Was hilft bei offenen Wunden bei Neurodermitis?

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Bei akut entzündeten und juckenden Hautstellen im Rahmen von Neurodermitis können Kortison-haltige Cremes oder Salben Linderung verschaffen. Diese sollten jedoch nur kurzzeitig zur Behandlung akuter Schübe eingesetzt werden. Die Stärke der Kortisonpräparate variiert, wobei einige rezeptpflichtig sind. Eine langfristige Anwendung ist nicht ratsam.
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Was hilft bei offenen Wunden bei Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die durch trockene, juckende und entzündete Haut gekennzeichnet ist. In schweren Fällen können offene Wunden auftreten, die schmerzhaft und anfällig für Infektionen sein können.

Hier sind einige Maßnahmen, die bei offenen Wunden bei Neurodermitis helfen können:

1. Feuchtigkeitspflege:

  • Halten Sie die Haut feucht, indem Sie regelmäßig eine parfümfreie, feuchtigkeitsspendende Creme oder Salbe auftragen.
  • Verwenden Sie lauwarmes Wasser zum Duschen oder Baden und vermeiden Sie heißes Wasser, das die Haut austrocknen kann.
  • Tragen Sie nach dem Duschen oder Baden umgehend eine Feuchtigkeitscreme auf, um die Feuchtigkeit in der Haut einzuschließen.

2. Entzündungshemmende Medikamente:

  • Kortisonhaltige Cremes oder Salben können helfen, Entzündungen und Juckreiz zu reduzieren.
  • Diese Medikamente sollten jedoch nur kurzzeitig bei akuten Schüben angewendet werden, da eine langfristige Anwendung zu Nebenwirkungen führen kann.
  • Einige Kortisonpräparate sind rezeptfrei erhältlich, andere benötigen ein Rezept.

3. Antibiotika:

  • Wenn sich die offenen Wunden infizieren, kann Ihr Arzt Antibiotika verschreiben.
  • Antibiotika können oral eingenommen oder direkt auf die Wunden aufgetragen werden.

4. Verband:

  • Verbandmaterial kann helfen, die Wunden vor weiteren Schäden zu schützen und die Heilung zu fördern.
  • Verwenden Sie sterile Verbände und wechseln Sie sie regelmäßig, um Infektionen vorzubeugen.

5. Vermeidung von Kratzen:

  • Kratzen kann die offenen Wunden verschlimmern.
  • Tragen Sie Baumwollhandschuhe, um zu verhindern, dass Sie sich selbst kratzen.
  • Schneiden Sie Ihre Fingernägel kurz und feilen Sie sie glatt, um Verletzungen zu vermeiden.

6. Stressmanagement:

  • Stress kann Neurodermitis-Schübe auslösen.
  • Finden Sie Wege, um Stress zu bewältigen, wie z. B. Yoga, Meditation oder Hobbys.

7. Auslöser vermeiden:

  • Identifizieren Sie die Auslöser, die Ihre Neurodermitis verschlimmern, und vermeiden Sie sie so weit wie möglich.
  • Häufige Auslöser sind bestimmte Lebensmittel, Stoffe, Chemikalien oder Umweltfaktoren.

Hinweis: Es ist wichtig, einen Dermatologen aufzusuchen, wenn Sie offene Wunden bei Neurodermitis haben. Ihr Arzt kann die beste Behandlungsoption für Ihren individuellen Fall empfehlen und Ihnen dabei helfen, Auslöser zu identifizieren und zu vermeiden.