Warum ist mein Blutdruck im Liegen hoch?

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Nächtlicher Bluthochdruck kann vielfältige Ursachen haben, die über den Tag hinausreichen. Häufig spielen hormonelle Ungleichgewichte oder Nierenerkrankungen eine Rolle. Aber auch Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder psychische Belastungen wie Panikattacken und Angstzustände können den Blutdruck im Schlaf unbemerkt in die Höhe treiben. Eine ärztliche Untersuchung ist ratsam, um die genaue Ursache zu ermitteln.
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Warum ist mein Blutdruck im Liegen hoch?

Bluthochdruck im Liegen, auch nächtlicher Bluthochdruck genannt, ist ein ernstzunehmender Zustand, bei dem der Blutdruck im Schlaf über dem Normalwert liegt. Während eines normalen Schlafzyklus sinkt der Blutdruck typischerweise um 10-20 %. Bei Menschen mit nächtlichem Bluthochdruck bleibt der Blutdruck jedoch erhöht oder steigt sogar an.

Ursachen für nächtlichen Bluthochdruck

Die Ursachen für nächtlichen Bluthochdruck sind vielfältig und können über die Ursachen des Bluthochdrucks während des Tages hinausgehen. Häufige Faktoren sind:

  • Hormonelle Ungleichgewichte: Bestimmte Hormone, die den Blutdruck regulieren, werden während des Schlafes freigesetzt. Bei einem Ungleichgewicht dieser Hormone kann der Blutdruck im Schlaf ansteigen.
  • Nierenerkrankungen: Die Nieren spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks. Erkrankungen der Nieren können die Fähigkeit der Nieren beeinträchtigen, überschüssiges Salz und Wasser aus dem Körper auszuscheiden, was zu Bluthochdruck führen kann.
  • Schlafstörungen: Störungen wie Schlafapnoe können den Schlaf stören und die Freisetzung von Hormonen beeinträchtigen, die den Blutdruck regulieren.
  • Psychische Belastungen: Panikattacken und Angstzustände können den Blutdruck im Schlaf erhöhen.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie z. B. Nasen abschwellende Mittel und Entzündungshemmer, können den Blutdruck erhöhen.
  • Alkohol- und Drogenkonsum: Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen kann den Blutdruck im Schlaf erhöhen.

Symptome von nächtlichem Bluthochdruck

Nächtlicher Bluthochdruck ist oft asymptomatisch, was bedeutet, dass er keine offensichtlichen Symptome verursacht. In einigen Fällen können jedoch folgende Symptome auftreten:

  • Blutige Nase
  • Kopfschmerzen beim Aufwachen
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Schwindel oder Ohnmacht
  • Herzklopfen

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose von nächtlichem Bluthochdruck erfolgt durch eine ambulante Blutdruckmessung (ABDM). Dabei wird der Blutdruck des Patienten während des Schlafes mithilfe eines tragbaren Geräts gemessen.

Die Behandlung von nächtlichem Bluthochdruck konzentriert sich auf die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache. Mögliche Behandlungen sind:

  • Änderungen des Lebensstils (z. B. Gewichtsabnahme, Reduzierung des Alkoholkonsums)
  • Medikamente (z. B. Blutdruckmedikamente, Hormonersatztherapie)
  • Behandlung von Schlafstörungen (z. B. CPAP-Therapie bei Schlafapnoe)
  • Therapie zur Bewältigung von psychischen Belastungen