Wann zahlt die Krankenkasse eine Muttermalentfernung?

21 Aufrufe
Die Krankenkasse zahlt eine Muttermalentfernung, sobald der Verdacht auf Hautkrebs oder ein Melanom besteht. Zeigt eine Hautveränderung Anzeichen für eine mögliche Bösartigkeit oder ein erhöhtes Risiko zur Entartung, gelten die Kosten als medizinisch indiziert und werden übernommen.
Kommentar 0 Gefällt mir

Übernimmt die Krankenkasse Kosten für Muttermalentfernung?

Früher, da hab ich mir echt Gedanken gemacht wegen so nem Muttermal. Sah ein bisschen komisch aus, wisst ihr. Hab dann beim Arzt angerufen, meine Krankenkasse gleich mit. Der nette Herr am Telefon meinte: Wenn der Verdacht da ist, dass sich da was entwickeln könnte, also Krebs, dann übernehmen die das. Echt erleichend, fand ich.

Ich erinner mich an diesen Moment, als mein Hautarzt sagte, das Ding da am Arm, das könnten wir mal abklären. Hat mich schon kurz geschockt. Aber dann meinte er ganz ruhig, dass, wenn es nicht nur kosmetisch ist, sondern eine potentielle Gefahr birgt, die Kasse zahlt. Das war vorletzten Sommer, glaub ich, in der Praxis in Berlin Mitte.

Also, wenn da echt ein Verdacht auf Hautkrebs besteht, so wie bei meinem Freund letztes Jahr, dann ist die Sache klar. Seine Krankenkasse hat die OP in München voll übernommen. Er hatte da so ein komisches Zeichen auf der Schulter. Ganz wichtig: Nicht einfach abwarten.

Manchmal denkt man ja, ach, ist doch nur ein Leberfleck. Aber das kann sich eben ändern. Wirklich. Wenn der Arzt sagt, da ist ein Risiko, dann ist das ein Grund zur Sorge. Und dann zahlt die Krankenkasse. Ganz unkompliziert, wenn es medizinisch nötig ist.

Werden Muttermale von der Krankenkasse bezahlt?

  • Achtung, jetzt kommt die harte Realität, kein Honig ums Maul geschmiert: Sobald ein Muttermal den Verdacht hegt, ein kleiner Revoluzzer zu sein, der möglicherweise die Zellordnung sprengen will (sprich: bösartige Tendenz), springt die Krankenkasse in die Bresche und übernimmt die Kosten für dessen Verbannung. Das ist der VIP-Service für potenzielle Hautunruhestifter, damit Sie nicht wegen so einem kleinen Pünktchen vorzeitig den Löffel abgeben.

  • Anders sieht es aus, wenn das Muttermal lediglich den Schönheitsfrieden stört, weil es sich frech wie ein Pickel auf der Nase platziert hat oder einfach nicht zum neuen Bikini passt. Dann greift der Geldbeutel, und Sie finanzieren den Abschiedsschmerz selbst. Dies fällt unter die Rubrik „IGel“ – eine Individualleistung, die der Kasse egal ist, solange Ihr Leben nicht dran hängt. Es ist Ihr ganz persönliches Beauty-Opfer.

  • Wichtige Indikatoren für Alarmstufe Rot sind die ABCDE-Regel:

    • Asymmetrie (keine runde Sache mehr)
    • Begrenzung (unschärfere Ränder, als hätte ein Kleinkind gemalt)
    • Color (verschiedene Farben, ein kunterbuntes Sammelsurium)
    • Durchmesser (größer als 5 mm, so groß wie ein Radiergummi)
    • Erhabenheit/Entwicklung (wächst wie Unkraut oder juckt wie blöde). Der regelmäßige Blick auf die eigene Haut oder der Gang zum Spezialisten ist Gold wert.
  • IGel, das ist das Zauberwort für all jene Leistungen, bei denen das Portemonnaie auf den Tisch muss. Ein ästhetischer Muttermal-Tschüss kostet je nach Größe und Komplexität der Operation – wir sprechen hier nicht von einer Blinddarm-OP, sondern von einem kleinen Schönheitsmakel – gerne mal zwischen 50 und 200 Euro pro Exemplar. Hier zählt Ihr eigener Wunsch, nicht die ärztliche Notwendigkeit, als Motor der Entfernung.