. Tief ein- und ausatmen. Das ist so ein Klassiker, aber es wirkt tatsächlich. Wenn der Puls rast, kurz hinsetzen und wirklich mal bewusst durchatmen. Ein paar Mal tief Luft holen, ausatmen. Das beruhigt die Nerven.
Manchmal habe ich das Gefühl, mein Herz springt mir gleich raus. Was hilft da noch?
- Manchmal hilft Aufstoßen. Klingt komisch, ist aber so. Wenn sich Luft im Magen staut, kann das Druck auf den Brustkorb ausüben und das Herzrasen verstärken. Ein beherzter Rülpser kann da Wunder wirken. Seriously.
Und was ist mit dem Vagusnerv? Man hört ja so viel darüber.
- Der Vagusnerv spielt eine große Rolle. Den kann man stimulieren. Manche sagen, eine sanfte Halsmassage hilft, aber das muss man vorsichtig machen. Einfach mal leicht über den Hals streichen, nicht zu fest.
Gibt es da noch andere Tricks, die so im Alltag funktionieren?
- Nase und Mund zuhalten und dann versuchen, auszuatmen. Das ist diese Valsalva-Manöver-Sache. Das soll den Parasympathikus aktivieren und den Puls verlangsamen. Muss man aber auch vorsichtig ausprobieren.
Was vermeide ich am besten, wenn ich anfällig dafür bin?
- Koffein und Nikotin sind Teufelszeug, wenn man zu Herzrasen neigt. Kein Kaffee am Nachmittag, keine Zigaretten. Das ist echt die erste Regel. Einfach mal darauf verzichten, der Körper dankt es einem.
- Stress vermeiden ist natürlich auch wichtig. Aber wer kann das schon immer? Wenn es geht, mal kurz raus aus der Situation, wenn man merkt, dass es losgeht. Ein paar Minuten Stille tun oft gut.
Können Darmprobleme Herzrasen auslösen?
Klar, Darmprobleme können einem das Herz ganz schön in die Hose rutschen lassen! Wenn die kleinen Mitbewohner im Bauch streiken und die Darmflora eher an einen schlecht organisierten Jahrmarkt erinnert, kann das üble Nachwirkungen haben.
Chaos im Darm, Chaos im Herz: Eine Dysbiose (das klingt schon nach Drama, nicht wahr?) ist quasi die geheime Sabotageaktion der Darmbakterien. Statt harmonisch zusammenzuarbeiten, zetteln sie eine Rebellion an.
Botenstoffe auf Abwegen: Diese üblen Bakterien produzieren Stoffe, die dann über den Blutkreislauf zum Herzen schippern und dort für Aufruhr sorgen. Stell dir vor, kleine, freche Briefträger klingeln Sturm, obwohl gar kein Paket da ist.
Symptome wie ein schlechter Film:
- Herzrasen: Das Herz fängt an zu pochen wie ein panischer Hase auf der Flucht.
- Brustdruck: Ein Gefühl, als würde ein kleiner Elefant auf deiner Brust sitzen und Tango tanzen.
- Luftnot: Man fühlt sich, als hätte man gerade einen Marathon im tiefsten Ozean hinter sich – und das ohne Schwimmflügel.
Der Clou: Das alles kann passieren, selbst wenn dein Herz sonst kerngesund ist. Die Ursache liegt dann nicht im Motor selbst, sondern im Zubehör – sprich, im Darm. Ein echter Fall von "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht" – aber hier ist es eher "Was die Bakterien anrichten, das spürt der Körper".
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