Was passiert, wenn man trotz Periode Schwimmen geht?

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Das sanfte Wasser umhüllt den Körper, löst Verspannungen und schenkt Leichtigkeit. Die Bewegung im Becken setzt Glückshormone frei, lindert menstruelle Beschwerden und sorgt für ein gesteigertes Wohlbefinden. Schwimmen – eine wohltuende Auszeit, die Körper und Geist erfrischt.
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Schwimmen während der Periode: Mythos oder medizinische Empfehlung?

Während der Menstruation verspüren viele Frauen Unterleibsschmerzen, Krämpfe und Stimmungsschwankungen. Um diese Beschwerden zu lindern, suchen sie nach verschiedenen Möglichkeiten der Linderung. Eine davon ist das Schwimmen. Doch kann man ohne Bedenken trotz Periode schwimmen gehen oder ist es eher schädlich?

Vorteile des Schwimmens während der Periode

Tatsächlich kann Schwimmen während der Periode einige Vorteile bieten:

  • Schmerzlinderung: Die sanfte Bewegung im Wasser wirkt entspannend auf die Beckenmuskulatur und kann Krämpfe lindern.
  • Stressabbau: Die Endorphine, die beim Schwimmen freigesetzt werden, haben eine stimmungsaufhellende Wirkung und können PMS-Symptome wie Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit reduzieren.
  • Verbesserte Durchblutung: Die Bewegung im Wasser fördert die Durchblutung im Unterleib, was weiteren Schmerzen vorbeugen kann.

Hygienische Aspekte

Allerdings gibt es auch einige hygienische Aspekte zu beachten, wenn man während der Periode schwimmen möchte:

  • Benutzung eines Tampons oder einer Menstruationstasse: Tampons oder Menstruationstassen fangen das Blut auf und verhindern, dass es ins Wasser gelangt.
  • Dunkle Badekleidung: Dunkle Badekleidung kann Flecken kaschieren, falls doch etwas Blut austritt.
  • Regelmäßige Tampons wechseln: Tampons sollten regelmäßig gewechselt werden, um Gerüche und Infektionen zu vermeiden.
  • Duschen nach dem Schwimmen: Nach dem Schwimmen sollte man duschen, um Chlorreste von der Haut zu entfernen, die Reizungen verursachen können.

Medizinische Bedenken

In den meisten Fällen ist es unbedenklich, trotz Periode zu schwimmen. Allerdings gibt es einige medizinische Ausnahmen, die zu beachten sind:

  • Starke Blutungen: Bei sehr starken Blutungen kann es schwierig sein, das Blut mit einem Tampon oder einer Menstruationstasse aufzufangen. Schwimmen ist in diesem Fall nicht ratsam.
  • Offene Wunden: Wenn die Periode mit offenen Wunden oder Infektionen einhergeht, sollte man nicht schwimmen, da das Wasser diese verschlimmern kann.
  • Erkältungen oder Grippe: Bei Erkältungen oder Grippe ist das Immunsystem geschwächt und man sollte auf anstrengende Aktivitäten wie Schwimmen verzichten.

Fazit

Schwimmen kann während der Periode eine wohltuende Aktivität sein, die Schmerzen lindert und die Stimmung verbessert. Es ist jedoch wichtig, die hygienischen Aspekte zu beachten und auf mögliche medizinische Bedenken zu achten. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie trotz Periode schwimmen können, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.