Was tun bei starkem Sonnenbrand mit Blasen?

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Bei ausgeprägtem Sonnenbrand mit Blasenbildung ist ärztliche Hilfe erforderlich. Die Blasen dürfen nicht selbst geöffnet werden, um Entzündungen zu vermeiden. Bei starken Schmerzen kann der behandelnde Arzt Schmerzmittel verordnen.
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Absolut! Hier ist ein Artikel, der die wichtigsten Informationen zusammenfasst und gleichzeitig einzigartig und hilfreich ist:

Sonnenbrand mit Blasen: Was jetzt zu tun ist – und was besser nicht!

Die Sonne ist herrlich, aber ihre Schattenseiten können schmerzhaft sein. Ein Sonnenbrand ist schnell passiert, und wenn er sich mit Blasenbildung äußert, ist Vorsicht geboten. Hier erfahren Sie, was Sie tun sollten und wann es Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen.

Wann ist es ein Fall für den Arzt?

Ein Sonnenbrand mit Blasen ist mehr als nur eine Rötung. Er deutet auf eine Verbrennung zweiten Grades hin, bei der die Haut bereits stark geschädigt ist. In folgenden Fällen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen:

  • Großflächige Blasen: Wenn ein großer Bereich des Körpers betroffen ist.
  • Starke Schmerzen: Die Schmerzen sind unerträglich und lassen auch mit rezeptfreien Mitteln nicht nach.
  • Begleitsymptome: Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Kopfschmerzen.
  • Anzeichen einer Infektion: Rötung, Schwellung, Eiterbildung oder zunehmende Schmerzen im Bereich der Blasen.
  • Säuglinge und Kinder: Bei Babys und kleinen Kindern ist besondere Vorsicht geboten.

Was Sie selbst tun können (bis zum Arzttermin):

  • Kühlen, kühlen, kühlen: Kühle (nicht eiskalte!) Umschläge oder ein kurzes, lauwarmes Bad können die Schmerzen lindern. Vermeiden Sie Eis direkt auf der Haut, da dies zu Erfrierungen führen kann.
  • Feuchtigkeit spenden: Tragen Sie eine beruhigende Lotion oder Creme auf (z.B. mit Aloe Vera). Achten Sie darauf, dass sie frei von Duftstoffen und Alkohol ist, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
  • Blasen in Ruhe lassen! Das Wichtigste: Öffnen Sie die Blasen auf keinen Fall selbst! Sie schützen die darunterliegende Haut vor Infektionen. Wenn eine Blase platzt, reinigen Sie die Stelle vorsichtig mit Wasser und Seife und decken Sie sie mit einem sterilen Verband ab.
  • Schmerzmittel: Bei Bedarf können Sie rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol einnehmen, um die Schmerzen zu lindern.
  • Viel trinken: Sonnenbrand entzieht dem Körper Flüssigkeit. Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
  • Sonne meiden: Schützen Sie die verbrannte Haut unbedingt vor weiterer Sonneneinstrahlung. Tragen Sie lockere, leichte Kleidung und halten Sie sich im Schatten auf.

Was der Arzt tun kann:

  • Beurteilung der Verbrennung: Der Arzt wird den Schweregrad des Sonnenbrands beurteilen und gegebenenfalls weitere Behandlungen empfehlen.
  • Schmerzmittel: Bei starken Schmerzen kann der Arzt stärkere Schmerzmittel verschreiben.
  • Infektionskontrolle: Der Arzt kann beurteilen, ob eine Infektion vorliegt und gegebenenfalls eine antibiotische Salbe oder ein orales Antibiotikum verschreiben.
  • Wundversorgung: Der Arzt kann Ihnen zeigen, wie Sie die betroffenen Stellen richtig reinigen und verbinden, um die Heilung zu fördern und Infektionen vorzubeugen.

Vorbeugung ist der beste Schutz:

  • Sonnenschutz: Tragen Sie ausreichend Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auf (mindestens LSF 30).
  • Mittagssonne meiden: Vermeiden Sie die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Schützende Kleidung: Tragen Sie lange Ärmel, Hosen, einen Hut und eine Sonnenbrille.

Wichtig: Dieser Artikel dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn Sie sich unsicher sind oder starke Beschwerden haben, suchen Sie bitte einen Arzt auf.