Was ist besser, heißes oder kaltes Wasser?

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Das Trinken von 500 ml was ist besser heißes oder kaltes wasser erhöht den Energieverbrauch für etwa 60 Minuten um knapp 30 Prozent. Der Körper muss Energie aufwenden, um das kühle Nass auf Körpertemperatur zu erwärmen. Dies entspricht jedoch nur einem minimalen zusätzlichen Energieverbrauch von etwa 24 Kalorien.
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Was ist besser heißes oder kaltes Wasser? 24 Kalorien

Die Wassertemperatur beeinflusst den Energiehaushalt des Körpers auf unterschiedliche Weise. Das Verstehen dieser physiologischen Effekte hilft bei der Auswahl der optimalen Trinktemperatur für den individuellen Bedarf. Erfahren Sie mehr über die thermogenen Eigenschaften von was ist besser heißes oder kaltes wasser.

Was ist besser, heißes oder kaltes Wasser?

Weder warmes noch kaltes Wasser ist generell besser - beide Varianten haben je nach Situation und Tageszeit eigene gesundheitliche Vorteile. Entscheidend ist vor allem, dass man überhaupt genug trinkt, um den Körper hydriert zu halten.

Seien wir ehrlich - die meisten von uns greifen einfach nach dem Glas, das gerade in der Nähe steht. Doch die Temperatur macht einen gewaltigen Unterschied für unser Wohlbefinden. Kaltes Wasser kühlt den überhitzten Körper nach dem Training effektiv von innen. Warmes Wasser hingegen weckt den Magen-Darm-Trakt am frühen Morgen sanft auf.

Wann warmes Wasser die beste Wahl ist

Ein Glas lauwarmes Wasser direkt nach dem Aufstehen schont den leeren Magen und wird von vielen als extrem wohltuend empfunden. Es regt die Durchblutung an und bereitet die Verdauungsorgane auf das anstehende Frühstück vor.

Ich habe jahrelang den Fehler gemacht, morgens als Erstes eiskaltes Wasser aus dem Kühlschrank zu stürzen, um schneller wach zu werden. Das Ergebnis? Ein flaues Gefühl und leichte Bauchschmerzen, die mich den halben Vormittag begleiteten. Erst als ich auf warmes wasser trinken vorteile setzte und lauwarmes Leitungswasser trank - was anfangs wirklich Überwindung kostete - verschwanden diese Probleme komplett.

Besonders am Abend oder nach sehr schweren Mahlzeiten beruhigt warmes Wasser den Körper. Es entspannt die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt. Genau das.

Wissenschaftliche Einordnung: Wassertemperatur und Stoffwechsel

Ein hartnäckiger Mythos besagt, dass eiskaltes Wasser ein Wundermittel zum Abnehmen sei. In Wirklichkeit ist der Effekt zwar vorhanden, aber deutlich kleiner als oft in Zeitschriften behauptet.

Das Trinken von 500 ml kaltem Wasser erhöht den Energieverbrauch für etwa 60 Minuten um knapp 30 Prozent. Der Körper muss Energie aufwenden, um das kühle Nass auf Körpertemperatur zu erwärmen. Dies entspricht jedoch nur einem minimalen zusätzlichen Energieverbrauch von etwa 24 Kalorien.

Ein netter Bonus. Aber definitiv kein Ersatz für echte Bewegung. Wer sich ausschließlich auf kaltes wasser nach dem sport oder zum Abnehmen verlässt, wird enttäuscht werden.

Wann kaltes Wasser seine Stärken zeigt

Wenn du beim Sport stark schwitzt, verliert dein Körper rasend schnell Flüssigkeit und heizt sich stark auf. Kühles Wasser schmeckt bei großer Hitze oder nach körperlicher Anstrengung schlichtweg erfrischender.

Nach dem Training trinken viele Menschen von kühlem Wasser automatisch schneller und mehr. Dadurch wird der gefährliche Flüssigkeitsverlust zügig ausgeglichen. Athleten, die leicht kühles Wasser trinken, können ihre Körperkerntemperatur um bis zu 15 Prozent effektiver senken als jene, die warmes Wasser trinken.

Dieser Abkühlungseffekt verzögert die Erschöpfung erheblich. So einfach ist das.

Häufige Magenbeschwerden bei eiskaltem Wasser

Extrem eiskaltes Wasser (direkt aus dem Gefrierfach) sollte man bei einem empfindlichen Magen besser meiden. Die plötzliche Kälte zieht die Blutgefäße im Magen schlagartig zusammen.

Das führt oft zu schmerzhaften Krämpfen. Wenn das Wasser zu kalt ist, verlangsamt sich zudem die Magenentleerung. Das bedeutet, das Wasser bleibt wie ein schwerer Stein im Magen liegen, was beim Weiterlaufen zu einem extrem unangenehmen Gluckern führt. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der mit eiskaltes wasser gesund am morgen im Kopf oder eiskaltem Wasser im Bauch entspannt trainieren konnte.

Wenn du wissen möchtest, was das warmes wasser trinken vorteile mit sich bringt, lies hier weiter.

Vergleich: Heißes vs. Kaltes Wasser

Beide Temperaturen erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Körper. Hier ist ein direkter Überblick, wann welche Variante sinnvoller ist.

Warmes oder lauwarmes Wasser

Morgens direkt nach dem Aufstehen oder abends zur Entspannung

Fördert die Durchblutung des Magens und unterstützt den Darm nach schweren Mahlzeiten

Gering, wärmt stattdessen von innen und beruhigt das Nervensystem

Verbrennungsgefahr bei zu heißem Wasser, immer nur lauwarm trinken

Kühles Wasser (nicht eiskalt)

Tagsüber bei Hitze oder direkt nach anstrengendem Sport

Kann bei empfindlichen Personen die Verdauung leicht verlangsamen

Sehr hoch, senkt die Körperkerntemperatur effektiv und schnell

Magenkrämpfe bei eiskalten Temperaturen direkt aus dem Kühlschrank

Für den Alltag und einen ruhigen Magen ist lauwarmes Wasser meist die sicherere Wahl. Geht es jedoch um sportliche Leistung und Abkühlung im Sommer, ist kühles Wasser unschlagbar, da es uns instinktiv mehr trinken lässt.

Lukas und der eiskalte Fehler nach dem Laufen

Lukas, ein 32-jähriger Hobbyläufer aus Berlin, hatte nach jedem Sommerlauf mit heftigen Magenkrämpfen zu kämpfen. Er trank nach seinen 10-Kilometer-Runden stets sofort 500 ml eiskaltes Wasser direkt aus dem Kühlschrank, weil ihm so heiß war.

Zuerst dachte er, er hätte das falsche Sportgetränk gewählt oder zu wenig gefrühstückt. Er wechselte die Marke, trank das Wasser noch kälter, aber die Krämpfe wurden in der zweiten Woche sogar noch schlimmer.

Eines Abends vergaß er seine Flasche auf der Küchentheke und musste nach dem Lauf lauwarmes Leitungswasser trinken. Zu seiner großen Überraschung blieben die Krämpfe komplett aus. Sein erhitzter Magen konnte den extremen Temperatursturz zuvor einfach nicht verarbeiten.

Durch den simplen Wechsel auf leicht kühles statt eiskaltes Wasser verschwanden seine Magenprobleme vollständig. Zudem verbesserte sich seine Erholungszeit spürbar, da er nun nach dem Sport problemlos größere Mengen trinken konnte.

Abschließender Tipp

Morgens wärmen, mittags kühlen

Nutze lauwarmes Wasser am Morgen für eine sanfte Verdauung und kühles Wasser nachmittags oder nach dem Sport zur schnellen Erfrischung.

Extreme Temperaturen meiden

Eiskaltes Wasser kann Magenkrämpfe auslösen und die Magenentleerung verlangsamen - kühles Wasser aus dem Hahn reicht völlig aus.

Stoffwechsel-Effekt ist überschätzt

Kaltes Wasser verbrennt zwar ein paar Kalorien mehr als warmes, aber der Effekt ist mit rund 24 Kalorien pro halbem Liter viel zu gering zum Abnehmen. [4]

Andere Perspektiven

Ist warmes Wasser gesund am Morgen?

Ja, ein Glas lauwarmes Wasser nach dem Aufstehen ist extrem schonend für den Magen. Es gleicht den nächtlichen Flüssigkeitsverlust aus und regt die Verdauung sanft an, ohne den Körper durch Kälte zu schockieren.

Sollte ich kaltes Wasser nach dem Sport trinken?

Kühles Wasser ist nach dem Sport ideal, da es die erhöhte Körpertemperatur senkt und erfrischt. Vermeide jedoch eiskaltes Wasser, da dies bei vielen Menschen schmerzhafte Magenkrämpfe auslöst.

Hast du Probleme mit dem Magen nach dem Trinken?

Wenn du oft Magenbeschwerden hast, trinkst du das Wasser vermutlich zu kalt oder zu hastig. Die Umstellung auf zimmertemperiertes Wasser und kleinere, langsame Schlucke löst dieses Problem in den meisten Fällen.

Anmerkungen

  • [4] Ndr - Kaltes Wasser verbrennt zwar ein paar Kalorien mehr als warmes, aber der Effekt ist mit rund 24 Kalorien pro halbem Liter viel zu gering zum Abnehmen.