Warum verdrehen Kinder die Augen?

14 Aufrufe
Fieberkrämpfe äußern sich durch plötzliches Augenrollen, kurzen Bewusstseinsverlust und Zuckungen der Gliedmaßen. Blaue Lippen können auftreten. Diese meist harmlosen Anfälle dauern Sekunden bis wenige Minuten und klingen spontan ab.
Kommentar 0 Gefällt mir

Warum verdrehen Kinder die Augen?

Das Augenverdrehen bei Kindern kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein, darunter:

Neurologische Ursachen:

  • Fieberkrämpfe: Diese durch Fieber ausgelösten Anfälle verursachen plötzliches Augenrollen, Bewusstseinsverlust und Zuckungen der Gliedmaßen. Die Anfälle dauern in der Regel nur wenige Sekunden bis Minuten und sind in den meisten Fällen harmlos.
  • Epilepsie: Eine neurologische Störung, die durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet ist, die Augenverdrehen, Zuckungen und Bewusstseinsverlust verursachen können.

Augenbedingte Ursachen:

  • Nystagmus: Eine unwillkürliche, rhythmische Bewegung der Augen, die durch Probleme im Gleichgewichtssystem des Gehirns oder der Augenmuskeln verursacht wird.
  • Strabismus (Schielen): Ein Zustand, bei dem die Augen nicht richtig ausgerichtet sind, was zu Doppelbildern und Augenverdrehen führen kann.

Andere Ursachen:

  • Schlafentzug: Müdigkeit kann zu temporärem Augenverdrehen führen.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie z. B. Antipsychotika, können Augenverdrehen als Nebenwirkung haben.
  • Psychische Probleme: In seltenen Fällen kann Augenverdrehen ein Hinweis auf psychische Probleme wie Zwangsstörungen oder Tic-Störungen sein.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn Ihr Kind Augen verdreht, ist es wichtig, die Ursache abzuklären. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn:

  • Die Augenverdrehen häufig oder anhaltend auftreten.
  • Ihr Kind andere Symptome wie Bewusstseinsverlust, Zuckungen oder Sprachprobleme hat.
  • Das Augenverdrehen durch Medikamente ausgelöst wird.
  • Sie vermuten, dass das Augenverdrehen auf ein psychisches Problem zurückzuführen ist.

Behandlung:

Die Behandlung des Augenverdrehens hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. In einigen Fällen sind keine Behandlungen erforderlich, während in anderen Medikamente oder Therapien erforderlich sein können.